Durch das Krankenhaustagegeld werden Mehrkosten eines Aufenthaltes abgedeckt

Der Aufenthalt in einem Krankenhaus kann für einen gesetzlich Versicherten zu einer teuren Angelegenheit werden. Im Sozialgesetzbuch ist die Verordnung verankert, dass der Versicherte, sofern er das 18. Lebensjahr erreicht hat, pro Tag, den er im Krankenhaus verbringt, einen Satz von 10 Euro aus eigener Tasche zahlen. Je nach Länge des Krankenhausaufenthalts können dabei große Summen anfallen. Der Abschluss einer Krankenhaustagegeldversicherung kann diese mögliche Kostenfalle stoppen, so dass der Versicherungsnehmer sich nur noch um die Genesung kümmern muss.

Doch nicht nur der Pauschalbetrag kann mit dieser Art der Versicherung abgedeckt werden. Bei einem Krankenhausaufenthalt fallen auch noch andere Mehrkosten an, die vom gesetzlichen Versicherungsnehmer gezahlt werden müssen, ohne dass sich die gesetzliche Krankenkasse daran beteiligen würde. Dazu zählen unter anderem eventuell fällige Kosten für Telefon- und Fernsehnutzung und Fahrtkosten für die Angehörigen. Durch die Zahlung eines Krankentagegelds, wobei auch der Aufnahme- und Entlassungstag als voller Tag gezählt werden, können die finanziellen Ausgaben in einem normalen Rahmen gehalten werden. Wichtig ist, dass ein Krankenhaustagegeld nicht an einen bestimmten Verwendungszweck gebunden ist. Der Versicherte bestimmt generell selber darüber, für was er den ausgezahlten Betrag verwendet und sei es für die Fahrtkosten des Ehepartners. Die jeweilige private Versicherung darf nicht darüber bestimmen, für was der gezahlte Betrag verwendet wird.


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Versicherte können zwischen zwei Hauptarten von Krankentagegeld wählen

Sollte eine private Unfallversicherung vorliegen, so steht dem Versicherten nach einem Unfall ein Anspruch auf die Zahlung von Krankentagegeld zu. Allerdings ist die Zahlung des Krankentagegelds nicht nur auf den Krankenhausaufenthalt beschränkt, sondern gilt für alle weiteren Aufenthalte, die innerhalb von drei Jahren nach dem Unfall notwendig sind. Die zweite Variante der Zahlung eines Krankentagegeldes kann nur durch den Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung zum Tragen kommen.

Dem gesetzlich Versicherten stehen dabei zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Entweder wird die Zahlung des Krankentagegelds im Rahmen einer stationären Zusatzversicherung vereinbart oder durch den Abschluss einer speziellen Krankentagegeldversicherung gesichert. Der Versicherte hat generell die Möglichkeit, die Höhe des Krankentagegelds selber festzulegen. Dabei richtet sich die Höhe der monatlichen Prämie immer nach dem vereinbarten Betrag. Vor dem möglichen Abschluss einer privaten Krankentagegeldversicherung wird eine Gesundheitsprüfung notwendig, die auch die Höhe der monatlichen Prämien bestimmt. Bei einem schlechteren Gesundheitszustand oder einer vorliegenden Erkrankung, kann die Versicherungsgesellschaft einen Risikoaufschlag erheben, um sich abzusichern. Generell ist auch die Ablehnung eines Versicherungsantrag möglich, wenn das Risiko in keiner tragbaren Relation steht.

Es ist wichtig, dass der Antragssteller die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantwortet. Ist dies nicht der Fall, hat der private Versicherer das Recht, die Mitgliedschaft jederzeit zu kündigen, da in diesem Moment eine vorsätzliche Täuschung vorliegt. Sollte im Laufe der Versicherung eine schwere, chronische Erkrankung auftreten, die längere Krankenhausaufenthalte notwendig macht, so darf der private Versicherer auf keinen Fall den Vertrag mit dem Versicherungsnehmer kündigen. Das würde nicht dem geltenden Versicherungsrecht entsprechen und der Versicherungsnehmer könnte gerichtlich dagegen vorgehen.

Ein Vergleich der einzelnen privaten Krankentagegeldversicherungen ist sinnvoll

Es gibt viele Anbieter auf dem deutschen Versicherungsmarkt, die eine Krankentagegeldversicherung anbieten, doch die Angebote können teilweise stark variieren. Meistens ist es für den Versicherungsnehmer gar nicht so einfach, sich bei den verschiedenen Tarifen zurecht zu finden. Manche Versicherer gewähren die Zahlung des Krankentagegelds nur für einen bestimmten Zeitraum.

Dauert der Aufenthalt länger, werden die Zahlungen nicht weiter geleistet. Andere Anbieter haben so eine zeitliche Begrenzung nicht in ihren vertraglichen Bedingungen aufgenommen und zahlen das Krankentagegeld über einen unbegrenzten Zeitraum. Der gesetzlich Versicherte sollte sich im Vorfeld klar machen, welche Leistungen er genau möchte und welche Höhe das Krankentagegeld betragen soll. Ein Tarifrechner kann dabei eine Hilfe sein und bietet einen fundierten Vergleich der einzelnen privaten Anbieter.

Tarife und die darin enthaltenen Leistungen werden aufgelistet, so dass die Wahl nicht ganz so schwer fällt. So ein Vergleich ist in der Regel kostenlos und kann sogar im Internet ganz schnell und einfach durchgeführt werden. Der Versicherte muss lediglich einige Angaben machen und schon beginnt der Tarifrechner mit der Suche nach passenden Angeboten.

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