Krankenversicherung – die Versicherten haben die Wahl

PKV Versicherungen

Eine Krankenversicherung ist in Deutschland eine Pflichtversicherung. Dies besagt jedoch nicht, dass die Versicherten keine Wahl hätten, wie und wo sie versichert sein möchten. Wer versicherungspflichtiger Arbeitnehmer ist, muss unweigerlich in der Gesetzlichen Krankenversicherung versichert sein. Dennoch bleibt ihm die Wahl unter den verschiedenen Krankenkassen, den Wahltarifen und privaten Zusatzversicherungen.

Er hat also die Möglichkeit sich für sehr viele gesundheitliche Risiken und daraus resultierende Kosten zu versichern. Wer als Arbeitnehmer ein Einkommen über der Einkommensgrenze von 45.900 Euro (Bemessung für 2012) hat, hat die Wahl zwischen freiwilliger Versicherung in der GKV und der privaten Versicherung in der PKV. Selbstständigen und Freiberuflern, Beamten und einer Reihe von Studenten steht die Wahl der Art der Krankenversicherung unabhängig vom Einkommen offen.


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Unterscheidung GKV und PKV

Die beiden Versicherungssysteme der Gesetzlichen Krankenversicherung und Privaten Krankenversicherung unterscheiden sich grundsätzlich voneinander. Für die GKV gilt ein gesetzlich festgelegter Leistungskatalog von zwingend zu erbringenden Leistungen. Diese Leistungen betragen in etwa 95 % der Leistungen der GKV. Über den verbleibenden Raum können die Krankenkassen mit eigenen Angeboten frei verfügen und somit auch in Wettbewerb zueinander treten. Die Beiträge orientieren sich am Einkommen des Versicherten. Sie liegen derzeit bei 15,5 %. Nicht berufstätige, beziehungsweise geringfügig verdienende Angehörige sind mitversichert. Die Leistungen der GKV sind nicht völlig kostenfrei. Einmal im Quartal ist beim Arztbesuch ein Praxiszuschlag von 10 Euro zu zahlen, zusätzlich sind Zuzahlungen für Medikamente, Hilfs- und Heilmittel, sowie Krankenhausaufenthalte und für die Reha zu leisten. Die Zuzahlungen haben eine Begrenzung, wenn sie 2 % des Einkommens im Jahr erreichen. Bei chronisch Kranken liegt die Grenze bei 1 % im Jahr. Nach Erreichen der Zuzahlungsgrenzen ist der Versicherte für den Rest des laufenden Jahres von weiteren Zuzahlungen befreit.

Die Private Krankenversicherung orientiert sich nicht am Einkommen des Versicherten, sondern an dessen Leistungswünschen. Es gibt Tarife für die einzelnen Leistungsbausteine. Versicherte können ein Paket mit einem festen Leistungsinhalt wählen, oder sich ihre Versicherung aus verschiedenen Modulen selbst zusammenstellen. An diesen Leistungen orientieren sich die Beiträge. Außerdem werden für die Bemessung des individuellen Beitrags noch Faktoren wie das Alter des Versicherten, Vorerkrankungen und besondere Risiken herangezogen. Nicht mehr zur Beitragsbemessung herangezogen werden darf zukünftig das Geschlecht der Versicherten der PKV. Die Versicherten haben die Wahl, Tarife mit oder ohne Selbstbeteiligung zu wählen, was den Beitrag verringert. Sie können Leistungen wie stationäre Pakete, Heilpraktiker oder eine Kurversicherung hinzuzubuchen.

Auch die PKV muss eine Regelversicherung anbieten. Das sind die Basistarife, für die keine Gesundheitsprüfung erforderlich ist und die keinem Antragsteller verweigert werden dürfen. Sie entsprechen den Leistungen der GKV.

Zusatzkrankenversicherung und Wahltarif

Die GKV hat nicht nur Zuzahlungen eingeführt, sondern auch viele Leistungen stark gemindert. Dies hat zur Folge, dass die gesetzlich Krankenversicherten für viele Gesundheitsleistungen eine Zusatzkrankenversicherung brauchen. Geradezu zwingend ist diese inzwischen für die zahnärztlichen Leistungen, da hier seitens der GKV nur noch ein absolutes Minimum erstattet wird, das einer guten, realen Behandlung, besonders dem Zahnersatz, nicht gerecht wird. Weitere Zusatzversicherungen können für Leistungen im stationären Bereich, für Reisen, für den Heilpraktiker und andere Leistungen abgeschlossen werden. Die Zusatzkrankenversicherungen sind private Versicherungen, die eine Gesundheitsprüfung erforderlich machen.

Zu den privaten Krankenzusatzversicherungen treten jetzt die gesetzlichen Krankenkassen mit etlichen von ihren Wahltarifen in Wettbewerb. Eigentlich sollen die Wahltarife eher dem Wettbewerb der Krankenkassen untereinander dienen. Viele der freien Wahltarife beinhalten jedoch gleiche Leistungen wie die private Zusatzkrankenversicherung.

Wer in der Gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichert ist, da er gern die Mitversicherung von Familienmitgliedern in Anspruch nehmen möchte, kann sich also direkt auch eine Krankenkasse suche, die sehr gute Wahltarife anbietet, die zusätzliche Leistungen beinhalten.

Einige Wahltarife müssen die gesetzlichen Krankenkassen zwingend anbieten, die so genannten „echten, freien“ Wahltarife werden zumeist in Zusammenarbeit mit privaten Versicherern erstellt.

Somit lohnt es sich also für jeden Versicherten, ob pflichtversichert, freiwillig versichert oder privat versichert, die Online Vergleiche für die verschiedenen Leistungs- und Kostenangebote sowohl von gesetzlichen wie auch privaten Versicherern heranzuziehen. Für eine Kostenübersicht stehen online entsprechende Rechner zur Verfügung.

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