Krebsvorsorge für Frauen – kostenlos und lebensrettend

In Deutschland hat jede Frau einen vom Gesetzgeber festgelegten Anspruch auf regelmäßige Krebsvorsorgeuntersuchungen. Diese können und sollten einmal jährlich wahrgenommen werden. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen für diese Präventivmaßnahme die Kosten in vollem Umfang. Wichtig ist jedoch, dass ein Frauenarzt oder eine Frauenärztin die Untersuchung vornimmt, damit ein ausreichend hohes Maß an fachlicher Kompetenz gewährleistet ist.

Auch, wer freiwillig Mitglied einer Privaten Krankenkasse ist, kann solche Untersuchungen nutzen, da sich die privaten Krankenkassen im Bereich der Vorsorgeuntersuchungen an den Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen anpassen. Bei Unsicherheiten darüber, welche Vorsorgeleistungen die private Krankenkassen in der Krebsvorsorge für Frauen finanziell trägt, hilft ein klärendes Gespräch mit dem Berater der Kasse. 


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Mit gezielten Untersuchungen Krankheiten verhindern

Dies gilt für jede Art von Präventivmedizin: Vorbeugen ist besser als heilen. Eine gesunde vitaminreiche Kost und regelmäßige Saunabesuche im Winter stärken das Immunsystem und schützen vor witterungsbedingten Infekten. Der Verzicht auf Nikotin schützt vor schweren Herz- Kreislauferkrankungen. Eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung ermöglicht dem Arzt, Veränderungen an den primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen bereits im Frühstadium zu erkennen und zu beheben. Deshalb sieht der Leistungskatalog für diese jährliche Untersuchung auch ein intensives Begutachtungsprogramm vor.

Da die Krebsvorsorgeuntersuchung in erster Linie der Früherkennung von bösartigen Erkrankungen gilt und diese besonders häufig am Gebärmutterhals auftreten, setzt die Untersuchung auch hier an. Werden krankhafte Veränderungen der Zellen frühzeitig erkannt, kann damit eine ernsthafte inzwischen in 100 Prozent aller Fälle erreicht werden. Um genaue Hinweise auf das Frühstadium einer bösartigen Erkrankung zu erhalten, sind folgende diagnostische Maßnahmen bei der Vorsorgeuntersuchung vorgeschrieben: Messung des Blutdrucks Untersuchung der Schamlippen, der Scheide und des Muttermundes. Ferner wird der Arzt einen Abstrich vom Muttermund und dem Gebärmutterhals entnehmen. Dieser wird später im Labor auf Zellveränderungen untersucht. Ein Tastbefund an Gebärmutter und den Eierstöcken kann ebenfalls Hinweise auf einen krankhaften Befund geben, zum Beispiel, wenn eines der Organe vergrößert ist.

Ab dem 30. Lebensjahr werden auch Brüste und Achselhöhlen auf Veränderungen abgetastet. Ab dem 45. Lebensjahr ist auch eine Tastuntersuchung des Enddarms vorgeschrieben. In der Regel und bei sachgemäßer Ausführung der einzelnen Handlungsschritte ist die Untersuchung nicht schmerzhaft. Sollten sich dennoch Untersuchung Beschwerden einstellen, sollte der Arzt darauf aufmerksam gemacht werden. Wichtiger Bestandteil der Vorsorgeuntersuchung ist auch das Anamnesegespräch. Damit verschafft er sich ein Bild über den allgemeinen Gesundheitszustand der Frau und informiert sich über ihre gynakologische Vorgeschichte. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Frau sich auch selbst beobachtet und bei akuten Veränderungen unverzüglich den Arzt aufsucht. Treten also Rötungen oder schmerzhafte Veränderungen an  den Schamlippen oder Brüsten auf, tritt Ausfluss aus der Scheide aus oder unregelmäßige Blutungen, sollte der Arzt damit nicht erst am vereinbarten Vorsorgetermin konfrontiert werden.

Wenn die Untersuchung unklare Befunde ergeben hat

Sollte der Arzt bei seinen Tastbefunden unklare Befunde erhalten haben, wird er als nächsten Schritt eine Ultraschallaufnahme von dem Organ machen, um sicherzustellen, dass nicht ein Tumor Auslöser für die Vergrößerung ist. Geschwülste, die nicht zwangsläufig bösartig sein müssen, lassen sich mit Hilfe des Ultraschalls gut erkennen. Auch, wenn sich an einer Brust unklare Veränderungen wie Rötungen, Einziehungen oder Orangenhaut zeigen, wird der Arzt eine umgehende weitergehende Diagnostik veranlassen. Gerade an der Brust können Frauen durch regelmäßiges Abtasten erste Veränderungen oft selbst feststellen und damit zur Früherkennung beitragen. Die richtige Haltung für eine solche Selbstuntersuchung ist eine aufrechte stehende Haltung.

Die Hand der zu untersuchenden Brust sollte hinter den Kopf gelegt werden. So kann man mit der anderen Hand alle Bereiche der Brust erreichen und nach Gewebeverdickungen im Unterhautbereich fahnden. Jede Veränderung sollte umgehend mit dem Arzt besprochen werden. Sollten Gewebeverdickungen tastbar sein, wird er umgehend als zusätzliche Diagnostik eine Mammographie vorschlagen. Dieses bildgebende Verfahren gibt oft bereits recht klar Auskunft über die Größe und Beschaffenheit der Geschwulst. In der Regel wird während der Operation Feingewebe entnommen und umgehend untersucht. Erst danach kann entschieden werden wie die weitere Operation verlaufen soll. Die genaue Vorgehensweise während der Narkose wird mit der Patientin bereits vor der Operation besprochen.

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