Die Lebensversicherung als Individualversicherung

Die Lebensversicherung hat eine lange Geschichte, die bis zum antiken Rom zurückzuführen ist. Damals wie heute dient die Lebensversicherung der finanziellen Vorsorge und Sicherheit. Sie ist eine freiwillige und zusätzliche private Individualversicherung, die die Langlebigkeit des Versicherten oder aber das Todesfallrisiko finanziell absichern soll. Lebensversicherungen sind generell Personenversicherungen, weil das versicherte Risiko im Versicherungsnehmer liegt. Sie wird abgeschlossen, um den finanziellen Schutz der Familie gerade im Alter abzusichern. Da eine Lebensversicherung sehr oft schon in jungen Jahren abgeschlossen wird, sollte der Versicherungsnehmer bei Vertragsabschluss bedenken, dass  sowohl sein Einkommen als auch sein Lebensstandard im Laufe der Jahre weiter wachsen werden.

Die Ansprüche an eine gute finanzielle Versorgung gerade im Alter wachsen, was sich in der Lebensversicherung wiederspiegeln sollte. Zum einen soll mit der Lebensversicherung im Erlebensfall natürlich die vertraglich garantierte Versicherungssumme sowie die Überschussleistungen zur Auszahlung kommen und zum anderen soll die Lebensversicherung als Versicherung im Todesfall des Versicherungsnehmers die Familie finanziell absichern. 


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Die zwei wichtigsten Formen der Lebensversicherung

Bei der Lebensversicherung kann der Versicherungsnehmer in der Hauptsache zwischen zwei Varianten entscheiden. Die Risikolebensversicherung dient der finanziellen Absicherung der Hinterbliebenen bei Todesfall des Versicherungsnehmers, besonders dann, wenn dieser der Hauptverdiener war. Mit der Risikolebensversicherung können junge Familien und Alleinerziehende die Versorgungslücke schließen, die entsteht, wenn der Hauptverdiener nicht mehr da ist.

Die Risikoversicherung kann jedoch auch als Absicherung für Kredite und Darlehen bei einem Immobilienerwerb angelegt werden, denn auch in diesem Fall dient sie der Absicherung einer hohen finanziellen Belastung nach dem Tod des Versicherten. Ein entscheidender Nachteil der Risikolebensversicherung ist jedoch, wenn der Versicherungsnehmer die Vertragslaufzeit erlebt, kommt es zu keiner Auszahlung einer Versicherungssumme. Weil alle eingezahlten Beiträge dann an den Versicherer gehen, sind die Beiträge relativ gering. Die Kapitallebensversicherung dagegen ist eine Versicherung, die einem Sparvertrag gleicht und den Todesfall mitversichert. Wenn der Fall eintritt, dass der Versicherungsnehmer noch vor Ablauf seiner Lebensversicherung verstirbt, erhalten die Hinterbliebenen die ganze Versicherungssumme. Hinzu kommen die angefallenen Überschussanteile, sodass die Hinterbliebenen finanziell abgesichert sind.

Erlebt der Versicherungsnehmer die Vertragslaufzeit, wird ihm die volle Versicherungssumme plus Überschussbeteiligung ausbezahlt. Der Überschussanteil bildet sich durch die angesammelten Zinsen auf die eingezahlten Beiträge, wobei die Zinsen in fast keiner Lebensversicherung garantiert werden. Die Vertragslaufzeit einer Kapitallebensversicherung beläuft sich auf mindestens 12 Jahre. Der Unterschied zwischen einer Risikolebensversicherung und einer Kapitallebensversicherung liegt also klar auf der Hand. Während die eine nur den Todesfall absichert, ist die andere eine optimale Anlage zur Altersvorsorge, denn die Rente reicht den meisten Menschen nicht mehr für ein sorgenfreies Leben im Alter aus. 

Die Lebensversicherung als Altersvorsorge

Da immer mehr Menschen davon ausgehen, dass ihre gesetzliche Rente im Alter zur Erhaltung des gewohnten Lebensstandards nicht ausreichend ist, greifen sie auf Vorsorgekonzepte, wie sie private Versicherungen bieten, zurück. Damit wird die Lebensversicherung für jeden sinnvoll, der sowohl seine Familie finanziell absichern und zugleich für das Alter vorsorgen möchte.

Doch auch eine Rentenversicherung, die zusätzlich zur Lebensversicherung abgeschlossen werden kann, bietet die finanzielle Sicherheit im Alter. Nach Vertragsablauf wird dem Versicherungsnehmer eine lebenslange Rente ausgezahlt, die durch den Versicherungsvertrag garantiert wurde. Doch auch eine Einmalauszahlung der gesamten Versicherungssumme aus der Rentenversicherung ist bei allen Versicherern möglich. Da eine Lebensversicherung immer eine finanzielle Sicherheit darstellt, gewähren die meisten Versicherungsanbieter auf Anfrage des Versicherungsnehmers ein Policendarlehen auf ihre Lebensversicherungen. Der Vorteil einer Lebensversicherung liegt auch darin, dass sie auch bei Arbeitslosigkeit nicht gekündigt und verbraucht werden muss, denn sie wurde mit dem Ziel der Altersvorsorge abgeschlossen, für die sie auch erhalten bleiben kann.

Doch trotz eventueller finanzieller Not ist die Lebensversicherung nur in ganz wenigen Ausnahmefällen pfändbar. Jedoch hat der Versicherungsnehmer selber die Möglichkeit, seine Lebensversicherung zu kündigen. Dann muss er jedoch mit finanziellen Einbußen rechnen. Wenn die Versicherungssumme und die Überschussanteile aus einer Lebensversicherung zur Auszahlung, ganz gleich, ob im Erlebens- oder Todesfall, kommen, müssen sie nicht versteuert werden, vorausgesetzt, die Vertragslaufzeit von mindestens 12 Jahren wurde eingehalten. Hier ist der Todesfall natürlich ausgeschlossen. Dennoch lohnt sich immer ein Versicherungsvergleich

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