Leberflecke - Fragen und Informationen von Hautarzt

Leberfleck und Hautkrebs

Jede, auch die ebenmäßigste Haut hat ihre kleinen Unregelmäßigkeiten, auch schon in der Jugend. Im Lauf der Jahre verstärkt sich die Tendenz, so genannte Pigmentflecke zu bilden, und im Alter weist die Haut die typischen bräunlichen Male auf, besonders an den Stellen des Körpers, die am meisten der Sonne ausgesetzt waren: Hände und Unterarme

 

Die Veranlagung, Pigmentmale zu bekommen, ist bei jedem Menschen anders ausgeprägt. Auch das Vorhandensein der etwas erhabenen »Leberflecke« - medizinisch heißen sie Naevi – ist zunächst erblich vorgegeben. Im Gegensatz zu den Altersflecken sind diese braunen Muttermale jedoch nicht ganz harmlos. Sie können sich im Lauf des Lebens verändern, wachsen und, vor allem bei häufiger Sonnenbestrahlung. zum Malignen Melanom, einem besonders bösartigen Krebs, entarten.

 

Die Ärzte sind deshalb außerordentlich besorgt, wenn sie Patienten mit vielen Leberflecken sehen. Sie bestehen nicht nur auf regelmäßigen Kontrollen, sondern sie raten oft auch vorsichtshalber zur Entfernung. Einige neue Methoden haben die Sicherheit der Beurteilung stark erhöht, vor allem die Auflichtmikroskopie.


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Muttermale begutachten: das ABC der Hautärzte

Beim Betrachten eines Muttermals haben die Ärzte zunächst vier Zeichen, die den Verdacht auf Bösartigkeit ergeben:

• A wie asymmetrisch: Das Mal ist nicht rund, sondern unregelmäßig geformt.

 

• B wie Begrenzung: Der dunkle Fleck hat keine klaren Grenzen, sondern zeigt kleine Ausläufer in die Haut.

 

• C wie Colorierung (Farbgebung): Die Farbe auf dem Mal ist nicht gleich mäßig; es sind zum Beispiel schwarze und bläuliche Stellen auf einem hellbraunen Fleck.

 

• D wie Durchmesser: Jede Art von Wachstum, in die Breite oder in die Tiefe, macht das Muttermal verdächtig.

 

• Neben diesen vier wichtigen Zeichen kann der Arzt mit technischen Geräten die Stellen noch genauer betrachten: Da ist das Auflicht-Mikroskop, das wie eine Taschenlampe aussieht und über ein raffiniertes Linsen-/ Glasfasersystem dem Untersucher eine 40fache Vergrößerung der Hautstelle zeigt. Das erlaubt ihm, viel genauer als früher zu sehen, ob die typischen Anzeichen für Bösartigkeit vorhanden sind oder nicht. Das Bild kann über eine Videoleitung auf einen großen Monitor übertragen und gespeichert werden; bei der nächsten Untersuchung steht es als Vergleichsfoto zur Verfügung.

 

• Auch der Ultraschall trägt zur Diagnostik bei. Mit seiner Hilfe kann der Arzt feststellen, wie weit das Muttermal in die Tiefe der Haut reicht. Diese Information ist wichtig, wenn es darum geht, ob der Fleck vorsichtshalber entfernt werden soll.

 

• Eine Hautprobe muss der Arzt bei jeder verdächtigen Stelle entnehmen (das geschieht unter lokaler Betäubung - tut also nicht weh).

 

Es geht in jedem Fall darum, einen bösartigen Hauttumor so früh wie überhaupt möglich zu erkennen. Man kann eine völlige Heilung nur in Aussicht stellen, wenn der Tumor nicht tiefer als 0,7 Millimeter in die Hauschicht eingewachsen ist. Das gilt für das Maligne Melanom. Die anderen Hautkrebstypen wie das Basaliom und das Spinaliom sind nicht ganz so gefährlich.

Kontrollieren Sie Ihre Haut regelmäßig

Jede kleine Wunde, die nicht in der üblichen Zeit abheilt, ist verdächtig, auch wenn sie nicht wie ein „Tumor aussieht. Wenn Sie Leberflecke haben, müssen Sie zu einem Hausarzt gehen, der bestimmt, ob sie entfernt werden müssen. Neu entstandene Male genau beobachten, bei Unregelmäßigkeiten oder Wachstum sofort zum Arzt. Bitten Sie Ihren Partner, Ihren Rücken zu kontrollieren.

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