Raum ist in der kleinsten Hütte – auch in kleinen Küchen lässt es sich vernünftig kochen

Kleine Wohnungen haben leider häufig winzige Küchen. Sechs Quadratmeter Küche sind nicht viel, aber heutzutage lässt sich auch aus einem derart kleinen Raum eine voll funktionsfähige Küche gestalten, in der das Arbeiten auch Freude macht.

Die Küchenkonstrukteure in den Herstellerbetrieben haben hier in den vergangenen Jahrzehnten gute Denkarbeit geleistet. Und auch die Hersteller von elektrischen Küchengeräten setzen der Raumnot, aber auch dem Trend zu immer mehr Singlehaushalten neue Ideen entgegen. Längst gibt es schmale Backöfen und Geschirrspülmaschinen, auch Waschmaschinen oder Trockner sind in unterschiedlichen Breiten ab 45 Zentimeter erhältlich. 


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Klein, aber oho – Die kleine Küche braucht eine besonders gute Einrichtungsplanung

Auch, wenn die Küche noch so klein ist – ohne ein vernünftiges Grund – Equipment ist auch hier eine sinnvolle und kreative Küchennutzung einfach nicht möglich. Das bedeutet: Alles, was zum Kochen und Backen benötigt wird, muss untergebracht werden. Das gute Kaffee- oder Essgeschirr muss dagegen nicht zwingend in der Küche verstaut werden. Dafür eignet sich auch ein Platz im Wohnzimmerschrank. Wer die Einrichtung einer Mini – Küche plant, sollte zunächst also genau überlegen, was in der Küche untergebracht werden muss. Die Küchenhersteller bieten viele verschiedene platzsparende Staumöglichkeiten an. Zu den beliebtesten Schränken zählt deshalb inzwischen der Apothekerschrank. Er ist komplett aus der Küchenfront herausziehbar. Deshalb kann er bis in die hinterste Ecke bestückt werden. Apothekerschränke können von beiden Seiten eingesehen werden, so dass sie in jeder Küche verwendbar sind. Es gibt sie in unterschiedlichen Breiten und Höhen.

Auch der alte Unter – oder Oberschrank tritt immer mehr in den Hintergrund. Ersetzt werden besonders Unterschränke durch Schubladen, die den gleichen Staueffekt aufweisen wie die Apothekerschränke. Sie können bis in die letzte Ecke hinein sinnvoll eingeräumt werden. Auch Besteck, das leicht viel Platz beansprucht, findet heute bei vielen Küchenplanern Beachtung. Doppelstöckige Besteckkästen in einer Schublade helfen, Platz zu sparen. Interessante und witzige Ideen hatten die Hersteller auch bei den kleineren Ordnungssystemen in der Küche. Dazu gehören unterschiedliche Aufhängevorrichtungen für Küchenmesser und das Kochlöffelsortiment. 

Schränke bis zur Decke – da passt richtig was hinein

Der Gedanke liegt nahe, besonders in einer kleinen Küche Schränke zu wählen, die bis zur Decke reichen. Natürlich lässt sich dadurch zusätzlicher Stauraum gewinnen. In den oberen Schrankteilen können Arbeitsgeräte und sonstige Utensilien untergebracht werden, die selten benutzt werden. Deckenhohe Küchen haben aber einen großen Nachteil: Sie verkleinern den Raum optisch, was in einer Mini – Küche erdrückend wirken kann, besonders, wenn die Fronten der neuen Küche in einer kräftigen oder dunklen Farbe gehalten sind. Wer also unbedingt raumhohe Schränke in seiner kleinen Küche aufstellen möchte, sollte lieber helle Farben wählen.

Regale oder Schränke mit Glas- oder Milchglastüren weiten den Raum dagegen und eignen sich für kleine Küchen besser als Schränke mit blickdichten Fronten.

 

Die Arbeitsflächen in einer kleinen Küche sind naturgemäß ebenfalls recht klein. Aber auch hierfür gibt es praktische Lösungen. Für viele Spülenarten werden Abdeckungen angeboten, um damit die Arbeitsfläche zu vergrößern. Dies ist besonders dann hilfreich, wenn die Miniküche wirklich nur einer Küchenzeile besteht und eigentlich keine Möglichkeit besteht, auf der Arbeitsplatte Gemüse zu putzen. Sollte an einer Wand ein wenig Platz sein, lässt sich dort vielleicht auch ein Klapptisch anbringen. Er kann die fehlende Arbeitsplatte ersetzen, nimmt aber keinen Platz weg, wenn er nicht gebraucht wird.

 

Ist die Miniküche erst einmal optimal mit Küchenmöbeln eingerichtet, sorgt aber auch ein organisatorischer Aspekt dafür, dass es nicht unaufgeräumt und überfrachtet wirkt. Diesmal geht es um die Vorratshaltung. In einer Miniküche ist es nicht möglich, Vorräte in großer Menge zu verwahren. Hier hilft eine Memotafel an der Kühlschranktür. Auf der Tafel wird vermerkt, welche Lebensmittel zur Neige gehen und ergänzt werden müssen. Auf diese Art kann es gelingen, einen im Schrank frei gewordenen Platz wieder zu besetzen, ohne Dinge so einräumen zu müssen, dass die Verfallsdaten der Lebensmittel nicht mehr zu erkennen sind oder die Nahrungsmittel komplett aus dem Blickfeld verschwinden, was zu Doppelkäufen führt, die unwirtschaftlich sind.  

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