Informationen zur Meningitis

Meningitis

Meningitis ist eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute. Diese bilden den Schutzmantel für das zentrale Nervensystem. Ausgelöst wird diese Erkrankung durch Viren, Bakterien bzw. anderen Mikroorganismen. Aber auch nichtinfektiöse Reize können eine Meningitis auslösen. Da die Entzündung in direkter Umgebung des Gehirns oder Rückenmarks stattfindet und damit auch lebensbedrohlich ist, ist diese Erkrankung grundsätzlich ein medizinischer Notfall, der umgehend behandelt werden muss.

 

In Deutschland sind Meningokokken, eine Bakterienart, die häufigsten Auslöser der Meningitis und gerade Kinder und Jugendliche bis zum 20. Lebensjahr sind davon betroffen. Andere bakterielle Erreger sind die Pneumokokken und die Bakterienart Haemophilus influenzae. Letztere ist durch weltweite Impfprogramme weitestgehend eingedämmt. Die Meningitis wird üblicherweise durch eine Analyse der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit bestätigt oder ausgeschlossen. Die Entnahme wird durch eine sogenannte Lumbalpunktion vorgenommen. Nicht rechtzeitig erkannt, kann eine Erkrankung schwere Folgen nach sich ziehen. Diese reichen von Taubheit, Epilepsie und einer Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit bis hin zum Tod. Durch bestimmte Erreger ausgelöste Meningitis-Erkrankungen sind in Deutschland meldepflichtig.

 

Bekannt ist die Hirnhautentzündung schon seit dem Altertum. Schon im 4. Jahrhundert v. Chr. hatte der griechische Gelehrte Hippokrates von Kos ein Krankheitsbild beschrieben, welches mit den heute bekannten Symptomen vergleichbar ist.


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Ursachen und Symptome von Meningitis

Die Infektion mit bestimmten Bakterien, wie Meningokokken, Pneumokokken und Haemophilus influenzae, ist die häufigste Ursache einer bakteriellen Meningitis und wird meistens durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Ausnahme dazu ist die Infektion bei Neugeborenen, die meistens durch Darmbakterien, bestimmte Streptokokken, Listerien und Pseudomonaden ausgelöst wird. Meningokokken kommen nur beim Menschen vor und leben vor allem auf der Schleimhaut im Nasen-Rachen-Raum.

 

Nur selten lösen diese Erreger eine Infektion aus, da ein intaktes Immunsystem kann diese Erreger leicht in Schach halten. Die Pneumokokken leben ebenfalls auf der Schleimhaut der oberen Atemwege und stellen, wie die Meningokokken auch, bei einem intakten Immunsystem nur eine geringe Gefahr dar. Die Haemophilus influenzae-Bakterien leben ebenfalls nur auf Menschen und dort auf den Schleimhäuten der oberen Atemwege. In den meisten Fällen lösen diese Erreger nur eine leichte und unkomplizierte Erkrankung der oberen Atemwege aus bzw. grippeähnliche Symptome. Hohes Fieber, ein schweres Krankheitsgefühl und starke Kopfschmerzen kennzeichnen den Beginn der eigentlichen Meningitis. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kommt es zu Nackensteifigkeit und einer ausgeprägten Unruhe. Weitere Symptome können Lichtscheu, Übelkeit, Erbrechen und Gelenkschmerzen sein.

 

Erkrankte Säuglinge leiden unter anderem an Fieber, Appetitlosigkeit, Durchfall oder Erbrechen und Unwillen gegenüber Berührungen. Die Symptome bei Säuglingen sind allerdings nicht immer eindeutig und treten auch nicht unbedingt gemeinsam auf. Daher empfiehlt sich schon bei Verdacht der Besuch beim Arzt.

 

Bei einer Meningitis sind alle 3 Schichten der Hirnhaut betroffen. Dabei kann es in knapp 20% der Fälle auch zu einer Entzündung des Gehirns (Meningoenzephalitis) bzw. des Gehirns und des Rückenmarks (Meningoenzephalomyelitis) kommen, die dann zu dauerhaften Nervenschädigungen (Lähmungen oder Verlust von Sinnesfähigkeiten) und psychischen Schäden kommen kann.

Therapie von Meningitis

Grundsätzlich gilt: Je früher die Meningitis erkannt und behandelt wird, desto besser ist die Heilungs-Prognose. Unbehandelt ist sie innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich. Eine viral ausgelöste Meningitis kann unter Umständen von selbst wieder abklingen. Bei der bakteriellen Meningitis muss ein behandelnder Arzt umgehend die Therapie mit Antibiotika einleiten. Erst bei der endgültigen Vorlage der Ergebnisse der Blutuntersuchung kann er auf eine passendere Therapie ausweichen. Eine Behandlung erstreckt sich meistens über einen Zeitraum von 7 bis 14 Tagen. In seltenen Fällen kommt es zu einer Sepsis, die dann nur im Krankenhaus unter intensiv-medizinischen Bedingungen behandelt werden kann.

 

Schutzimpfungen sind möglich um einer Infektion mit der bakteriellen Meningitis vorzubeugen. Für Meningokokken stehen verschiedene Impfmittel gegen einzelne als auch ganze Gruppen von Typen zur Verfügung. Empfohlen wird die Impfung für Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, für Reisende in gefährdete Länder und Personen, die engen Kontakt zu einem Erkrankten hatten. Der Schutz gegen Haemophilus influenzae ist in den westlichen Industrieländern teilweise in Impfprogrammen aufgenommen worden und wird schon bei Säuglingen und Kleinkindern vorgenommen. Da der Schutz über mehrere Jahre anhält, ist eine Auffrischung meistens nicht notwendig, da die Erkrankung nur selten nach dem siebten Lebensjahr auftritt.

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