Die Mietverlustversicherung schützt vor Mietausfälle

Mietverlust versichern

Wenn Immobilien vermietet werden, sollen dafür natürlich auch Mieteinnahmen eingenommen werden. Hierbei ist es grundsätzlich unerheblich, ob es sich um gewerblich vermietete Räume handelt oder ob der Vermieter an Privatpersonen Wohnungen oder Häuser vermietet. Der Hintergrund ist natürlich, dass neben einer Kostendeckung auch eine Gewinnabsicht angestrengt wird. Häufig dienen die Mieteinnahmen zur Finanzierung des Objektes und der Vermieter ist auf die Mieteinnahmen diesbezüglich angewiesen. Jedoch können verschiedene Gründe dafür sorgen, dass die Mieteinnahmen ausbleiben.

 

Dies wäre der Fall, wenn an dem Gebäude ein Sachschaden entsteht, der es entweder zeitweise oder völlig unbewohnbar macht. Manche Schäden können dafür sorgen, dass es bis auf die Grundmauern zerstört wird. Die Gründe dafür sind Brand und das damit verbundene Löschwasser, extremer Sturm oder Hagelschäden. Aber in den vergangenen Jahren traten auch die Naturkatastrophen vermehrt auf, und die Gebäude mussten Überschwemmungen oder leichten Erdbebenstößen standhalten.

 

Diese Schäden werden in der Versicherungswelt allgemein als Elementarschäden bezeichnet. Wird das Gebäude durch einen dieser Schäden beschädigt und es fallen aufgrund dessen Mieteinnahmen aus, dann kann dies nicht nur zu erheblichen Verlusten beim Vermieter führen, sondern im schlimmsten Fall sogar eine Insolvenz nach sich ziehen. Um dies zu vermeiden, sollte jeder Vermieter für seine Mietobjekte eine entsprechende Mietverlustversicherung abschließen. Damit wird gewährleistet, dass die Verluste aufgefangen werden und der Vermieter keine Einbußen befürchten muss. 


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Für welche Risiken die Mietverlustversicherung aufkommt

Wenn der Vermieter eine Mietverlustversicherung besitzt, übernimmt diese bei einem Nutzungsausfall oder Mietausfall die komplett ausgefallenen Einnahmen. Aber dies ist noch nicht alles. Auch die Nebenkosten, Grundsteuern, Gebühren für die Müllabfuhr werden abgedeckt. Vom Grundsatz her kann also gesagt werden, dass alle Nebenkosten, die das Objekt betreffen, genauso durch die Mietverlustversicherung abgedeckt sind. Und es ergibt sich noch ein weiterer Vorteil für den Versicherten.

 

Denn diese Versicherung kommt nicht nur für die Risiken der vermieteten Objekt auf, sondern darüber hinaus auch für die vom Vermieter selbst genutzten Objekte. Bewohnt dieser beispielsweise selber eine Wohnung oder ein Haus, welches durch einen der Sachschäden nicht mehr in dem gewohnten Umfang nutzbar ist, wird er auf einen Ersatzwohnraum ausweichen müssen. Diese Kosten werden ebenfalls von der Mietverlustversicherung übernommen. Und zwar so lange, bis das selbst bewohnte Objekt wieder hergestellt ist und der Vermieter in seine Räumlichkeiten zurückkehren kann. Hiermit ergibt sich ein enormer Vorteil für den Versicherungsnehmer, der keineswegs unbeachtet bleiben sollte.

 

Besitzt der Vermieter bereits eine Gebäudeversicherung, erhält er oftmals die Mietverlustversicherung zu sehr günstigen Konditionen als eine gute Ergänzung dazu angeboten. In jedem Fall muss das zu versichernde Gebäude im Vertrag der Mietverlustversicherung bezeichnet werden, damit speziell auch hierfür die Leistung im Schadensfall erfolgen kann. Die Versicherungssumme ist hierbei variabel auswählbar und richtet sich im Normalfall nach der Bruttojahresmiete. Bewohnt der Eigentümer das Objekt selbst, dann wird die Versicherungssumme nach dem ortsüblichen Mietpreis berechnet. Eine Mietverlustversicherung kann allerdings höchstens für die Dauer von zwölf Monaten abgeschlossen werden. Jedoch ist eine Verlängerung auf 24 Monaten grundsätzlich möglich, dafür wird dann ein Prämienzuschlag erhoben.

Die Mietverlustversicherung haftet aber nicht immer

Es gibt bei der Mietverlustversicherung Ausschlüsse, wann keine Leistung bei einem Schadensfall erfolgen kann und wird. So sind all die Schäden, die beispielsweise durch einen Krieg, innere Unruhen im Land, Kernenergie sowie Vorsatz durch den Versicherungsnehmer ausgeschlossen. Erdbeben sind ebenfalls nicht enthalten, außer in dem Fall der Elementarschäden. In diesem Fall jedoch bezieht es sich auf erdbebengefährdete Gebiete. Weitere Ausschlüsse in der Mietverlustversicherung beziehen sich auf Schäden, die durch eine Sturmflut entstehen können, Lawinen oder möglichen Nutzwärmeschäden.

 

Sind Öffnungen am Gebäude nicht ordnungsgemäß geschlossen worden, wie beispielsweise Türen und Fenster, und dadurch dringt Regen, Schnee, Schmutz oder sonstiges ein, wird der Vermieter diese Schäden von der Mietverlustversicherung ebenfalls nicht erstattet bekommen. Daher ist es wichtig, dass hier auf eine ordnungsgemäße Nutzung des Objekts geachtet wird. Liegt die Schuld für den entstandenen Schaden beim Mieter, wird dieser für den entstandenen Schaden aufkommen müssen. Dieser sollte dafür ebenfalls eine entsprechende Versicherung besitzen, um den finanziellen Schaden gering zu halten.

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