Informationen zur Migräne

Migräne behandeln

Die Migräne (abgeleitet aus dem französischen Wort „la migraine“= der Kopfschmerz) ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen und tritt bei fast 10% der Bevölkerung auf. Frauen sind davon sehr viel häufiger betroffen als Männer, aber auch Kinder leiden darunter. Die Erkrankung äußert sich in heftigen, pulsierenden und meistens einseitigen Kopfschmerzen und sie schränkt die Betroffenen entscheidend in ihrer Lebensqualität ein. Oftmals geht ein Migräneanfall mit Wahrnehmungsstörungen, Übelkeit und neurologischen Ausfällen einher. Auch sind Betroffene dann meistens licht- und geräuschempfindlich.

 

Die Medizin unterscheidet die Migräne grundlegend in der Form mit und ohne Aura, wobei die Form ohne Aura viel häufiger vorkommt. Man nimmt an, dass eine Störung des Hormons Serotonin bei der Migräne eine Rolle spielt, aber auch eine genetische Veranlagung wird vermutet. Der letztliche Auslöser für einen Migräneanfall kann individuell sein, zum Beispiel ein bestimmtes Nahrungsmittel, Stress oder Schlafmangel. Die Diagnose wird über das Ausschlussverfahren bei der Anamnese und anhand der Beschreibung der Betroffenen über die Beschwerden gestellt. Körperlich-neurologische Untersuchungen werden dann noch herangezogen, um eine andere Ursache, zum Beispiel eine andere Nervenerkrankung, eine Kopfverletzung oder einen Tumor auszuschließen. Dabei kommen dann die Computer-Tomographie (CRT) und die Magnetresonanztomographie (MRT) zum Einsatz. Erst wenn die Diagnose feststeht, kann die Therapie eingeleitet werden, die aber nur auf eine Linderung der Symptome ausgerichtet ist.


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Ursachen und Symptome von Migräne

Was letztlich die Migräne verursacht, konnte die Medizin bis heute noch nicht eindeutig klären. Zum einen scheint eine Störung des Hormons Serotonin vorzuliegen. Serotonin steuert unter anderem die Durchlässigkeit der Blutgefäße. Daneben wirkt das Serotonin auch auf den Magen-Darm-Trakt, was die Beschwerden Übelkeit und Erbrechen erklären könnte. Zum anderen scheint eine genetische Veranlagung für die Erkrankung zu bestehen, denn meistens sind mehrere Mitglieder einer Familie davon betroffen. Der Auslöser einer Migräne ist ein sogenannter “Triggerfaktor“ und einige treten immer wieder auf.

 

So ist Stress ein oftmals genannter Auslöser der Migräneattacke. Interessant dabei ist, dass nicht die Stress-Situation an sich, sondern erst die Erholung danach die Migräne auslöst. Bei anderen Betroffenen wird die Migräne durch bestimmte Nahrungsmittel ausgelöst, wobei noch nicht vollständig erforscht ist, ob bestimmte Inhaltsstoffe oder nur der Geschmack der Nahrungsmittel entscheidend ist. Besonders bei Frauen kommt wahrscheinlich der hormonelle Einfluss als Auslöser in Frage, da sie in ihrem Leben besonders starken Schwankungen ausgesetzt sind. Schwangerschaft, Wechseljahre oder die Periode bewirken unterschiedlichste hormonelle Veränderungen. Viele, schon lange Jahre Betroffene können einen anstehenden Anfall meistens anhand vorhergehender Symptome erkennen.

 

Bei der Migräne können unterschiedlichste Symptome auftreten, je nachdem welche Form vorliegt. Einseitige, teilweise langanhaltende Kopfschmerzen und Übelkeit sind bei der häufigsten Form, der Migräne ohne Aura, bestimmend. Bei der Migräne mit Aura kommt es zu begleitenden neurologischen Symptomen wie unter anderem Sehstörungen, Sprachstörungen und Lähmungen. Bei Kindern ähneln die Symptome denen der Erwachsenen, aber sie sind meistens kürzer und die Kopfschmerzen treten auf beiden Seiten auf. Daneben gibt es unter anderem noch Formen wie die ophtalmoplegische und die retinale Migräne, deren Symptome hauptsächlich die Sehfähigkeit einschränken.

Therapie und Vorsorge bei Migräne

Eine erfolgreiche Therapie richtet sich nach Art und Umfang der Erkrankung und der individuellen Beschwerden des Betroffenen. Es wird dabei meist eine Kombination aus Medikamenten mit einer begleitenden, nicht-medikamentösen Behandlung angewandt. Bei den Medikamenten kommen meist schmerzlindernde Mittel zum Einsatz. Wenn als Begleiterscheinung der Erkrankung auch Erbrechen oder Durchfall auftritt, wird zusätzlich ein Antiemetikum verabreicht, welches eine beschleunigte Aufnahme der Wirkstoffe im Körper bewirkt, bevor diese wieder ausgeschieden werden.

 

Als nicht-medikamentöse Behandlung empfehlen sich Entspannungsverfahren und Stressbewältigungstherapien. Daneben kann der Betroffene versuchen, die Auslöser zu meiden, indem er die Ernährung anpasst, für einen regelmäßigen Wach-Schlaf-Rhythmus sorgt oder sich um eine Verminderung der stressauslösenden Faktoren bemüht. Da die Migräne nicht heilbar ist, gibt es auch keine Möglichkeiten sich davor zu schützen. Allerdings kann es in bestimmten Fällen sinnvoll sein, die Intensität der Attacken durch die Einnahme von Medikamenten während der migränefreien Zeiträume zu minimieren. Bewegung, eine gesunde Lebensweise und eine Verminderung von Stressfaktoren empfehlen sich natürlich immer und können dem Betroffenen helfen, die Begleiterscheinungen zu minimieren.

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