Die Montageversicherung gehört zu den ältesten Gewerbeversicherungen

Versicherungen für Montage

Zu den ältesten, technischen Sachversicherungen, die im Gewerbe zum Einsatz kommen, gehört die Montageversicherung. Sie wurde bereits im Jahr 1925 ins Leben gerufen und gilt als eine völlig eigenständige Versicherung, was bedeutet, dass es sich hierbei nicht um eine Zusatzversicherung handelt, die nur im Zusammenhang mit einer anderen Versicherung ausgewählt werden kann. Sie ist für Unternehmen, die beispielsweise für ihre Produktion Maschinen benötigen, sehr wichtig. Und dies besonders dann, wenn es sich dabei um kleinere oder mittelständische Betriebe handelt.

 

Zur eigentlichen Zielgruppe gehören hierbei nicht nur die Hersteller, sondern ebenso Lieferanten oder Montageunternehmen von technischen Anlagen und Maschinen aller Art. Denn der Verlust einer Maschine kann nicht nur ein großes, finanzielles Loch in die Firmenkasse reißen, sondern darüber hinaus auch den Ruin bedeuten. Besonders die Produktionsmaschinen kosten sehr schnell einige Hunderttausend Euro und dann ist es besonders ärgerlich, wenn etwas passiert. Und in der Regel passiert ein Schaden schon vor der eigentlichen Inbetriebnahme, nämlich dann, wenn sie montiert wird. Eine vorab abgeschlossene Montageversicherung bietet dabei vor unvorhergesehenen Schäden durch den Montagevorgang einen ausreichenden Schutz.

 

Sie wurde so konzipiert, dass sie sehr individuell auf die jeweiligen Vorgänge einer Montage abgestimmt ist. Schon aus diesem Grund kann die Versicherungsdauer für eine Maschine zwischen nur wenigen Tagen bis hin zu mehreren Jahren abgeschlossen werden. Letzteres dürfte zum Beispiel bei einem Brückenbau seine Anwendung finden. Handelt es sich um ein größeres Vorhaben, dann wird die Montageversicherung sehr häufig von mehreren Versicherern getragen. Der Hintergrund hierbei ist, dass ein Schadensfall dann auf alle gleichermaßen aufgeteilt wird und das Risiko jeweils erträglicher und überschaubarer gehalten ist. Grundsätzlich sind alle Schäden versichert, die durch eine Montage entstehen können.


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Die Leistungen einer Montageversicherung

Diese technische Sachversicherung bietet einen umfassenden Schutz, wenn es um die Montage von Maschinen geht, und zwar für den Zeitraum der eigentlichen Montage. Der Schutz ist auf die daran beteiligten Hauptunternehmer, aber ebenso auch auf mögliche Subunternehmer ausgeweitet. In der Versicherungspolice finden diverse Montageleistungen ihre Anwendung. Hierzu gehört selbstverständlich die Montage, aber ebenso die Demontage einer Maschine.

 

Wenn eine Maschine für einen weiteren Verkauf abgebaut werden muss, ist diese Demontage ebenfalls im Versicherungsumfang enthalten. Desweiteren gehört die Remontage mit all ihren anschließenden Probeläufen der Maschine oder sogar der kompletten Anlage zum Bestandteil der Versicherung. In dem jeweiligen Vertrag der Montageversicherung sind grundsätzlich Neu- sowie Gebrauchtgeräte enthalten. Darüber hinaus sind Reserveteile sowie die damit verbundenen technischen Anlagen inbegriffen. Der Leistungsumfang enthält die Beschädigung oder Zerstörung durch einen Bedienungs- oder Montagefehler und ebenfalls durch Brand, Explosion oder Blitzschlag. Höhere Gewalt und ein Verlust oder Diebstahl von benötigtem Material werden genauso abgesichert wie die verschiedensten Fehler, die aufgrund von Konstruktion, Material, Guss oder der Werkstatt auflaufen können. Im Normalfall enthält die Montageversicherung eine Selbstbeteiligung.

 

Diese sorgt dafür, dass verschwindend geringe Fehler selber getragen werden aber darüber hinaus sich die Beiträge nicht in unerschwingliche Höhen bewegen. Die Selbstbeteiligung ist vom Auftragsvolumen abhängig. Kommt es zu einem Schaden, dann haftet die Montageversicherung bei einem Totalschaden bis zur abgeschlossenen Versicherungssumme. Hierin sind Materialwert sowie die erforderlichen Leistungen berücksichtigt. Ist die Anlage lediglich teilbeschädigt und lässt sich wieder instand setzen, werden die kompletten Kosten dafür übernommen.

Es finden verschiedene Vertragsformen ihre Anwendung

Bei der Montageversicherung wird zwischen unterschiedlichen Vertragsformen unterschieden. Die am häufigsten angewendete Art dürfte der Einzelvertrag sein. Wenn es sich bei dem Unternehmen jedoch um Montagedienstleister handelt, kann eine Generalversicherung sehr interessant sein. Diese versichert automatische jede Montagetätigkeit. Ebenfalls steht für diese Berufsgruppe eine Umsatzpolice zur Verfügung. Diese orientiert sich am Volumen der Montage und wird einmal jährlich abgerechnet.

 

Diese beiden Versicherungsarten sind in den Tarifen etwas günstiger gestaltet als die Einzelversicherung. Wenn dies gewünscht wird, können noch Zusatzpolicen dazu ausgewählt werden, welche den Bedürfnissen der Montageleistung angepasst werden. Hierzu gehören zum Beispiel das Eigentum des Montagepersonals auch außerhalb Deutschlands oder fremde Dinge, die für eine Montage der Maschinenanlage unabdingbar sind. Somit lässt sich für jeden Versicherten ein perfektes, individuelles Paket zur Absicherung abschließen. 

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