Informationen zur Multiple Sklerose

Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose (auch „MS“ genannt) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Schriftstücke aus dem Mittelalter belegen, dass diese Krankheit schon damals bekannt war. Einen ersten ausführlichen Bericht lieferte im 18. Jahrhundert ein Enkel von George III. Er schrieb von 1822-1846 über den Verlauf seiner Erkrankung. William MacKenzie, ein schottischer Augenarzt schrieb 1840 einen medizinischen Bericht über die Erkrankung eines jungen Mannes an Multipler Sklerose. In Mitteleuropa ist die Multiple Sklerose neben der Epilepsie die häufigste Erkrankung des zentralen Nervensystems mit geschätzten 100.000 bis 150.000 Erkrankten, wobei Frauen doppelt so häufig daran zu erkranken scheinen als Männer.

 

Multiple Sklerose ist gekennzeichnet durch die Entstehung verstreuter Entzündungsherde, die überall im zentralen Nervensystem entstehen können und auch wieder verschwinden, um dann an anderer Stelle neue Entzündungsherde auszulösen. Dadurch entstehen sogenannte Schübe und es können die unterschiedlichsten Symptome auftreten. Daher wird die Multiple Sklerose vom Volksmund auch als Krankheit der tausend Gesichter bezeichnet.

 

Die Symptome reichen von einer Einschränkung der Sehfähigkeit über Taubheit der Extremitäten bis hin zu Kontrollverlust über Körperfunktionen. Die Multiple Sklerose ist zwar nicht heilbar, aber durch Medikamente lassen sich die Symptome mindern und bei leichten Verläufen liegt die Lebenserwartung nicht unter der von nicht-erkrankten Personen. Auffällig ist, dass die Multiple Sklerose in Ländern um den Äquator weniger häufig auftritt, als in Ländern im Norden oder Süden. Man vermutet einen Zusammenhang zwischen Umwelteinflüssen und dem späteren Ausbruch der Krankheit.


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Ursachen und Symptome von MS

Die Ursachen, die zur Entstehung der Multiplen Sklerose führen, sind ungeklärt. Was die Medizin weiß, ist, dass das eigene Immunsystem gegen den eigenen Körper vorgeht und keine Gegenwehr stattfindet. Im Zentrum stehen dabei die weißen Blutkörperchen, genauer gesagt die so genannten T-Zellen. Diese werden auf bestimmte Krankheitserreger programmiert und in den Körper entlassen, um dort diese Krankheitserreger zu suchen und zu zerstören. Bei einigen dieser Zellen scheint nun die „Programmierung“ fehlerhaft zu sein und die Zellen erkennen in Teilen der Nervenzellen (Myelin der Markscheide und myelinbasische Eiweiße) einen Krankheitserreger und reagieren entsprechend. Die eigene Immunabwehr bekämpft also Teile des eigenen Körpers.

 

Dies ist insoweit fatal, als dass der Körper wiederum in den eigenen, aber falsch „programmierten“ T-Zellen, keinen Feind erkennt und deshalb nicht dagegen vorgeht. Was aber die Entstehung dieser T-Zellen verursacht, ist unbekannt. Genetische Veranlagung scheint nicht allein ursächlich, um die Multiple Sklerose zu begünstigen. Auch Viren stehen im Verdacht, Multiple Sklerose zu begünstigen, aber nicht auszulösen. Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft ist der Meinung, dass mehrere Faktoren zusammen den Ausbruch auslösen.

 

Da durch die Multiple Sklerose unterschiedlichste Bereiche des Nervensystems befallen werden, gibt es keine generellen Symptome, die auf eine Erkrankung schließen lassen. Jedoch gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Möglichkeiten und Tests, um eine andere Erkrankung ausschließen zu können. Die Entwicklung der Magnet-Resonanz-Tomographie hat die Möglichkeiten der Diagnose einen großen Schritt weitergebracht. Erste Anzeichen für Multiple Sklerose entstehen meistens völlig überraschend. Bei knapp 30% der Erkrankten macht sich die Krankheit durch ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Armen und Beinen bemerkbar. Auch eine ständige Müdigkeit kann ein erstes Symptom sein.

Therapie von Multiple Sklerose

Multiple Sklerose ist heute noch nicht heilbar. Mittlerweile gibt es aber Medikamente und Therapiemöglichkeiten, die den Verlauf der Erkrankung mildern und ein weiteres Fortschreiten verzögern können. So können zum Beispiel dem Gefühl von Müdigkeit und Abgeschlagenheit gezielte Bewegungstherapien wie z.B. Eutonie oder Qi Gong entgegenwirken. Erst wenn sich die Symptome durch diese Therapieansätze nicht mehr bekämpfen oder eindämmen lassen, wird auf Medikamente zurückgegriffen. Den Verlust der Konzentrations- und Gedächtnisleistung kann durch einfache Mittel wie Kreuzworträtsel oder Denksportaufgaben bzw. auch den Einsatz gezielter EDV-gestützter Aufgaben entgegengewirkt werden. Die Störungen in der Feinmotorik hingegen sind schwieriger zu behandeln, da die dafür notwendigen Medikamente teilweise schwere Nebenwirkungen wie Müdigkeit und niedrigen Blutdruck auslösen können.

 

Erfolgversprechend in der Behandlung scheint eine aktuelle Studie zu sein, die auf eine Behinderung bzw. „Nicht-Aktivierung“ der T-Zellen setzt. Der Wirkstoff Glatirameracetat behindert die Aktivierung der T-Zellen und kann die Häufigkeit der Schübe als auch das Fortschreiten der Erkrankung verzögern.

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