Mumps - Allgemeine Informationen und Ursachen

Kinder und Mumps

Bei Mumps, auch als Parotitis epidemica bezeichnet, handelt es sich um eine Viruserkrankung, die durch Husten oder Niesen, also die so genannte Tröpfcheninfektion, übertragen wird. Mumps kommt aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr vor allem im Kindesalter vor. Ein umgangssprachlicher Name für Mumps ist Ziegenpeter. Neben allgemeinen Krankheitssymptomen wie Fieber und Abgeschlagenheit kann es zur Entzündung der Ohrspeicheldrüsen kommen.

Diese Entzündung ist auch verantwortlich für die Entstehung der typischen „Hamsterbacken“. Im Kindesalter verläuft diese Erkrankung in den meisten Fällen harmlos, während die nach der Pubertät die Hoden infizieren und eine Zeugungsunfähigkeit verursachen kann. Die Ursachen der Erkrankung sind die so genannten Mumps-Viren, die zur Gruppe der Paramyxoviren gehören. Beim Kontakt mit diesen Viren wird jedoch nur beim Menschen Mumps ausgelöst.

Die Krankheit wird durch Tröpfeninfektion, also Husten oder Niesen, aber auch durch unmittelbaren Kontakt (z. B. beim Küssen), in selteneren Fällen auch durch gemeinsam benutztes Geschirr und Besteck übertragen. Die Inkubationszeit (der Zeitraum von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit) beträgt  bei Mumps im Durchschnitt etwa 12 bis 25 Tage. Die Ansteckungsgefahr besteht drei bis sieben Tage vor und bis zu neun Tagen nach dem Erscheinen der ersten Symptome. Hat man sich einmal mit Mumps angesteckt, ist man sein Leben lang gegen den Erreger immun. In Ausnahmefällen sind jedoch so genannte Zweitinfektionen möglich. 



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Symptome und Diagnose bei Mumps

Bei etwa 30 bis 40 Prozent der Fälle von Mumps treten keine Symptome auf. Wenn Beschwerden entstehen, dann äußert sich dies meistens in Fieber sowie einer Schwellung der Ohrspeicheldrüsen. Im Anfangsstadium kann es außerdem zu allgemeinem Unwohlsein, Appetitlosigkeit und gelegentlich auch zu Kopf- und Gliederschmerzen kommen. Die für die Krankheit typischen Hamsterbacken entstehen durch die schmerzhafte Schwellung der Ohrspeicheldrüse, die nach einem bis zwei Tagen auftritt. Auch andere Speicheldrüsen sowie Lymphknoten können anschwellen, wodurch Kauen und Kopfbewegungen starke Schmerzen verursachen können. Die Stärke der Symptome nimmt mit dem Alter, in dem Mumps auftritt, zu.

 

Die Krankheit kann verschiedene Symptome hervorraufen und auch andere Erkrankungen (Hirnhautentzündung (Meningitis, bei älteren Männern auch eine Hodenentzündung) auslösen. Bei Mumps im Kindesalter tritt eine Hodenentzündung in der Regel nicht auf. Die Diagnose kann durch den Arzt bei einem normalen Verlauf bereits anhand der Parotitis (Ohrspeicheldrüsenentzündung) und den damit verbundenen „Hamsterbacken“ gestellt werden. Wenn die Symptome fehlen und auch keine Schwellung der Ohrspeicheldrüsen vorliegt, können bestimmte Antikörper gegen das Mumps-Virus, die in Form von Eiweißen im Blut vorliegen, die Diagnose sichern. In anderen, besonderen Fällen kann der Erreger auch durch einen Abstrich aus Speichel, Hirnflüssigkeit, Urin, Gewebeproben oder aus dem Rachen nachgewiesen werden.

Ursache, Therapie und Prophylaxe von Mumps

Eine Bekämpfung mit Medikamenten ist nicht möglich, jedoch können die Symptome mit fiebersenkenden Medikamenten, Schmerzmitteln und kühlenden Umschlägen gelindert werden. Wenn im Laufe der Erkrankung eine schwere Meningitis auftritt, ist eine stationäre Behandlung im Krankenhaus unbedingt vonnöten. Bei einer begleitenden Hodenentzündung ist strikte Bettruhe und eine Hochlagerung der Hoden besonders wichtig. Wenn Kinder an Mumps erkranken, können die Eltern dafür sorgen, dass das Kind bis hin zu einer Woche nach Abschwellen der Ohrspeicheldrüse in Quarantäne bleibt, damit es keine anderen Kinder ansteckt. Bettruhe und ausreichend Flüssigkeit sind gerade bei Fieber besonders wichtig.

Eine Hodenentzündung kommt bei Kindern sehr selten vor, doch auch dann sollte strikte Bettruhe eingehalten werden. Zur Fiebersenkung eignen sich außerdem kühle Wadenwickel und auch die Ohrspeicheldrüsen sollten gekühlt werden, um eventuelle Schmerzen zu verhindern. Saure Flüssigkeiten und feste Nahrung sollten bei Mumps vermieden werden, da in dem Fall die Speicheldrüsen mehr arbeiten müssen. Es lohnt sich, zeitweise auf breiige Nahrung umzusteigen.

Weiterhin sollte auf regelmäßiges Zähneputzen geachtet werden und mit desinfizierendem Mundwasser zu gurgeln ist ebenfalls sehr sinnvoll. Mumps lässt sich mit einer Schutzimpfung mit einem so genannten Lebendwirkstoff (eine aktive Impfung mit einem abgeschwächten Erreger) wirksam vorbeugen. Diese Impfung wird normalerweise Kindern ab dem elften Lebensmonat zusammen mit einer Masern- und Rötelnimpfung (in Deutschland empfohlen seit 1980) verabreicht. Spätestens im sechsten Lebensjahr erfolgt dann eine Auffrischungsimpfung. Die Immunität, die dadurch entsteht, bleibt für mehrere Jahrzehnte bestehen.

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