Muskulärer Schiefhals bei Kinder

Kinder und muskulärer Schiefhals

Ein muskulärer Schiefhals wird auch als Torticollis muscularis bezeichnet und ist eine Fehlstellung des Kopfes, die bei Neugeborenen und Säuglingen auftritt. Es handelt sich dabei um eine Verkürzung des so genannten Kopfnickermuskels, so dass der Kopf zur betroffenen Seite gekippt und außerdem in Richtung der gesunden Seite gedreht ist. Ein muskulärer Schiefhals muss behandelt werden, da es sonst bei dieser Fehlstellung bleiben kann. Ein muskulärer kommt zwar sehr selten vor, er kann doch entweder angeboren oder erworben sein. Eine Verkürzung der Halsmuskulatur an der rechten Seite kommt dabei häufiger vor. Wie ein muskulärer Schiefhals genau entsteht, ist bis heute nicht abschließend geklärt.

Fest steht jedoch, dass eine so genannte Fibrose, also ein Umbau des Bindegewebes für die Entstehung dieser Fehlbildung verantwortlich ist. Dabei vermehren sich in der betroffenen Muskulatur Bindegewebszellen, die funktionsfähige Muskelzellen ersetzen.

Was der Grund für diese Veränderungen ist, ist bisher noch nicht bekannt, es steht jedoch fest, dass sich diese Veränderung nicht von alleine zurückbildet. Des Weiteren it bekannt, dass Muskeleinblutungen und eine damit verbundene gestörte Blutversorgung eine solche Veränderung hervorrufen kann. Die Blutungen im Muskel erhöhen den Druck auf das Gewebe, was die Blutgefäße abdrückt und so die Blutversorgung einschränkt. Ein muskulärer Schiefhals kann also durch die Einblutungen und Muskelverletzungen während der Geburt oder geburtstraumatische Ereignisse entstehen. 


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Symptome und Diagnose bei muskulären Schiefhals

Ein muskulärer Schiefhals äußert sich durch die typische Fehlstellung des Kopfes. Ein verkürzter Halsmuskel zieht den Kopf zur Schulter der betroffenen Körperhälfte und dreht gleichzeitig den Kopf so, dass das Kinn auf die gegenüberliegende Seite gezogen wird. Der muskuläre Schiefhals schränkt die Beweglichkeit des Kopfes extrem ein und der Muskel ist im Gegensatz zu dem entsprechenden Muskel auf der Gegenseite messbar verkürzt. Weiterhin ist durch die Schiefstellung des Kopfes die Beweglichkeit der Halswirbelsäule eingeschränkt. Ein muskulärer Schiefhals bei einem Neugeborenen lässt sich ab der zweiten Lebenswoche als weiche Schwellung im unteren Drittel der Halsmuskulatur ertasten.

Über die folgenden Wochen wird die Schwellung immer größer und im Verlauf von sechs Monaten verschwindet sie langsam wieder. Etwa 10 Prozent der Betroffenen haben außerdem eine Hüftdysplasie oder Klumpfüße. Ein muskulärer Schiefhals wird vom Arzt anhand der charakteristischen Fehlstellung des Kopfes diagnostiziert. Im weiteren Verlauf der Untersuchung wird er Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen, zum Beispiel Fehlbildungen der Halswirbelsäule oder Schwerhörigkeit auf einem Ohr als Ursache für die Fehlstellung ausschließen. Ebenso wichtig für die Diagnose muskulärer Schiefhals ist der Hörtest, der in den ersten Tagen nach der Geburt an den Neugeborenen durchgeführt wird. Dadurch wird es auch möglich, diese Fehlbildung so schnell wie möglich zu diagnostizieren und mit den richtigen Maßnahmen so schnell wie möglich zu behandeln.

Ursache, Therapie und Prophylaxe von muskulärer Schiefhals

Wenn die Diagnose muskulärer Schiefhals lautet, sollte so schnell wie möglich mit der Therapie begonnen werden, um zu vermeiden, dass diese Fehlstellung bestehen bleibt. Im Vordergrund steht die konservative Therapie, die aus speziellen Lagerungstechniken, Dehnungsübungen und Krankengymnastik besteht. Für eine konservative Therapie ist ein Aufenthalt in einer Klinik nicht notwendig. Es wird vielmehr versucht, die Aufmerksamkeit des Kindes von der Seite mit der Fehlhaltung auf die andere Seite zu lenken.

Dies kann zum Beispiel mittels akustischer oder visueller Reize passieren. Weiterhin ist es wichtig, dass ein Kind, bei dem ein muskulärer Schiefhals diagnostiziert wurde, nicht in Bauchlage, sondern in Seiten. oder Rückenlage schlafen gelegt wird. Auch Krankengymnastik in Form von passiver Dehnung des Muskels durch einen Krankengymnasten oder die Eltern ist möglich. Wenn ein muskulärer Schiefhals sich durch diese Therapie nicht beheben lässt oder spät mit der Therapie begonnen wurde, kann eine Operation helfen, der bis zum sechsten Lebensjahr des Kindes durchgeführt werden kann.

Bei diesem Eingriff wird der Ansatz des Halsmuskels durchtrennt, damit die Fehlstellung des Kopfes korrigiert werden kann. Nach der Operation sorgt eine Halskrause oder ein Gipsverband dafür, dass der Kopf in der richtigen Stellung bleibt. Ein muskulärer Schiefhals lässt sich nicht vermeiden, man kann ihn jedoch beeinflussen. Ein Arzt kann versuchen, Geburtsverletzungen oder eine ungünstige Lage innerhalb der Gebärmutter zu korrigieren.

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