Myom - Allgemeine Informationen und Ursachen

Myom - Allgemeine Informationen und Ursachen

Unter einem Myom oder einer Gebärmuttergeschwulst versteht man einen gutartigen Tumor, der sich aus den Muskelzellen der Gebärmutter entwickelt. Das Wachstum von Myomen wird durch Östrogene angereget. Aus diesem Grund entwickelt es sich nur während der Geschlechtsreife. Myome kommen sehr häufig vor und bieten erst einmal keinen Grund zur Sorge. Erst ab einer bestimmten Größe oder wenn es sich in einer ungünstigen Lage befindet, können Beschwerden auftreten und auch nur in diesem Fall muss ein Myom behandelt werden. Die Ursachen, die für die Bildung von Myomen verantwortlich sind, sind bisher nicht bekannt. Wir wissen allerdings, dass ein Myom durch die Einwirkung von Östrogenen entsteht und auch wächst.

 

Es handelt sich also um einen so genannten hormonabhängigen Tumor. Weiterhin scheinen genetische Faktoren, also Veränderungen des Erbguts, für die Bildung von Myomen mit verantwortlich zu sein. Wie bereits gesagt, entsteht ein Myom aus Muskelzellen der Gebärmutter, die eine erhöhte Wachstumsbereitschaft zeigen. Es ist auch möglich, dass der Körper Wachstumsenergie freisetzt, die normalerweise für den Eintritt eine Schwangerschaft gedacht ist. Myome entstehen erst mit Eintritt der Geschlechtsreife, das heißt, vor Einsetzen der Pubertät und nach der letzten Menstruationsblutung kommt es normalerweise nicht zur Bildung von Myomen. Jedoch gibt es auch hier wieder Ausnahmen und es kann sich auch nach der Menopause noch ein Myom bilden.


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Symptome und Diagnose eines Myom

Etwa 25 Prozent der betroffenen Frauen zeigen keine Symptome. Bei etwa der Hälfte kann man mit Zyklusstörungen (verstärkter oder verzögerter, in einigen Fällen auch zu lange oder zu kurze Regelblutung) rechnen. Etwa 3 Prozent der Frauen, die ein Myom haben, klagen dabei über leichte Druckschmerzen oder Fremdkörpergefühl bis hin zu krampfartigen, schmerzhaften Regelblutungen. Ein Myom kann zu einer deutlichen Vergrößerung der Gebärmutter führen. Je nach Größe, Wachstum und Lage kann es passieren, dass auch Organe wie Harnblase oder Enddarm, die neben der Gebärmutter liegen, in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei einem Myom, das in Richtung der Harnblase wächst, kann zum Beispiel häufiger Harndrang darauf hinweisen.

 

Die Folge davon kann außerdem eine Blasenentzündung sein. Bei Druck auf den Enddarm kann es zu Verstopfung kommen. Weitere Symptome sind z. B. Eisenmangelanämie, die mit Herz-Kreislauf-Beschwerden einhergehen kann. Anzeichen hierfür sind Herzklopfen, Schwindel und Kopfschmerzen. Die Diagnose von Myomen erfolgt in den meisten Fällen zufällig im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt. Wenn Schmerzen auftreten, suchen viele Betroffene zunächst ihren Frauenarzt auf, um die Ursachen abklären zu lassen. Der Frauenarzt kann dann im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung das Myom entweder sehen, wenn es sich am Gebärmuttermund befindet, ansonsten lässt es sich gut ertasten oder durch eine Ultraschalluntersuchung lokalisieren. Mittels Ultraschall lässt sich außerdem der Verlauf eines Myoms gut verfolgen.

Therapie und Prophylaxe von einem Myom

Ein Myom muss nur dann behandelt werden, wenn tatsächlich Beschwerden wie Schmerzen oder Blutungen auftreten. Früher wurden Myome entweder mit einer Operation oder einer Hormontherapie behandelt. Inzwischen gibt es auch nicht-operative Möglichkeiten, zum Beispiel die so genannte Enukleation, bei der einzelne Myome ausgeschabt werden. Dabei kommt es auf die Lage an, welche Methode eingesetzt wird. Bei einem Myom, das unter der Gebärmutterschleimhaut liegt, kann man dieses mittels einer Gebärmutterspiegelung entfernen. Eine Geschwulst, die von außen auf der Gebärmutter liegt, kann durch eine Bauchspiegelung lokalisiert und dann ausgeschabt werden.

 

Zur Entfernung eines Myoms, das hinter der Gebärmutterwand liegt, ist eine so genante Laparotomie, also ein Schnitt durch die Bauchdecke vonnöten. Die Wahrscheinlichkeit, dass noch einer Enukleation eine Geschwulst erneut, also rezidiviert auftritt, liegt bei etwa 15 Prozent. Des Weiteren gibt es noch die so genannte Myomembolisation, bei der den Myomen die Blutzufuhr entzogen wird, wodurch sie dann langsam absterben. Bei jüngeren Frauen wird weiterhin strikt darauf geachtet, dass nach Möglichkeit die Gebärmutter erhalten bleibt, damit die Frau ihren eventuellen Kinderwunsch noch umsetzen kann. Einem Myom kann man bisher nicht vorbeugen. Meistens wird es zufällig bei den Routineuntersuchungen oder auch bei der Schwangerschaftsvorsorge entdeckt. Deshalb ist es wichtig, diese Untersuchungen bei einem Frauenarzt wahrzunehmen, um eine solche Geschwulst rechtzeitig zu erkennen und entsprechend handeln zu können.

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