Ökologische Oase – der Naturteich

Folienteich, Fertigteich, Schwimmteich, Naturteich – all diese Wasseranlagen für den Garten können natürlich in bestimmten Bereichen mehr oder weniger fließend ineinander übergehen. Gerade zwischen dem Schwimmteich mit dem natürlichen Regenerationsbereich und dem Naturteich sind die Übergänge bei der Art der Anlage oft fließend. Dennoch unterscheidet sich ein echter Naturteich durch sein Ökosystem von den Zierteichen und den Schwimmteichen. Das beginnt beim Teichbau und endet bei den Pflanzen im Teich und um den Teich. Hier werden besonders die stabilen, heimischen Arten bevorzugt, die auch heimischen Tieren Platz und Nahrung bieten. Der Teich reinigt sich selbst auf natürliche Weise durch eine solche Anlage.

 

Dichte Bepflanzung, kräftiges Wachstum und ein wenig Wildnis geben dem Teich seinen äußeren Reiz. Ein Naturteich dient von seiner Gestaltung und Anlage her nicht in erster Linie dem ästhetischen Geschmack der Gartenbesitzer, sondern der Schaffung eines gesunden Biotops. Das eine schließt natürlich nicht das andere aus. Jeder Naturfreund wird seine helle Freude daran haben. Allerdings ist diese Art von Teich eher nichts für Gärtner, die gern die Messlatte an Pflanzen legen und eine Vorliebe für seltene Exoten haben.


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Ton oder renegatfreie Teichfolie für Naturteiche

Schon der Bau unterscheidet sich von einem üblichen Folienteich. Nicht nur die äußerlich sichtbare Teichanlage, sondern auch der Untergrund soll besonders natürlich und ökologisch verträglich sein. Im Idealfall wird Ton für die Abdichtung des Teichbodens beim Naturteich verwendet.

Die Bauzeit wird dadurch länger. Jedoch ist garantiert, dass es sich um ein rundum natürliches Produkt handelt. Steile Teichwände lassen sich damit nicht gestalten. Dies gilt es jedoch bei jedem Teich, schon wegen der Sicherheit der Kinder, möglichst zu vermeiden. Eine Einzäunung verbietet sich beim Naturteich. Also sollte der Teich sacht zur tiefsten Stelle abfallen.

Eine Alternative ist spezielle renegatfreie Folie für Naturteiche, die sehr nahe an den Ton heranreicht. Die Folie ist günstiger als Ton.

Nach Möglichkeit sollte für den Naturteich ein sonniger Platz ausgesucht werden. Hier ist das Wachstum der natürlichen Pflanzenvielfalt im Wasser und um das Wasser am besten gewährleistet. Heimische Gehölze können für eine angenehme Beschattung sorgen.

Ist der Teich ausgelegt und ausreichend befestigt, kann es an die Bereitung des Teichbodens mit Erde und die Bepflanzung gehen. Lehmhaltige Erden sind für Grund und Böschung, Ufergebiet, die beste Voraussetzungen. Die Teichpflanzen sollten ausschließlich heimische Wasserpflanzen sein. So ist die heimische, blühende Seerose beispielsweise eine Pflanze, an der Mensch und Tier Gefallen finden. Nur solche Pflanzen geben auch heimischen Tieren gewohnten Lebensraum. Außerdem kommen die heimischen Pflanzen oder künstliche Pflanzennahrung aus.

Wasserreinigung und Umgebung

Der Naturteich kommt ohne technische Filter und Pumpensystem aus. Er schafft sein eigenes Ökosystem, das sich auch selbst reinigt und regeneriert, sowie das Wasser mit Sauerstoff anreichert. Eine wichtige Voraussetzung ist eine dichte Bepflanzung mit den Wasserpflanzen. Diese Pflanzen sind beim Naturteich die eigentlichen Filter. Sie beugen auch der Entwicklung von Algen vor, da sie ihnen den Nährstoff entziehen. Damit der Naturteich ein gesundes Ökosystem entwickeln kann, sollte er mindestens eine Größe von 2 x 2 m haben, eher noch etwas größer sein. Die Tiefe sollte mindestens 80 cm betragen, damit Tiere im Winter unter der Eisdecke überleben können.

Vom Typ dieser Teichanlage her werden sich hiesige Wassertiere, wie Insekten und Amphibien, ansiedeln. Von der Fischhaltung ist eher abzuraten, da die Fische andere Wassertiere fressen, sich auch negativ auf die Wasserqualität auswirken. Allerdings werden in großen Naturteichen oft auch heimische Kleinfische gehalten.

Welke Pflanzenteile der Uferbepflanzung sollten regelmäßig entfernt werden, damit sie nicht ins Wasser fallen. Im Herbst kann ein Netz über den Teich gespannt werden, um das Wasser vor den fallenden Blättern zu schützen. Da sich mit den Jahren in einem stehenden Teichgewässer Schlamm absetzen wird, sollte der Teich im Abstand von etwa zwei bis drei Jahren einmal gründlich vom Schlamm befreit werden. Das kann mit einem Schlammsauger sehr leicht bewerkstelligt werden. Ansonsten versorgt sich der Naturteich selbst. Er dankt es sogar dem Menschen, wenn dieser nicht allzu oft und allzu eingreifen Hand an seine Entwicklung legt.

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