Hecken als natürlicher Zaun und Sichtschutz

Viele Gartenbesitzer wünschen sich einen Sichtschutz, um Privatsphäre im Garten zu haben. Allerdings möchte sich wohl kaum ein Gartenbesitzer einmauern. Schöne Hecken gewähren dagegen einen ausgezeichneten Sichtschutz. Gleichzeitig sind Hecken natürliche Pflanzen, die beträchtlich zur Gartengestaltung beitragen. Hohe Hecken sorgen zusätzlich auch für eine gewisse Geräuschminderung und verhindern, dass zum Beispiel die Bälle der Kinder auf des Nachbars Kaffeetisch landen.

Eine Hecke will gut geplant werden. Hierbei sind Pflanzabstände und Pflanzenart zu beachten. Außerdem gibt es in den Bundesländern unterschiedliche Vorschriften zum Mindestabstand zu den benachbarten Grundstücken. Dies sollte vor der Planung in Erfahrung gebracht werden, zumal auch einige Gemeinden eigene Regelungen haben.

Für alle Hecken gilt, dass ein ausreichender Abstand zwischen den Pflanzen einzuhalten ist, damit sie sich gut entwickeln, Licht und Nährstoffe aufnehmen können. Die Abstände sind von den Pflanzen abhängig. Allgemein gilt für Pflanzenhöhen bis 30 cm 5 bis 7 Pflanzen pro Meter, Pflanzenhöhe bis 60 cm 4 bis 5 Pflanzen, Wuchshöhen bis 1,20 Meter 3 bis 4 und darüber 2 bis 3 Pflanzen. 


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Verschiedene Arten von Hecken und Heckenpflanzen

Hecken können durchgehend aus einer Pflanzenart bestehen oder aus verschiedenen Pflanzen (Mischhecken). Eine Hecke kann aus frei wachsenden Sträuchern bestehen, die allerdings viel Platz brauchen. Weniger Platz nehmen die Schnitthecken in Anspruch, die zudem ein schönes gepflegtes Zaunbild ergeben. Besonders beliebt sind immergrüne Hecken. Dafür eigenen sich Nadelgehölze, aber auch Kirchlorbeer, Buxus und Taxus. Wer mit der Hecke Schmetterlingen und anderen Nützlingen einen Raum geben will, kann Blütenhecken pflanzen. Sommergrüne Hecken geben allerdings im Winter keinen Sichtschutz. Es gibt auch winterblühende Hecken, wie zum Beispiel die Zaubernuss, der Winterschneeball, die chinesische Winterblüte und viele andere.

Besonders Familien mit Kindern sollten sich bei Früchte tragenden Blüh- und Nadelhecken darüber informieren, das die Früchte ungiftig sind.

Jeder Gartenbesitzer wird sich wünschen, dass die Hecke möglichst schnell schön, dicht und hoch steht. Einmal können dafür bereits entsprechend hohe Heckenpflanzen gesetzt und gepflanzt werden. Die Alternative sind schnell wachsende Gewächse für Hecken. Das sind beispielsweise die immergrünen schnell wachsenden Buchsbaumsorten, die Hainbuche, der schwarze Holunder, der immergrüne Kirschlorbeer oder der immergrüne Glanzsimpel.

Schnitthecken benötigen einen regelmäßigen Schnitt. Hoch wachsende Pflanzen müssen auch in der Höhe häufig nachgeschnitten werden. Heckenpflanzen für niedrige Hecken mit Wuchshöhen bis 1,50 Meter müssen seltener zurückgeschnitten werden.

Pflanzzeit, Pflege und Heckenschnitt

Für das Pflanzen der Hecke ist die Zeit von August und September am günstigsten, sommergrüne Hecken können später – Oktober, November – gepflanzt werden. Hecken sind in der Regel sehr pflegeleicht. Das gilt besonders für kräftige Gehölze und Nadelhecken. Sollen die Heckenpflanzen sehr schnell wachsen, so kann mit einem mineralischen Dünger oder besser mit Kompost gedüngt werden. Gewässert werden müssen Hecken zu Trockenzeiten, was bei den immergrünen Hecken auch im Winter gilt, wenn es sonnig und trocken ist.

Der Schnitt von Hecken wird am besten im Frühling vor dem Treiben der Pflanzen vorgenommen. Der beste Zeitpunkt ist der März, zumal dieser Monat auch noch keine Vogel-Brutzeit ist. Auf Brutzeiten und Jungvögel sollte bei hohen, dichten Hecken Rücksicht genommen werden. Der nächste Zeitpunkt für einen Schnitt ist Ende Juni bis Anfang Juli. Im Herbst muss eigentlich nicht geschnitten werden. Wenn, dann sollte es erst ab Mitte Oktober geschehen und vor dem Bodenfrost.

Der zeitgerechte Rückschnitt sorgt dafür, dass die Hecke gut austreibt und sich dicht verzweigt. Dabei ist es wichtig, den Schnitt der Hecken auch richtig vorzunehmen. Die beste Schnittform für die Hecke ist der trapezartige Heckenschnitt. Er sorgt dafür, dass auch die unteren Zweige ausreichend Licht bekommen. Wird gerade, senkrecht geschnitten, so können diese Zweige leicht kümmern, sogar absterben.

Wer mit der Hecke auch Tieren einen Raum schaffen will, sollte Hecken nie zu niedrig schneiden und auch nicht sehr schmal. Hohe, dichte Hecken mit kräftigem Wuchs sind ideale Nistplätze für Singvögel, an denen auch Gartenbesitzer und ihre Kinder ihre Freude haben werden. Hier muss darauf geachtet werden, dass zu den Brutzeiten weder geschnitten wird noch andere Arbeiten an der Hecke durchgeführt werden. 

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