Hilfe bei Neurodermitis

Neurodermitis behandeln - Hilfe bei Hauterkrankungen

Das sog. atopische Ekzem ist eine Hautentzündung (Dermatitis), die auf einer übermäßigen Reaktionsbereitschaft der Haut beruht.

 

Das atopische Ekzem wird auch oft als atopische Dermatitis oder als Neurodermitis bezeichnet. Es gibt noch andere Formen des Ekzems, z. B. das Kontaktekzem, das durch Berührung (Kontakt) mit Reizstoffen entsteht. Dagegen spielt beim atopischen Ekzem die Vererbung eine wichtige Rolle. So kommt das atopische Ekzem oft auch bei Geschwistern oder einem Elternteil vor.

 

Bei 50 % der Erkrankten ist es mit Bronchialasthma und/oder mit Heuschnupfen kombiniert. Die genaue Ursache ist nicht bekannt. Die Atopie (übermäßige Reaktionsbereitschaft) ist durch eine gestörte Immunität bedingt. Klimawechsel oder seelische Erregungen können einen Krankheitsschub (eine Verschlechterung) auslösen. Im Verlauf der chronischen (lang dauernden) Krankheit kann sich eine Allergie (Überempfindlichkeit) gegen bestimmte Stoffe entwickeln, die von außen einwirken. Auch Nahrungsmittelbestandteile können allergisieren. Die Allergie ist aber nie von Anfang an vorhanden, sondern erst Krankheitsfolge.


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Krankheitserscheinungen bei Neurodermitis

Meist beginnt die Krankheit zwischen dem 2. und 6. Lebensmonat, selten später. Im Gesicht (Stirn, Wangen) und an der Rückseite der Arme und Beine entstehen kleine, stark juckende Knötchen oder Bläschen. Der starke Juckreiz erklärt, warum die Kinder oft sehr unruhig sind und schlecht schlafen. Durch ständiges Kratzen kann die Haut nässen und ist dann oft mit Krusten bedeckt. Meist ist die gesamte Haut trocken, und die Kopfhaut kann schuppen. Nach dem 1. Lebensjahr sind besonders die Gelenkbeugen (an den Ellbogen-, Hand-, Knie-, Fußgelenken) und die seitlichen Halspartien befallen.

 

Manchmal besteht zunächst nur an den Händen oder Füßen eine juckende Hautentzündung, die sich später auf den Körper ausbreitet. Bei längerem Bestehen ist die trockene Haut ständig verdickt und die Hautfelderung vergröbert (erkennbar an tiefen Furchen). Diese sog. Lichenifikation findet sich besonders in den Ellenbeugen und Kniekehlen. Sie ist für das atopische Ekzem charakteristisch und meist auch vorhanden, wenn frische Veränderungen fehlen. Als Komplikation können Hauteiterungen auftreten.

 

Bei einer Ansteckung mit Herpes-simplex-Virus kann es zum Auftreten von Hautbläschen an allen vom Ekzem betroffenen Hautstellen kommen (Eccema herpeticatum). Das atopische Ekzem ist eine chronische Krankheit, bei der Krankheitsperioden mit erscheinungsfreien Perioden abwechseln. Bei schweren Erkrankungen ist die Haut ständig entzündet. Meist nimmt die Schwere der Krankheit im Laufe der Kindheit ab und kann nach dem 15. Lebensjahr von allein verschwinden. Bei einem Teil der Erkrankten hält das atopische Ekzem bis über das 30. Lebensjahr hinaus an.

Behandlung von Neurodermitis

Durch die Therapie ist eine Heilung nicht zu erwarten, jedoch sind hierdurch langanhaltende Besserungen möglich. Die Behandlung erfordert Konsequenz und viel Geduld. Wichtig ist eine ständige Hautpflege (Einfetten) und die Vermeidung von Reizen, die einen Krankheitsschub auslösen können. Solche Reize sind übermäßige Austrocknung der Haut durch zu heißes oder zu langes Baden, durch zuviel Seife und zu häufiges Händewaschen, aber auch durch Tragen von Wollkleidung direkt auf der Haut (Pullover, Schals usw.). Bezüglich anderer Reize wissen die Eltern nach einiger Zeit genau, was ihrem Kind schadet. Bei der Ernährung ist darauf zu achten, ob eine Überempfindlichkeit gegen bestimmte Nahrungsmittel besteht.

 

Eine plötzliche Verschlechterung behandelt man verschieden, je nachdem, ob die Hautveränderungen feucht oder trocken sind. Bei nässender Haut macht man kurzfristig feuchte Umschläge (z. B. mit verdünnter Kochsalzlösung). Bei trockener Hautentzündung kann man vorübergehend eine oder eine Salbe (fettreich) anwenden, die Nebennierenrindenhormon (Kortison) enthält. Richtig angewendet bessert Kortison rasch die Entzündung und ist ein großer Fortschritt in der Behandlung dieser Krankheit. Über längere Zeit sollte man Kortison auf der Haut nicht anwenden, weil als Nebenwirkung eine Verdünnung der Haut (Hautatrophie) entstehen kann.

 

Sobald eine Besserung eingetreten ist, kann man auf eine andere entzündungshemmende Salbe (z. B. eine teerhaltige Salbe) übergehen. Zur Dauerbehandlung eignet sich eine fetthaltige Salbe, die mehrmals täglich aufgetragen wird. Bewährt hat sich auch eine harnstoffhaltige Pflegecreme die die Haut feucht hält. Gegen nächtlichen Juckreiz kann man ein Medikament eingeben, das diesen unterdrückt und Verschlechterungen des Ekzems durch Zerkratzen verhindert. Klimakuren (z. B. an der Nordsee) wirken manchmal günstig.

 

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