Ölheizung – effizient heizen mit Brennwerttechnik

Ölheizung in Haus einbauen

Sie vermieten eine Wohnimmobilie? Sie besitzen ein Zwei- oder Mehrfamilienhaus, in dem Sie eine Wohneinheit selbst bewohnen? Sie haben eine Immobilie nach dem 01. Februar 2002 erworben? Dann greift für Sie die neue Energieeinsparungsverordung (EnEV). Im Bereich Heizung bedeutet das: Warmwasser- und Heizungsrohre müssen gedämmt sein, alte Heizkessel (auch mit erneuertem Brenner), die vor dem 01. Oktober 1978 eingebaut wurden, müssen erneuert werden. Die Brennersteuerung der Zentralheizung muss selbsttätig sein, zusätzlich müssen die Heizkörper mit Thermostaten ausgestattet werden.

 

Bei einer Ölzentralheizung können Sie mit der innovativen Brennwerttechnik den Richtlinien der EnEV entsprechen. Die bei der Verbrennung von Heizöl entstehenden Abgase können bei alten Heizkesseln ungehindert durch den Schornstein entweichen. Dabei werden Temperaturen von bis zu 240° C erreicht. Selbst bei einem Niedertemperaturkessel beträgt die Abgastemperatur noch um die 160° C. Das stellt einen enormen Energieverlust dar, gleichzeitig werden hohe Schadstoffemissionsraten erreicht. Wird allerdings in moderne Brennwerttechnik investiert, kann mittels eines Wärmetauschers diese Wärme zurück gewonnen und weiter genutzt werden, so dass die Abgastemperatur nun nur noch bei ca. 40° C liegt.

 

Mit der gewonnenen Restwärme kann das Wasser aus dem Rücklauf erwärmt werden, so dass deutlich weniger Energie verbraucht wird, um die erforderliche Vorlauftemperatur zu erreichen. Besonders effizient kann in diesem Fall mit Flächenheizungen für Fußböden oder Wände geheizt werden, weil diese nur geringe Vorlauftemperaturen benötigen.


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Ölheizung mit Brennwerttechnik: Kosten sparen und Umwelt schonen

Wer sich für Brennwerttechnik entscheidet, muss zwar zunächst investieren, doch haben sich diese Einlagen schnell amortisiert. So wird durch die innovative Technologie ein Nutzungsgrad des Heizöls von ca. 98 % erreicht, was einen, bis zu 30 % geringeren Energieverbrauch bedeutet. Bei einem angenommenen Jahresverbrauch von 3000 Litern Heizöl pro Jahr könnten also bis zu 1000 Liter eingespart werden. Bei dem momentanen Durchschnittspreis von etwa 90 Cent pro Liter (Stand Februar 2012), würde das eine Ersparnis von € 900,00 im Jahr ausmachen.

 

Diese Einsparungen im Heizölverbrauch tun allerdings nicht nur den Portemonnaie gut. Da Rohstoffe wie Erdöl zusehends knapper werden, ist ein sparsamer und sorgfältiger Umgang mit diesen Reserven dringend notwendig. Außerdem bedeutet ein geringerer Energieverbrauch auch weniger Schadstoffe – ein Plus für Klima und Umwelt. Ideal ist es, wenn eine Ölheizung mit Brennwerttechnik mit einer Solaranlage oder Wärmepumpe gekoppelt werden kann. Dann muss die teure Wärme durch Erdöl in der Regel nur während der Wintermonate in Anspruch genommen werden, was die Betriebskosten weiter senkt.

 

Mit einer entsprechend ausgelegten Solaranlage kann etwa zwei Drittel des Wärmebedarfs eines Haushalts gedeckt werden. Wer darüber hinaus noch in zusätzliche Dämmung an Fassade, Dach und bei den Fenstern investiert, kann seinen Wärmebedarf weiter senken. Ausführliche Beratungsgespräche mit einem Energieberater oder Heizungsfachmann können Ihnen helfen die beste Entscheidung in punkto Ölheizung für Ihre Immobilie zu treffen.

Ölheizung mit Brennwerttechnik: alle Vorteile auf einen Blick

  • Energieeinsparung von bis zu 30 %
  • Weniger Rußbildung senkt die Wartungs- und Instandhaltungskosten
  • Angenehme Wärme
  • Kompakte Anlage braucht weniger Platz
  • Schneller, problemloser Einbau
  • Kopplung mit regenerativen Energiequellen möglich
  • Immobilienwert wird angehoben

Wenn Sie eine Sanierung im Innenbereich planen und auch die Erneuerung Ihrer Heizungsanlage ansteht, stehen Ihnen auch bei einer Ölheizung viele Möglichkeiten offen. Langfristige Planungen machen sich in jedem Fall bezahlt, da mit weiter steigenden Energiepreisen gerechnet werden muss. Daher ist die Investition in energiesparende Brennwerttechnik und auch die Überlegung, die Ölheizung mit einer Wärmepumpe oder Solaranlage zu kombinieren, in jedem Fall lohnenswert.

 

Nutzen Sie auch die Chance, staatliche Fördermittel zu beantragen. Sowohl vom Bund als auch von den Ländern gibt es mehrere Förderprogramme, die Ihnen die Anschaffung eines umweltbewussten und klimafreundlichen Heizungssystems schmackhaft machen möchten. So gibt es beispielsweise einen Bonus von € 500,00 wenn ein alter  Heizkessel gegen neue Brennwerttechnik ausgetauscht wird, eine Solaranlage wird mit € 90,00 /m² bezuschusst. Und bei der Aktion „Deutschland macht Plus“ bekommen Sie noch bis zum 31. Juli 2012 bis zu 500 Liter Heizöl geschenkt. Informationen zu den Fördermöglichkeiten gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

 

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