Informationen zur Parkinson

Hilfe bei Parkinson

Parkinson ist eine degenerative Gehirnerkrankung, die vor allem die Beweglichkeit und den Bewegungsablauf der Betroffenen stört. Schätzungsweise sind in Deutschland mehr als 300.000 Menschen davon betroffen und der Ausbruch der Krankheit beginnt selten vor dem 40. Lebensjahr. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurde diese Krankheit von dem englischen Arzt James Parkinson beschrieben und er hat damals auch schon den fortschreitenden Verlauf der Krankheit erkannt. Bei Betroffenen sterben Nervenzellen in der „Substantia Nigra“ (einen Teil im Mittelhirn) ab, die einen entscheidenden Botenstoff herstellt: das Dopamin.

 

Durch den Mangel an Dopamin kommt es zu einem Ungleichgewicht in den Botenstoffen und die typischen Symptome von Parkinson setzen ein. Durch den Mangel an Dopamin steigt unter anderem der Anteil des Botenstoffs Acetylcholin und die aktivierende Wirkung auf die Basalganglien, basierend auf Dopamin bzw. eines daraus entstehenden Botenstoffes, nimmt immer weiter ab. Die an Parkinson Erkrankten Menschen verlieren durch den fortschreitenden Verlauf und dem steigenden Ungleichgewicht der Botenstoffe immer mehr Teile ihrer Selbstständigkeit und sind zuletzt pflegebedürftig. Der Tod wird dann meistens durch eine sekundäre Ursache ausgelöst, z.B. eine Lungenentzündung oder schwere körperliche Verletzungen durch Stürze.


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Ursachen und Symptome Parkinson

Es ist unbekannt, was das Absterben der Nervenzellen in der „Substantia Nigra“ und damit Parkinson bzw. Parkinson-Syndrom an sich auslöst. Die typischen Krankheitssymptome treten erst dann auf, wenn schon fast ¾ der dopaminproduzierenden Zellen abgestorben sind. Dopamin wirkt eigenständig im Gehirn, aber es ist auch Vorläuferstoff für die Bildung von Adrenalin bzw. Noradrenalin welche für Steuerungsprozesse im Nervensystem benötigt wird.

 

Durch den Mangel an Dopamin bzw. des auf Dopamin basierenden Adrenalins, werden die Nervenzellen, die für Bewegung und die Bewegungsabläufe zuständig sind, nicht mehr ausreichend erregt. Dies führt zu weiteren Symptomen wie Bewegungsarmut bzw. Bewegungslosigkeit.

 

Daneben entsteht durch den Mangel an Dopamin ein Ungleichgewicht in den Botenstoffen zugunsten von Glutamat und Acetylcholin. Acetylcholin verursacht das typische Muskelzittern, auch Tremor genannt, und führt auch zu Muskelsteifheit (Rigor).

 

Neben dem Parkinson-Syndrom ohne genaue Kenntnis der Ursache, gibt es noch 3 weitere Syndrome, deren Ursachen bekannt sind, aber sehr viel seltener auftreten. So zum Beispiel das familiäre Parkinson-Syndrom, welches auf einer Veränderung im Erbgut des Betroffenen beruht und auch schon in jungen Jahren zum Vorschein kommt. Das sekundäre Parkinson-Syndrom wird durch schädliche Umwelteinflüsse (z.B. Kohlenmonoxid-Vergiftung), eine andere Erkrankung (z.B. Tumore) oder auch durch Verletzungen des Gehirns (z.B. wiederholte Hirn-Traumata bei Boxern) ausgelöst. Als drittes Syndrom gilt das atypische Parkinson-Syndrom, welches durch eine andere neurologische Erkrankung  verursacht wird.

Therapie von Parkinson

Eine Heilung von Parkinson ist nicht möglich da sich der degenerative Verlauf im Gehirn nicht dauerhaft aufhalten lässt. Wichtig ist eine rechtzeitige und richtige Behandlung, um die Selbstständigkeit der Betroffenen so lange wie möglich zu erhalten, die Beschwerden zu lindern, die Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten und die Pflegebedürftigkeit möglichst weit hinauszuschieben.

 

Medikamente können diese Ziele unterstützen, als auch begleitende Therapiemaßnahmen. Um den Dopaminmangel auszugleichen werden zum Beispiel Medikamente verabreicht, deren Bestandteile sich in den Nervenzellen in Dopamin umwandeln. Allerdings nehmen mit der Zeit die Nebenwirkungen wie Schlafstörungen oder Verwirrtheit zu. Bei der Therapie von Parkinson greift man daher auch auf Medikamente zurück, die die Wirkung des Dopamins nachahmen. Als dritte Möglichkeit bleibt noch die Behandlung mit Medikamenten, die den Abbau des Dopamins im Körper behindern und so einen Dopaminüberschuss verursachen.

 

In der begleitenden Therapie kann versucht werden, den Acetylcholinüberschuss zu minimieren. Allerdings muss gesagt werden, dass diese Medikamente teilweise erhebliche Nebenwirkungen haben, so dass sie nur in Ausnahmefällen und als letztes Mittel eingesetzt werden sollten. Daneben sind noch chirurgische Eingriffe denkbar, die den Betroffenen einem hohen Risiko einer dauerhaften und irreperablen Schädigung im Gehirn aussetzen (Pallidotomie, Thalamotomie und hochfrequenz-Tiefenhirnstimulation). Die operativen Methoden vermindern aber nur die Symptome und können das weitere Voranschreiten der Krankheit nicht verhindern. Hoffnung verspricht sich die Medizin durch die Stammzellen-Forschung, um möglicherweise die abgestorbenen, dopaminproduzierenden Zellen wieder aufzubauen.

 

Neben diesen Therapiemöglichkeiten wird den Betroffenen eine gesunde Ernährung, viel Bewegung und bewusste Bewegungsübungen empfohlen, um die Beweglichkeit so lange wie möglich zu erhalten.

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