Pigmentstörungen der Haut

Pigmentstörungen der Haut

Bei Pigmentstörungen ist die Bildung von Farbpigmenten der Haut gestört, so dass diese entweder stärker oder schwächer pigmentiert ist als normal. Eine stärkere Pigmentierung bezeichnet man aus Hyperpigmentierung, eine schwächere als Hypo- oder Depigmentierung. Die für Pigmentstörungen typischen Symptome sind auf einen Überschuss oder einen Mangel an Melanin zurückzuführen. Melanin ist ein Farbstoff, der für die Hautpigmentierung zuständig ist. Ein Überschuss dieses Stoffes äußert sich durch eine Hyperpigmentierung, ein Mangel führt zu einer Hypopigmentierung oder sogar zu einer Depigmentierung. Diese Farbveränderungen der Haut können an einer oder mehreren Stellen auftreten. In seltenen Fällen kann auch die gesamte Haut Pigmentstörungen aufweisen. Beispiele für Pigmentstörungen sind zum Beispiel Sommersprossen (Hyperpigmentierung) oder die so genannte Weißfleckenkrankheit (Hypopigmentierung) oder auch Albinismus (Depigmentierung).


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Symptome und Diagnose von Pigmentstörungen

Typische Anzeichen für die Weißfleckenkrankheit sind völlig depigmentierte, scharf begrenzte weiße Flecken auf der Haut. Diese können besonders am Handrücken, Nabel, Ellenbogen, im Gesicht, am Hals, an den Knien oder im Genitalbereich auftreten. Bei Pigmentstörungen wird der Arzt zunächst die von den Farbveränderungen der Haut betroffenen Stellen begutachten.

 

Oft lässt sich die Form der Pigmentstörungen schon anhand des Erscheinungsbilden und der Anamnese (Krankengeschichte) diagnostizieren. Dies gilt zum Beispiel für Sommersprossen. Bestehen Zweifel kann eine Gewebeprobe aus einer Hautstelle mit Pigmentstörungen helfen, die dann mikroskopisch untersucht werden. Wenn der Verdacht besteht, dass die Pigmentstörungen erblich bedingt sind, kann die Familiengeschichte dazu beitragen, die Diagnose zu stützen.

Ursachen, Therapie und Prophylaxe

Pigmentstörungen können viele Ursachen haben. Es kommt hierbei auf die Form der Störung an. Als Auslöser für Pigmentstörungen gelten im Allgemeinen erbliche Faktoren, mechanische Einflüsse (zum Beispiel Druck oder Reibung), Kälte oder Wärme, bestimmte Medikamente oder Kosmetika und hormonelle Veränderungen (zum Beispiel während der Schwangerschaft oder durch die Einnahme der Pille). Die Ursache einer Hyperpigmentierung ist die vermehrte Bildung und Ablagerung von Melanin in der Haut. Hierbei handelt es sich um einen Melatoninüberschuss, der sich in einer dunkleren Färbung von bestimmten Hautbereichen äußert. Dieser Melaninüberschuss entsteht, wenn bestimmte Auslöser (z. B. UV-Licht, Entzüdungen oder Hormone) die für die Pigmentierung der Haut bestimmten Zellen dazu bringen, mehr Melanin zu bilden oder sich zu teilen und dadurch zu vermehren. Beispiele für dieser Hyperpigmentierungen sind zum Beispiel Sommersprossen oder Leberflecken.

 

Hypopigmentierung, also die schwächere Pigmentierung der Haut, entsteht durch eine zu geringe oder fehlende Bildung von Melanin. Ursache hierfür kann die Zerstörung der Zellen sein, die für die Melaninbildung verantwortlich sind. Diese Zerstörung passiert zum Beispiel durch Kälte, Röntgenstrahlen, giftige Stoffe oder Entzündungen. Es ist außerdem möglich, dass die Weitergabe des Melanins an die hornbildenden Zellen der Oberhaut gestört ist. Dies geschieht zum Beispiel durch Entzündungen.

 

Pigmentstörungen sind im Allgemeinen harmlos und müssen nicht behandelt werden. Viele Menschen empfinden jedoch solche Hautverfärbungen als unattraktiv und sogar als seelische Belastung. Auch durch Medikamente verursachte Farbveränderungen der Haut müssen nicht besonders behandelt werden. Die Verfärbungen bilden sich langsam wieder zurück, sobald die Medikamente abgesetzt werden. Dieser Vorgang kann sich jedoch über Monate oder sogar Jahre hinziehen. Eine Therapie sollte dann in Betracht gezogen werden, wenn man unter einer Depigmentierung leidet, da dann UV-Licht ungehindert auch in tiefere Hautschichten vordringen kann. In diesem Fall sollte man sich mit einer guten Sonnencreme und entsprechender Kleidung gegen Sonneneinstrahlung schützen sowie direkte Einstrahlung und Besuche im Solarium vermeiden. Je nach Art und Ursache der Verfärbungen können folgende Therapien angewandt werden: Zunächst kann eine kosmetische Therapie helfen, zum Beispiel, indem man kleine Flecken auf der Haut durch das so genannte Camouflage abdeckt. Größere weiße oder auch dunkle Flecken können mit hautaufhellenden Mitteln oder Selbstbräunern behandelt werden. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass künstlich gebräunte oder aufgehellte Haut keinen UV-Schutz hat. Direkte Sonneneinwirkung sollte also vermieden werden. Bei der Weißfleckenkrankheit oder anderen Störungen, bei der die Haut heller ist, kann durch Bestrahlung die so genannte Repigmentierung erreicht werden. Bei dieser Methode wird über einen längeren Zeitraum hinweg die Färbung durch Pigmente wiederherzustellen. Eine Vorbeugung von Pigmentstörungen ist nur bedingt möglich, da die meisten Ursachen sich nicht einfach vermeiden lassen.

 

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