Pocken - Allgemeine Informationen und Ursachen

Die Pocken werden auch als Blattern bezeichnet und sind eine hochgradig ansteckende schwere Infektionskrankheit, die durch Viren entsteht. Sie gelten jedoch seit einiger Zeit als ausgerottet. Die Blattern konnten sich früher aufgrund des fehlenden Impfschutzes sehr schnell ausbreiten und somit räumlich und zeitlich gehäuft auftreten (so genannte Pockenepidemien). Durch die weltweite Einführung der Pockenimpfung im Jahre 1967 wurde die Anzahl der Pockenfälle drastisch gesenkt und seit 1980 gilt die Welt als pockenfrei. Ursache für die Pocken sind bestimmte Viren, die natürlicherweise nur im Menschen vorkommen und sich auch nur dort vermehren können. Die Pockenerreger gehören zur Familie der Poxviridae, die die Gattung der Orthopoxvirus und die Gattung der Parapoxvirus umfasst.

 

Man unterscheidet zwischen echten und weißen Pocken. Die echten Pocken werden durch das Orthopoxvirus variola und die weißen durch das Orthopoxvirus alastrim ausgelöst. Die Übertragung der Blattern erfolgt durch Tröpfcheninfektion, manchmal aber auch durch Schmierinfektion durch infizierte Bettwäsche, Kleidung oder Türklinken. Die Inkubationszeit beträgt zwischen 7 und 19 Tagen, im Durchschnitt jedoch 14 Tage. Dabei müssen nicht erst Symptome auftreten, damit man andere Menschen anstecken kann. Die Übertragung ist direkt nach dem Ablauf der Inkubationszeit möglich, jedoch kann es dann bis zu fünf Tage dauern, bis sich der typische Hautausschlag zeigt. Die Ansteckungsgefahr verschwindet dann drei Wochen später mit dem Ausschlag wieder. 


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Pocken - Symptome und Diagnose

Je nach Art der Blattern zeigen sich andere Symptome. Die echten Pocken kann man anhand der Hautveränderungen erkennen, die verschiedene Stadien durchlaufen. Zu Beginn löst diese Pockenart Beschwerden wie Fieber, Kreuz- und Gliederschmerzen aus, die zwei bis vier Tage anhalten. In diesem Stadium kann es außerdem zu einer Atemwegsentzündung und einem vorübergehenden Hautausschlag kommen. Der Ausschlag beginn mit kleinen roten Punkten im Rachen und auf der Zunge, zu diesem Zeitpunkt sind die Pocken sehr ansteckend. Es folgt ein kurzfristiger Abfall des Fiebers und dann entsteht der typische Hautausschlag. Er breitet sich ausgehend vom Gesicht über den ganzen Körper, jedoch vor allem über die Extremitäten und weniger über den Torso aus. Auf der Haut bilden sich Papeln, die zu Pusteln werden.

 

Diese Pusteln verkrusten nach etwa fünf Tagen. Dieser Vorgang dauert zwei Wochen, bis alle Pusteln verkrustet sind und nach einer weiteren Woche sind die Krusten abgefallen. Die Abstoßung der Krusten ist mit einem Juckreiz verbunden. Durch das Kratzen bleiben überwiegend im Gesicht häufig die Pockennarben zurück. Die Symptome der weißen Pocken sind nicht so deutlich und auch weniger gefährlich, jedoch schützen sie nicht vor einer Infektion mit den echten Pocken. Die Diagnose der Blattern erfolgt anhand der Hautveränderungen, die mit Fieber einhergehen. Anhand eines Schnelltests können die Viren aus der Bläschenflüssigkeit sichtbar gemacht werden.

Therapie und Prophylaxe von Pocken

Gegen die Pocken an sich gibt es keine wirksame Therapie. Das heißt, dass es nicht möglich ist, das Pockenvirus im menschlichen Körper zu bekämpfen. Die Behandlung besteht daher ausschließlich in der Linderung der Symptome, zum Beispiel durch Bettruhe, fiebersenkende Medikamente, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und kalorienreiche, aber gleichzeitig leicht verdauliche Nahrung. Eine Ausbreitung der Pocken kann verhindert werden, indem man die Betroffenen und alle Personen, die Kontakt zu ihnen hatten, streng isoliert (Quarantäne). Des Weiteren sollten Kleidungsstücke, Wohnräume und Gebrauchsgegenstände der Infizierten desinfiziert werden. Da die Blattern heute offiziell als ausgerottet gelten, sind die Maßnahmen jedoch nicht mehr praktisch anwendbar und somit nur Theorien für den Fall der Fälle.

 

Die einzig wirksame Maßnahme zur Vorbeugung der Pocken besteht darin, sich impfen zu lassen. Diese Impfung ist jedoch heutzutage in Deutschland keine Pflichtimpfung mehr, da die Pocken weltweit die einzige Krankheit sind, die durch konsequente Impfungen der gesamten Weltbevölkerung ausgerottet wurden. Dies war jedoch nur möglich, weil sich das Virus nur auf Menschen weiter überträgt und nicht auf Wildtiere. Das Virus kann sich in geimpften Menschen nicht weiter vermehren und stirbt kurze Zeit danach ab. Eine Auffrischung der Schutzimpfung sollte nach etwa 15 Jahren in Betracht gezogen werden, da dann der Impfschutz nachlässt. Bei der Schutzimpfung kommt der Erreger der so genannten Kuhpocken zum Einsatz.

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