Die Praxisausfallversicherung gehört zu den Betriebsunterbrechungsversicherungen

Auch Ärzte aller Art, die eine eigene Praxis unterhalten, können ausfallen. Dies ist bei den Humanmedizinern ebenso der Fall wie bei den Tiermedizinern. Die wichtigste Person in einer Praxis ist der Arzt selber. Wird er einmal krank, dürfte er selber als Person ausreichend versichert sein, so dass sein Lebensunterhalt gesichert ist. Aber was ist, wenn aufgrund eines längeren Ausfalls die Praxis geschlossen bleiben muss?

Die Gründe können vielseitig sein. Dann fehlt natürlich auch in seiner Kasse der Umsatz, mit dem die Kosten für die angemieteten Räume, sofern sie nicht sein Eigentum sind, gleichermaßen weiterlaufen wie die Kosten für das Personal oder eine mögliche Finanzierung, die mit der Praxis in Verbindung steht. Diese Kosten gehören zu den Betriebskosten, die sich für den Zeitraum des Ausfalls nicht stoppen lassen. In diesem Fall ist es sinnvoll, wenn eine Praxisausfallversicherung besteht.

Diese sollte unbedingt vorhanden sein, hierbei handelt es sich um eine Art der Betriebsunterbrechungsversicherung, wie sie auch bei allen anderen Betrieben angedacht ist. Jedoch ist sie nicht nur für alle Ärzte sinnvoll, sondern ebenso beispielsweise für Rechtsanwälte, also kurzum für alle Freiberufler, die eine eigene Praxis betreiben. Ist die Praxisausfallversicherung nicht vorhanden, kann ein länger andauernder Ausfall vielfach für die Freiberufler auch den finanziellen Ruin bedeuten, was besonders ärgerlich ist, wenn die Praxis noch nicht lange in ihrer Form besteht. Jedoch geht es nicht nur um einen krankheitsbedingten Ausfall des jeweiligen Praxisinhabers, sondern auch noch weitere Fälle können dafür sorgen, dass der Betrieb für einen bestimmten Zeitraum nicht weitergeführt werden kann. 


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Die Gründe für einen Praxisausfall können vielseitig sein

Neben einen längeren Ausfall des Freiberuflers, welcher durch eine Krankheit oder auch einen Unfall begründet sein kann, gibt es natürlich noch mehrere Motive, die für einen Betriebsausfall sorgen. Hierzu zählen beispielsweise die Risiken durch eine Verwüstung der Räumlichkeiten, wie sie bei einem Brand oder anderen Unglücken vorkommen können. Lässt sich die Praxis über mehrere Monate nicht mehr nutzen, ist dies natürlich mit enormen Kosten verbunden.

Die weiterlaufenden Betriebskosten einer Praxis oder Kanzlei lassen sich mit der Ausfallversicherung entsprechend auffangen. Sie übernimmt im Fall der Unterbrechung durch die abgesicherten Risiken bei Krankheit, Feuer, Sturm, Wasser, Leitungswasser, Hagel oder Einbruchdiebstahl die in dem Versicherungsvertrag enthaltenen Kosten.

Hierbei handelt es sich um die sogenannten Fixkosten, die auch während des Nichtbetreibens anfallen werden. Zu den Leistungen gehören unter anderem die Miete der Räumlichkeiten, die Gehälter für die Angestellten, sofern diese vorhanden sind, und sogar die Kosten für eine notwendig werdende Vertretung kann durch die Betriebsausfallversicherung abgesichert werden. Diese letztere Möglichkeit dürfte dann der Fall sein, wenn der eigentliche Inhaber durch ein Unglück oder eine längere Krankheit ausfällt.

Die Praxisausfallversicherung zahlt für die Dauer des Ausfalls

Die Kosten werden solange von der Ausfallversicherung getragen, wie der Ausfall durch den Freiberufler andauert. Die Höhe der Versicherungssumme richtet sich hierbei nach der Höhe aller anfallenden fixen Betriebskosten. Diese sind daher möglichst genau zu ermitteln, damit die Gefahr einer Unterversicherung nicht gegeben ist. Allerdings ist zu bedenken, dass es sich bei der Praxisausfallversicherung um eine reine Sachversicherung handelt, die auch nur für die versicherten Sachschäden aufkommt. Dies bedeutet, dass der durch den Ausfall bedingte eigene Verlust der Freiberuflers mittels einer anderen Absicherung gedeckt werden muss, sofern der Betriebsausfall durch den Freiberufler hervorgerufen wurde.

Das wäre bei einer Krankheit oder einem Unfall der Fall. Hierfür sollte eine entsprechende Absicherung in Form einer Kranken- und Unfallversicherung vorhanden sein. Damit lassen sich für die Dauer des Ausfalls die personengebundenen Kosten auffangen. Wichtig ist für die Berechnung der Beiträge der Praxisausfallversicherung aber nicht nur die Versicherungssumme, sondern ebenfalls die individuelle Karenzzeit. Diese sagt aus, ab wann die Leistungserstattung beginnen soll. Je länger diese gewählt ist, umso günstiger wird der Beitrag sein. In wie weit diese Alternative jedoch möglich ist, obliegt den finanziellen Möglichkeiten, die der Praxis zur Verfügung stehen. Sollte der Freiberufler erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit tätig sein, kann selbst eine lange Karenzzeit schon eine zu große Belastung darstellen.

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