Eine private Krankenversicherung bietet viele zusätzliche Leistungen

Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse wird ständig gekürzt, so dass lediglich noch die medizinische Grundversorgung der Versicherten gesichert. Im Gegensatz dazu bietet eine private Krankenversicherung einen umfassenden Versicherungsschutz, der, je nach Art des gewählten Tarifs, auch alternative Heilmethoden umfasst. Grundsätzlich kann der Versicherte sich zwischen drei Arten der privaten Krankenversicherung entscheiden.

Neben der Vollversicherung, die einen umfassenden Versicherungsschutz bietet, besteht noch die Möglichkeit eine Teilversicherung abzuschließen, die vor allen Dingen für Beamte mit Anspruch auf Beihilfe in Frage kommen kann. Als letzte Möglichkeit bleibt noch der Abschluss einer Zusatzversicherung, die auch andere Leistungen abdecken kann und es gerade gesetzlich Versicherten ermöglicht, die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenkasse sinnvoll zu ergänzen. In den Bereich der Zusatzversicherung fallen zum Beispiel Pflege-, Auslands- und Krankentagegeldversicherungen.

Allerdings müssen gerade bei einem Abschluss einer Krankenvollversicherung seitens des Versicherungsnehmers bestimmte Kriterien erfüllt werden. Zum einen muss vor Abschluss einer Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung eine Gesundheitsprüfung absolviert werden. Dadurch soll das Risiko für den Versicherer möglichst gering gehalten werden, da es sich bei der privaten Krankenversicherung um eine Kasse handelt, die ihre entstehenden Kosten allein tragen muss und staatlich nicht gefördert wird. Sollte bereits eine Vorerkrankung bestehen, so ist die private Krankenkasse dazu berechtigt, einen Risikoaufschlag auf die monatliche Prämie zu verlangen. Doch auch andere Kriterien sind bei einer Aufnahme in die private Krankenkasse von Bedeutung.


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Voraussetzung für die Aufnahme in einer privaten Krankenkasse ist die freiwillige Versicherung

Versicherte, die einen Wechsel in eine private Krankenversicherung erwägen, sollten von der allgemeinen Versicherungspflicht befreit sein. Sie sind also nicht pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenkasse und können ihre Krankenversicherung völlig unabhängig wählen. Beamte, Selbstständige und Freiberufler sind generell von der Versicherungspflicht befreit, doch auch Arbeitnehmer, die mit ihrem erzielten Bruttoeinkommen die Versicherungspflichtgrenze überschreiten, können eine Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung beantragen.

Die Höhe der monatlichen Prämien, die bei der privaten Krankenversicherung anfallen, richtet sich nicht nach der Höhe des Einkommens, wie es bei der gesetzlichen Krankenkasse der Fall ist. Vielmehr spielen andere Faktoren eine Rolle bei der Beitragsberechnung. Geschlecht, Alter und Gesundheitszustand spielen eine Rolle bei der Berechnung der monatlichen Prämie. Frauen bezahlen in der Regel einen höheren Beitrag als Männer, da sie über eine höhere, durchschnittliche Lebenserwartung verfügen.

Je höher das Alter des Versicherungsnehmers ist, desto höher steigt auch die monatliche Prämie. Generell müssen die privaten Krankenkassen zusätzlich einen 10-prozentigen Zuschlag verlangen, der dann für das Alter angespart wird. Dadurch soll eine mögliche Beitragserhöhung im Alter verhindert werden. Unter Umständen kann es sogar möglich sein, dass die monatliche Prämie im Rentenalter durch die Spareinlage gesenkt werden kann.

Je früher ein Versicherter in die private Krankenkasse eintritt, desto lohnender kann der Wechsel sein

Die Versicherten in der privaten Krankenkasse haben Anspruch auf alle Leistungen, die ihnen vertraglich im Vorfeld zugesichert worden sind. Versicherungsnehmer haben die Möglichkeit, ihren Versicherungsschutz selbstständig zusammen zu stellen. Zusätzlich zu dem gewählten Tarif stehen noch optionale Zusatzleistungen zur Verfügung, die den Versicherungsschutz gegen einen geringen Aufschlag erweitern.

Besonders einkommensstarke Singles können von einer Mitgliedschaft in der privaten Krankenversicherung profitieren. Ein Vergleich der verschiedenen Anbieter bei den privaten Krankenversicherungen lohnt sich auf jeden Fall, denn teilweise können die Leistungen und monatlichen Prämien stark variieren. Im Internet bieten Tarifrechner die Möglichkeit, anhand von Alter und Geschlecht, die passenden Tarife zu finden. Die unterschiedlichen Leistungskataloge der privaten Versicherer werden aufgelistet und gegenübergestellt, so dass der Versicherungsnehmer gleich zu Beginn seiner Suche einen optimalen Überblick erhält. Ein Tarifrechner zeigt den Kunden die Tarife an, die zu seiner jeweiligen Situation passen, egal ob er nun eine Krankenvollversicherung oder nur eine Zusatzversicherung wünscht.

Die Suche kann sich zum Beispiel für Familien anders gestalten als für Singles. In der privaten Krankenversicherung besteht grundsätzlich nicht die Möglichkeit, Angehörige kostenlos zu versichern. Dennoch bieten einige Anbieter auch Familientarife an, die aber auch gravierende Unterschiede aufweisen. Eine private Krankenversicherung sollte mit Bedacht ausgesucht werden und so ist ein gründlicher Vergleich im Vorfeld eines Anschlusses angebracht und ratsam.

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