Pseudokrupp - Allgemeine Informationen und Ursachen

Kinder und Pseudokrupp

Pseudokrupp wird auch als Infektkrupp bezeichnet und ist eine Kehlkopfentzündung, die hauptsächlich bei Kleinkindern auftritt. Diese Entzündung des Kehlkopfes entsteht durch eine Virusinfektion der oberen Atemwege, wodurch eine Einengung dieser Atemwege ensteht. Er macht sich bemerkbar durch bellenden Husten, Heiserkeit und im schlimmsten Fall Atemnot. Pseudokrupp ist mit echtem Krupp nicht zu verwechseln. Während Pseudokrupp, wie bereits gesagt, durch eine Kehlkopfentzündung entsteht, versteht man unter echtem Krupp eine Kehlkopfentzündung als Folge von Diphterie.

Da jedoch in Europa durch die Diphterie-Impfung echter Krupp sehr selten geworden ist, spricht man meistens nicht mehr von Pseudokrupp, sondern einfach von Krupp oder dem Krupp-Syndrom. In den meisten Fällen hören die Anfälle wieder von alleine auf, jedoch wird auch bei einem leichten Verlauf die Verabreichung von Glucocorticoiden empfohlen.

Bei schweren Fällen kann eine Überwachung im Krankenhaus in Verbindung mit inhalativen Adrenalingaben notwendig werden. Die Ursache für Anfälle von Pseudokrupp sind Virusinfektionen. In den meisten Fällen geht der Erkrankung eine Erkältung mit Fieber, die durch Viren bedingt ist und über mehrere Tage anhält, voraus. In etwa der Hälfte der Fälle wird diese Infektion durch Parainfluenza-Viren ausgelöst, seltener kann es auch sein, dass Rhino-, RS-, Adeno-, Grippe- oder Masernviren der Auslöser sind. Bei dieser Krankeht erfolgt die Ansteckung mittels Tröpfcheninfektion, also durch Niesen, Kontakt mit Betroffenen oder auch Husten.



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Symptome und Diagnose bei Pseudokrupp

Einem Anfall von Pseudokrupp gehen in der Regel Erkältungssymptome wie Husten, Fieber und Schnupfen voraus. Wenn sie sich Infektion auf die unteren Atemwege ausweitet, entwickelt sich vor allem abends und nachts ein trockener, bellender Husten. Auch Heiserkeit und Atemnot in Verbindung mit pfeifenden Geräuschen beim Einatmen mit teilweise bedrohlichem Ausmaß sind typisch für Pseudokrupp. Anzeichen für eine bestehende schwere Atemnot sind beschleunigte Atmung, Pfeifgeräusche, Blässe, eine bläuliche Verfärbung um die Lippen herum sowie bebende Nasenflügel und Einziehungen der Haut zwischen die Rippen oder in der Umgebung des Schlüsselbeins. In den meisten Fällen erledigen sich solche Anfälle wieder von selbst, man kann diesen Vorgang jedoch durch den Einsatz von Raumbefeuchtern oder häufiges Lüften unterstützen.

Die Diagnose von Pseudokrupp lässt sich in den meisten Fällen anhand der Schilderung der Symptome und Beschwerden stellen. Um eine Entzündung des Kehldeckels auszuschließen, die sich durch hohes Fieber und Schluckbeschwerden bemerkbar macht, untersucht der Arzt den Rachen der Betroffenen. Eine Bestimmung der Blutwerte kann ebenfalls bei der Diagnose helfen, da bei Pseudokrupp bestimmte Entzündungsparameter erhöht sind, die vor allem bei einer Rachenentzündung auftreten, die durch Bakterien verursacht wird. Meistens ist ein Röntgenbild vom Brustkorb nicht notwendig, dies hängt jedoch vom Ausgangsbefund ab. 

Ursache, Therapie und Prophylaxe von Pseudokrupp

Die Therapie richtet sich bei Pseudokrupp nach dem Schweregrad. Maßnahmen wie viel Frischluft (kühle und feuchte Luft), Senken des Fiebers, Verabreichen von viel Flüssigkeit sowie ein Beruhigen der Kinder ist in jedem Fall hilfreich. Kinder, die Anzeichen von Pseudokrupp zeigen, sollten auf jeden Fall von einem Arzt untersucht werden, um auch andere, ähnliche Erkrankungen ausschließen zu können. Bei zunehmender Atemnot während der Anfälle können zusätzlich Beruhigungsmittel, Kortisonzäpfchen und Sauerstoff zur Therapie eingesetzt werden.

Bei besonders schweren Fällen wird häufig auch eine Adrenalininhalation oder Beatmung, in sehr schweren Fällen auch ein Luftröhrenschnitt nötig. Es ist zu beachten, dass bei einem Anfall keine Antibiotika eingesetzt werden sollten, da diese nicht gegen Viren, sondern nur gegen Bakterien wirksam sind. Bisher gibt es keine Maßnahme, mit der Pseudokrupp wirksam vorgebeugt werden kann. Es gibt jedoch Tips und Tricks, mit denen man die Wahrscheinlichkeit, dass Anfälle auftreten, verringern kann.

Es ist wichtig, den Körper rechtzeitig durch viel Bewegung an der frischen Luft sowie vitaminreiche Ernährung und Wechselduschen „abzuhärten“. Hierbei sollte auch auf abwechslungsreiche Kost geachtet werden. Feuchte Luft im Kinderzimmer hilft, Anfälle dieser Erkrankung zu verhindern. Das Kind sollte, wenn möglich, mit leicht erhöhtem Oberkörper schlafen. Selbstverständlich sollte in Gegenwart der Kinder nicht geraucht werden, denn dadurch werden die Schleimhäute von Babys und Kleinkinder besonders gereizt, was dann eher einen Anfall hervorrufen kann. Für den Notfall sollte immer das vom Arzt verschriebene Medikament in Reichtweite sein.

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