Was gehört in die Reiseapotheke

Was gehört alles in die Reiseapotheke

Welche der Krankheiten zieht man sich bei Fernreisen am häufigsten zu? Malaria? Hepatitis? Durchfall? - Falsch geraten. Am wahrscheinlichsten werden Sie sich eine banale Erkältung mit Fieber, Halsweh und Husten holen. Ursache sind die starken Klimaschwankungen, Wer auch die Begegnung mit neuen Viren, gegen die Ihr Körper noch keine Abwehr aufbauen konnte. Um sich vor einer solchen Infektion zu schützen und sich insgesamt sowenig wie möglich zu gefährden, sollten Sie unbedingt einige Regeln beachten.


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Tipps für Ihre Urlaubsreise

Tipps für Ihre Urlaubsreise

1. Impfungen: Sobald Ihr Ferienziel feststeht, müssen Sie überprüfen, ob Sie Impfungen benötigen. Die Sache wird einfacher, wenn Sie ohnehin, hoffentlich, gegen die wichtigsten Krankheiten ausreichend geimpft sind: Tetanus, Diphtherie, Polio, Hepatitis A und vor allem  Hepatitis B. Sollte man Ihnen zusätzlich Schutz gegen Typhus oder Cholera empfehlen, so arbeitet Ihr Hausarzt dafür einen Impfplan aus. Bleibt die Malaria-Vorbeugung: Die meisten Anti-Malaria-Mittel müssen ab dem 10. Tage vor Reiseantritt und bis 6 Wochen nach der Heimkehr eingenommen werden. Die genaue Malariaprophylaxe richtet sich nach dem Land, in das Sie reisen.

 

2. Kleidung: Nehmen Sie eine leichte Wolljacke oder einen Wollschal mit, und zwar in Ihrem Handgepäck oder Ihrer Handtasche! Die Fluggesellschaften haben offenbar Spaß daran, ihre Maschinen auf arktische Temperaturen herunterzukühlen. Dazu drohen in den heißen Ländern die Klimaanlagen, die Sie beim Betreten geschlossener Räume aus der üblichen Mittagshitze von 40 Grad geradezu schock gefrieren lassen. Erkältungen sind damit vorprogrammiert.

 

Wenn Sie in Malariagebiete reisen, sollten Sie unbedingt Hemden mit langen Ärmeln und leichte lange Hosen oder Röcke mitnehmen und sich nach Sonnenuntergang keinesfalls mehr mit nackten Armen oder Beinen im Freien aufhalten. Schützende Kleidung ist eindeutig die beste Vorbeugung gegen die Stiche der Anopheles- Mücke, die die Krankheit überträgt. Moskitonetz nicht vergessen, wenn Sie nicht immer in Hotels übernachten wollen!

 

3. Essen und Trinken: Vermeiden Sie das Trinken von ungekochtem Wasser. Da müssen Sie äußerst konsequent sein! Keine Eiswürfel in die Getränke, auch Zähneputzen nur mit Mineralwasser. Obstsäfte nicht aus der »Quirlmaschine«, nur frisch - von Ihnen selbst! - gepresst oder aus der vorher ungeöffneten Flasche. Keine Salate, kein Obst, das man nicht schälen kann. Hüten Sie sich vor Speisen, die nicht richtig durchgegart sind oder ein paar Stunden am Büffet gestanden haben.

 

4. Hygiene unterwegs: Viele der Infektionserreger in exotischen Ländern werden übertragen, wenn Nahrungsmittel mit infizierten Ausscheidungen in Berührung gekommen sind. Wenn Sie also eine der mehr oder weniger »malerischen« Toiletten unterwegs benützen, so ist es nicht sicher, ob jeder Benutzer die Hände danach wäscht - wenn es überhaupt die Möglichkeit dazu gibt. Das bedeutet, dass Sie theoretisch an allen Spülungen, Türklinken, Handtüchern etc., aber natürlich auch im Bus und im Hotel  Bakterien an Ihre Hände bekommen. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass Sie nach jedem Gang zur Toilette und bevor Sie etwas Essbares anfassen, Ihre Hände konsequent mit Seife waschen oder, noch besser, desinfizieren sollten. Entsprechende Mittel gibt es in allen Apotheken.

Vorschläge für Ihre Reiseapotheke

• Sonnenschutzmittel

• Anti-Mücken- Lotion oder -Creme

• Gel gegen Allergien und schweren Sonnenbrand, kortisonhaltig

• Creme gegen Insektenstiche, kortison- und antibiotikahaltig*

• Antibiotika- Creme gegen Wundinfektionen

• Desinfektionsmittel zur Wundsäuberung

• Sterile selbsthaftende Wundkompressen und genügend Pflaster

• Elastische Mullbinden, 1 feste Kompressionsbinde

• Medikament gegen Durchfall (Wirkstoff Loperamid)

• Antibiotikum gegen Infektionen (Bronchitis, Blasenentzündungen)

• Hustenlösendes Mittel

• Medikament gegen Fieber und/oder Schmerzen (ASS oder Paracetamol)

• Tabletten zur Wasserentkeimung

• Mittel zur Händedesinfektion (Spray oder alkoholgetränkte Tüchlein)

• Bei Reisen in Malariagebiete: Vorbeugungs- und Stand- by- Medikamente

 

Wenn Sie ständig Medikamente brauchen, sollten Sie sich vor Reiseantritt von Ihrem Arzt beraten lassen. Sie können Ihre Reiseapotheke selbstverständlich viel kleiner halten, wenn Sie beispielsweise in ein mittel- oder nordeuropäisches Land, nach Australien oder in die USA fahren. Die lokalen Apotheken und Ärzte sind dort überall so kompetent wie bei uns.

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