Informationen zu Restless-Legs-Syndrom

Restless-Legs-Syndrom

Das Restless-Legs-Syndrom (englisch für Syndrom der ruhelosen Beine) ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen und mit diesem Begriff wird eine unangenehme und teilweise schmerzhafte Missempfindung bezeichnet, die sich in Form von Schmerzen oder Kribbeln in den Beinen, oder selten auch in den Armen, bemerkbar macht. Die Betroffenen verspüren dabei meist einen kaum zu unterdrückenden Drang sich zu bewegen, was aber nur kurz diese Missempfindungen lindert. Hinzu kommen auch unwillkürliche Bewegungen. Die Krankheit wurde erstmals Ende des 17. Jahrhunderts von Thomas Willis beschrieben.

 

Der Begriff Restless-Legs-Syndrom wurde aber erst 1945 von dem Stockholmer Neurologen Karl Ekbom geprägt. In Deutschland hat sich die Abkürzung RLS oder auch der Name „Rastloser Schlaf“ durchgesetzt. Durch den Drang sich zu bewegen werden die Betroffenen auch in ihrem normalen Schlaf gestört. Dadurch stellt sich der erholsame Schlaf nur schwer ein und zu den für das Restless-Legs-Syndrom typischen Beschwerden kommen noch die Folgen des Schlafmangels. Die Symptome der Erkrankung treten meist dann auf, wenn die Betroffenen Entspannung suchen, also im Schlaf, beim Lesen oder bei einem Theaterbesuch. Alle diese Beschwerden können zu einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität führen. Nach Schätzungen sind ungefähr 10% der Bevölkerung, und in der Mehrzahl Frauen, vom Restless-Legs-Syndrom betroffen. Allerdings sind nur bei weniger als 5% die Symptome so ausgeprägt, dass die Krankheit behandelt werden muss. Die genaue Ursache hat die Medizin noch nicht genau ermitteln können, aber die Krankheit ist höchstwahrscheinlich genetisch bedingt. Sie scheint daneben auch als Folge bestimmter anderer Verletzungen oder Erkrankungen aufzutreten.


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Ursachen und Symptome von Restless-Legs-Syndrom

Die genaue Ursache für das Restless-Legs-Syndrom ist unbekannt, aber man vermutet eine Störung bei der Signalübertragung der Nervenzellen. Dabei spielt der Botenstoff Dopamin eine Rolle, aber auch Störungen im Bereich des Kleinhirns und des Hirnstamms scheinen eine Ursache zu sein. Die genetische Ursache kann angenommen werden, da in der Mehrzahl der Fälle das Restless-Legs-Syndrom innerhalb einer Familie gehäuft auftritt. Die Krankheit wird dabei autosomal-dominant vererbt. Das bedeutet, dass jeder, der die Anlagen in sich trägt, auch daran erkranken kann. Anhand der Ursachen wird das Restless-Legs-Syndrom in zwei Gruppen aufgeteilt. An der ideopathischen Form erkranken die Betroffenen ohne erkennbare Ursachen. Bei der anderen Form liegt ein sekundärer Auslöser vor, also eine Verletzung, eine Mangelerscheinung wie z.B. Eisenmangel oder eine Erkrankung. Das zentrale Symptom gab dem Restless-Legs-Syndrom auch seinen Namen.

 

Die Betroffenen leiden unter einem fast oder überhaupt nicht zu stillenden Drang, die Beine zu bewegen. Meistens sind auch Missempfindungen wie ein Ziehen, Reissen oder Kribbeln beschrieben. In wenigen Fällen sind auch die Arme betroffen. Die Symptome treten besonders dann auf, wenn der Betroffene eigentlich Ruhe sucht, also beim Sitzen oder Liegen. Störungen des Schlafes durch ein unwillkürliches Zucken oder den Bewegungsdrang sind die Folge. Daher stellen sich neben den eigentlichen Symptomen auch Folgeerscheinungen des Schlafmangels wie Erschöpfung und Müdigkeit ein. Aber auch weitere Symptome wie Heißhunger, Alkoholunverträglichkeit oder Spannungskopfschmerzen wurden bei einigen Betroffenen beobachtet.

Therapie von Restless-Legs-Syndrom

Da bisher keine genaue Ursache für das Restless-Legs-Syndrom bekannt sind, kann auch keine Aussage zu einer Vorsorge gemacht werden. Eine Therapie kann durchaus schon durch eine Beseitigung der Ursachen erfolgreich sein, bei Eisenmangel zum Beispiel durch die entsprechenden Medikamente. Sollte das Restless-Legs-Syndrom durch Medikamente ausgelöst werden, müssen diese abgesetzt werden. Da das Restless-Legs-Syndrom in vielen Fällen auch auf einer Störung des Dopamin-Haushalts zurückzuführen ist, können entsprechende Behandlungen die Symptome ebenfalls lindern. Eine Behandlung mit L-Dopa führt in der Regel direkt nach der ersten Einnahme zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome.

 

In schwereren Fällen oder bei einer Unverträglichkeit von L-Dopa werden auch Opiate eingesetzt. Alternativ dazu haben auch nicht-medikamentöse Behandlungen bei leichten Verlaufsformen Erfolge gezeigt. Dazu zählen leichter Sport wie Yoga oder Qigong, Massagen, Veränderung der Ernährung und das Abduschen mit kaltem oder warmem Wasser. Da als Symptom auch Schlafmangel auftritt, kann es bei einigen Fällen zu einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität kommen. Daher können hier begleitende psychotherapeutische Maßnahmen angebracht sein. Trotz der unangenehmen Symptome hat das Restless-Legs-Syndrom keinerlei bisher nachweisbaren Einfluss auf die natürliche Lebenserwartung.

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