Auf das richtige Mischungsverhältnis kommt es beim Kompost an

Grundsätzlich darf alles kompostiert werden, was organischen Ursprungs ist. Gartenabfälle, wie beispielsweise Ast- oder Rasenschnitt, stehen dabei ganz oben auf der Liste und sorgen für einen guten Humus. Holz zersetzt sich zwar langsamer und muss gut untergemischt werden, damit eine ausgewogene Erde entstehen kann. Auch die organischen Abfälle aus der Küche, wie beispielsweise Kaffee oder Reste von Gemüse und Obst gehören auf den heimischen Kompost, sollten aber auch mit den anderen Materialien vermischt werden, damit der Humus nicht aus einzelnen Schichten entsteht.

Bevor mit der Kompostierung begonnen werden kann, muss die richtige Stelle für den Kompost gefunden werden. Diese sollte nicht in der prallen Sonne, sondern lieber etwas im Schatten liegen und von allen Seiten frei zugänglich sein. Abzuraten ist von Metallbehältern, die für die Umrandung des Kompostes verkauft werden, denn diese können unter Umständen giftige Stoffe in den wertvollen Humus abgeben.

Besser eignen sich da Behälter aus Holz oder Plastik. Diese sind auch widerstandsfähig und unbedenklich. Grundsätzlich sollte der Kompost mit einem Vlies oder einer speziellen Folie abgedeckt werden, um Regenwasser abzuhalten. Außerdem lässt sich durch diese Maßnahme die Temperatur im Inneren ziemlich konstant halten, was förderlich für die Entstehung von Humus ist.


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Kompostwürmer können die Entstehung des wertvollen Humus unterstützen

Ein Kompostwurm ist eine weit verbreitete Regenwurmart in Europa, der dafür sorgen kann, dass die Abfälle im Kompost schneller zersetzt werden. Es gibt auch spezielle Wurmkompostierer, die aufgrund der geringen Größe auch auf kleinem Raum, wie beispielsweise dem eigenen Balkon, untergebracht werden können. Störende Gerüche können dabei nicht entstehen, denn die Systeme sind durch einen speziellen Deckel abgedeckt, so dass kein Zersetzungsgeruch nach außen dringen kann.

Zwei Varianten stehen bei einem Wurmkompostierer zur Verfügung. Der Ebenenkomposter besteht, wie der Name bereits erahnen lässt, aus mehreren Ebenen, die langsam durch die Zugabe von organischen Abfällen angefüllt werden. Durch Löcher in den verschiedenen Ebenen können die Würmer ihre Position wechseln und so für einen durchgängig guten Humus sorgen.

Die kleinere Variante des Wurmkompostierers ist die so genannte Wurmkiste, in der auf kleinstem Raum beschränkt, ein sehr guter Humus entstehen kann. Diese Wurmkiste eignet sich sehr gut für die Aufstellung auf der eigenen Terrasse, kann aber auch im Garten aufgestellt werden. Allerdings sollte auch bei dieser Art der Kompostierung darauf geachtet werden, was auf den Kompost geworfen wird. Generell problematisch sind Schalen von Zitrusfrüchten, aber auch Bananen. Diese Schalen können unter Umständen für einen Pilzbefall des Kompostes sorgen, der dann vollkommen wertlos werden würde und entsorgt werden müsste. Auf die Entsorgung von gekochten Essensresten auf dem eigenen Kompost sollte ebenfalls Abstand genommen werden, da unter Umständen Ratten und anderes Ungeziefer angelockt werden könnte.

Herbstlaub kann ebenfalls kompostiert werden

Gerade im Herbst fallen zum Teil Unmengen an Laub an, die auch entsorgt werden müssen. Nicht jeder ist jetzt in der günstigen Lage und kann auf einen großen Anhänger zurückgreifen, mit dem das Laub zur nächsten Kompostierungsanlage gefahren werden kann.

Doch, bei Beachtung einiger Hinweise, kann das Laub auch im eigenen Garten kompostiert werden, unabhängig davon, welche Menge anfallen sollte. Am Besten geht dies mit der so genannten Flächenkompostierung, bei der das Laub zu einer 15 bis 20 cm dicken Schicht zusammen getragen wird. Auf diese Fläche wird dann ein spezieller Beschleuniger gestreut und danach wiederum mit einer kleinen Schicht Erde bedeckt, um zu verhindern, dass die Blätter weg fliegen und ein ideales Klima für die Kompostierung entsteht. Bis zum nächsten Frühjahr wird sich das Laub zersetzt haben und ein grober Humus wird stattdessen an der Stelle zu finden sein. Eventuell noch vorhandene Laubreste können in das Beet eingearbeitet werden.

Durch diese spezielle Flächenkompostierung entstehen sehr fruchtbare Böden, zusätzlich verschwindet das Herbstlaub, ohne dass man selber viel Arbeit damit hätte, es zu entsorgen. Ein Kompost oder eine andere Form der Kompostierung ist in jedem Fall eine kluge Entscheidung, um einen wertvollen, mineralhaltigen Humus zu erhalten, der für die Aufwertung der Böden genutzt werden kann.

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