Die Riester Rente als Vorsorgeprodukt

Schon heute ist für viele Menschen klar, dass die gesetzliche Rente im Alter nicht ausreichen wird. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, möchte die Jahre als Rentner genießen und seinen gewohnten Lebensstandard so weit als möglich aufrechterhalten. Viele Arbeitnehmer, inzwischen fast schon 15 Millionen, haben schon von der Riester Rente gehört und ein großer Teil von ihnen hat sie bereits abgeschlossen. Doch es gibt noch immer genügend Arbeitnehmer, die den Schritt in die Riester Rente aus den verschiedensten Gründen nicht gewagt haben. Bei der Riester Rente handelt es sich um eine rein private Altersvorsorge, die staatlich gefördert wird. Jeder in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversicherte Arbeitnehmer kann eine Riester Rente abschließen, wenn er es möchte.

Sie gilt als ein weiterer wichtiger Bestandteil der privaten Altersvorsorge. Die Riester Rente verdankt ihren Namen ihrem Entwickler Walter Riester, der es mit dieser Rentenvariante ermöglicht, jedem Arbeitnehmer eine private Vorsorgeversicherung anzubieten, die auch bezahlbar ist, denn der Beitrag wird nach dem Einkommen berechnet. Der Beitrag und auch die spätere Rentenzahlung orientieren sich damit an der Höhe der eingezahlten Beiträge. Die Riester Rente wird ja zudem mit Zulagen vom Staat gefördert, was sie noch attraktiver macht. Die Zulagen, die direkt in die Riester Rente fließen, werden als Grundzulagen für den Versicherungsnehmer, eventuell seinem Ehepartner und als Kinderzulage für jedes Kind gezahlt. Bei einer vorzeitigen Kündigung des Riester Renten Vertrages entfallen die Zulagen allerdings.

Der Versicherte kann noch vor dem Beginn der Rentenzahlungen wählen, ob er sich lieber einen Teil seines angesparten Vermögens als Kapital auszahlen lassen möchte und den verbleibenden Teil als monatliche Rentenzahlung oder den gesamten Betrag als Rentenzahlung haben möchte. 


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Die Steuerersparnis bei der Riester Rente

Die Attraktivität der Riester Rente ergibt sich aus der staatlichen Zulage und den Steuervorteilen. Je nach Familiensituation und Einkommen kann die Zugabe durch den Staat bis zu 200 Prozent betragen. Ein Verlustrisiko ist bei der Riester Rente ausgeschlossen, denn alle eingezahlten Zulagen und Beiträge werden vom Versicherungsanbieter garantiert. Die Grundzulage für den Sparer beträgt jährlich maximal 154 Euro. Für jedes Kind, für das noch Kindergeld bezogen wird, kommen 185 Euro pro Jahr hinzu.

Bis zu 300 Euro werden als Zulage für Kinder gezahlt, die ab dem 1. Januar 2008 geboren wurden. Nur wer die Zulagen beantragt, har auch einen Anspruch darauf. Wurde der Antrag einmal gestellt, gilt er zwar dauerhaft, aber Veränderungen müssen dem Anbieter umgehend mitgeteilt werden. Zusätzlich erhält der Sparer auf den Beitrag über die Steuererklärung sogar noch Steuern zurück.

Von der Steuerersparnis wird die erhaltene Zulage abgezogen. Auch wer ohne Job ist, kann in die Riester Rente einzahlen, wenn er einen Eigenbetrag leistet. Die staatlichen Zulagen werden ebenfalls geleistet. Von dieser Variante der Riester Rente können vor allem Hausfrauen und -männer, Pflegende, Erziehende, Arbeitslose und Erwerbsunfähige profitieren.

Warum Riester Rente? Weil es sich lohnt, in sie zu investieren

Die staatlich geförderte Riester Rente unterscheidet in Beitrag und Leistung nicht zwischen Männern und Frauen. Der Riester Rentenvertrag ist von der Anspar- bis zur Verrentungsphase ein durchgängiger Vertrag. Der Vorteil der Riester Rente liegt in der Kapitalgarantie, einer garantierten Mindestrendite auf den Sparanteil von 2,25 Prozent. Damit steht schon beim Abschluss des Vertrages fest, in welcher Mindesthöhe der Sparer später einmal seine Rente erhält. Ein kleiner Nachteil der Riester Rente ist natürlich, dass bei einem Vertragsabschluss hohe Kosten auf den Sparer zukommen.

Die Abschlusskosten werden zwar in den ersten fünf Jahren mit den Beiträgen mit bezahlt, machen dadurch aber einen Vertragsaustritt oder eine Reduzierung der Beiträge teuer. Auch die Unterschiede bei den einzelnen Anbietern bei der Überschussprognose oder bei Garantien sind teils ziemlich groß.

Die Riester Rente eignet sich optimal für Menschen zwischen 40 und 50 Jahren, die sich die Beiträge problemlos leisten können und sich nicht aktiv um die Altersvorsorge kümmern wollen. Die Riester Rente wird in Form eines Riester Banksparplanes, Riester Fondssparpläne, Fondsgebundene Riester Rentenversicherung und Wohn-Riester angeboten.  Der Sparer kann selber entscheiden, welche Riester Rente für ihn geeignet ist.

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