Ringelröteln - Allgemeine Informationen und Ursachen

Kinder und Ringelröteln

Ringelröteln werden auch als Erythema infectiosum bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Viruserkrankung, die in den meisten Fällen im Klein- und Schulkindalter vorkommt. Jedoch können unter bestimmten Umständen auch Erwachsene an dieser Virusinfektion erkranken. Ringelröteln verlaufen nur in sehr seltenen Fällen mit Komplikationen. Die Krankheit wird durch Husten und Niesen, also durch die so genannte Tröpfcheninfektion übertragen oder auch durch verunreinigte Hände sowie in einigen seltenen Fällen durch infiziertes Blut, z. B. bei einer Bluttransfusion übertragen.

Der Erreger der Ringelröteln ist das weitweit verbreitete Parvovirus B19. Bei den Ringelröteln handelt es sich weiterhin um eine hochansteckende Erkrankung, die über die Schleimhaut der Atemwege in den Körper gelangt. Das Virus vermehrt sich in den so genannte Erythrotyzen (Vorläufenzellen der roten Blutkörperchen) im Knochenmark. Des Weiteren nutzt es Zellen, die die Blutgefäße auskleiden, die so genannten Endothelzellen, um sich zu vermehren. Als Folge davon kann der typische Hautausschlag entstehen. Die Inkubationszeit (also der Zeitraum von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Symptome) beträgt etwa 4 bis 14 Tage. Schon während dieser Zeit ist der Betroffene sehr ansteckend und die Gefahr einer Ansteckung mit Ringelröteln sehr hoch. Wenn jemand mit Ringelröteln infiziert ist und bereits erste Symptome (Hautausschlag, Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen) auftreten, ist die Ansteckungsgefahr meistens schon wieder vorbei, bzw. sehr gering. 



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Symptome und Diagnose bei Ringelröteln

Die Symptome treten bei Ringelröteln abhängig von den zwei Stadien der Krankheit auf. In einigen Fällen entstehen bei Ringelröteln keine Symptome, so dass die Krankheit nicht oder nur durch Zufall entdeckt wird. Im so genannten Stadium der Virusvermehrung zeigen sich meistens noch keine Symptome, es können jedoch Kopf- und Muskelschmerzen sowie Fieber auftreten. Das so genannte Exanthemstadium schließt an das Stadium der Virusvermehrung an. Während dieses Stadiums fühlen sich die Betroffenen meistens nicht sehr wohl und haben über einen Zeitraum von zwei bis drei Tagen leichtes Fieber.

In diesem Stadium kann sich auch der typische Hautausschlag bilden. Dieser entsteht zuerst im Gesicht und könnte am Anfang auch mit Masern verwechselt werden. Nach kurzer Zeit bildet sich der charakteristische ring- bzw. girlandenförmige Ausschlag der sich vom Gesicht auf die Extremitäten sowie auf die Beine und das Gesäß ausbreiten kann. In manchen Fällen sind auch die Brust, der Rücken oder der Bauch betroffen. Der typische Ausschlag kann über einen Zeitraum von bis zu sieben Wochen sichtbar sein. Die Stärke und die Ausdehnung der Pusteln verändern sich dabei ständig. Eine unangenehme Begleiterscheinung des Ausschlags können Gelenkschmerzen sein. Die Diagnose wird vom Arzt meistens anhand des Hautausschlages gestellt. Wenn dieser Ausschlag nicht vorhanden ist oder zum Beispiel ein untypisches Muster aufweist, kann eine Blutuntersuchung helfen, in der die Antikörper nachgewiesen werden können. 

Ursache, Therapie und Prophylaxe von Ringelröteln

Wie bei allen ähnlichen Infektionskrankheiten, besteht auch bei Ringelröteln die Therapie darin, die Beschwerden zu lindern. Es gibt kein Medikament, das die Grunderkrankung bekämpft. Auch eine Impfung ist bisher nicht bekannt. Wenn Fieber sowie Muskel- und Gelenkschmerzen über einen längeren Zeitraum anhalten, wird der Arzt strike Bettruhe verordnen. Gegen alle anderen Symptome helfen Schmerzmittel, Mittel gegen den Juckreiz sowie Antihistaminika (Allergiemedikamente).

Kommt eine Infektion mit Ringelröteln während einer Schwangerschaft vor, kann unter Umständen das Kind gefährdet sein und eine so genannte intrauterine Austausch-Transfusion kann nötig werden. Während dieses Vorgangs tauscht der Arzt durch eine Punktion der Nabelschnur von außen durch die Bauchdecke der Mutter, das Blut des Kindes mit Hilfe einer Bluttransfusion aus. Einer Infektion mit Ringelröteln lässt sich bisher nur bedingt vorbeugen. Es ist bisher noch nicht möglich, einen Impfstoff gegen den Erreger zu entwickeln.

Personen, von denen bekannt ist, dass sie an Ringelröteln erkrankt siend, sollte möglichst gemieden werden. Auch der Einsatz von Desinfektionsmitteln kann dem Erreger meistens nichts anhaben. Die Krankheit verursacht jedoch in den meisten Fällen keine Beschwerden oder Komplikationen, so dass man eigentlich nur dann Maßnahmen zur Vorbeugung treffen sollte, wenn eine Schwangerschaft vorliegt. Eine Ringelrötelninfektion kann das ungeborene Kind gefährden, so dass Vorsorgeuntersuchungen eingehalten werden sollten, um das Risiko möglichst gering zu halten.

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