Schöne Rosen – der Stolz des Gärtners

Die Pracht vielfarbiger, duftender Rosen oder ein schöner Torbogen mit blühenden Kletterrosen umrankt, das ist der Stolz eines jeden Hobby-Gärtners. Immerhin gilt die Rose bereits seit der Antike als die Königin der Blumen. Die alten Griechen weihten sie der Göttin Aphrodite. Die rote Rose ist das Symbol für die Liebe. Doch Rosen können in einer riesigen Vielfalt gedeihen. Sie blühen mit kleinen oder großen Blüten, als Heckenrosen, Kletterrosen, viele verschiedene Zuchtrosen mit riesigen Blüten und allen denkbaren Farben von rot, über gelb und orange, aprikot bis hin zu den weißen und den schwarzen Rosen.

Ein wenig Wissen um die Rosen und den Umgang mit den herrlichen Blumen ist allerdings einer gelungenen Zucht und Anpflanzung vorangestellt. Außerdem bedürfen die Rosen der Pflege und Zuwendung, wenn sie wirklich zu ihrer vollen Pracht erblühen sollen.

Im Pflanzjahr hat der Gärtner noch keine Freude an frischen Blüten. Neue Rosenstöcke werden am besten erst im Oktober und November gepflanzt. Obwohl die Blumen widerstandsfähig sind, sollte der Boden gut vorbereitet werden. Rosen gedeihen am besten an sonnigen bis halbsonnigen Plätzen auf lehmigen, leicht sauren bis neutralen Böden. Das Beet sollte zuvor ein bis zwei Spatenstiche tief umgegraben und mit Torf vermischt werden. Bei sandigem Boden sollte organischer Dünger oder Kompost eingebracht werden. Der Boden bleibt locker.

Später erhalten die Rosen entweder fertigen Rosendünger oder ursprüngliche Dünger wie Pferdemist, Kompost, Blaukorn oder Hornspäne. Mineralischer Dünger sollte sehr vorsichtig dosiert sein. Alle Rosen brauchen eine regelmäßige Wässerung.


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Rosen selbst veredeln

Besonders stolz sind Gärtner, wenn es gelingt, eigene Rosen zu veredeln. Aber Vorsicht: Diese dürfen ohne Lizenzierung nicht zum Verkauf angeboten werden. Die Veredelung von Rosen ist eine Kunst für sich, jedoch erlernbar. Hier einige Tipps:

Für die Veredelung muss mit sterilem Werkzeug gearbeitet werden. Übertragen Pflanzenkrankheiten gefährden die gesamte Rosenzucht.

Ausgangspflanze sollte eine gesunde, kräftige Wildrose sein. Diese Rosen sind widerstandfähig und bilden sehr kräftige Wurzeln. Das sind beste Voraussetzungen als Erbe für die veredelte Rose. Die zu paarende Rose sollte eine Blume mit schönen, großen Blüten von sehr schöner Farbe sein, vielleicht noch satt dunkelgrünen Blättern.

Von dieser Rose werden nun einzelne Zweiglein abgeschnitten und davon alle Dornen und Blätter entfernt. Dabei werden die Blätter so geschnitten, dass die Stiele stehen bleiben. Über diesen sitzen die so genannten Augen der Pflanze. Mit dem sterilen, scharfen Messer werden die Augen herausgeschnitten.

Dann wird mit dem speziellen Okuliermesser in den Stamm der Wildrose ein Schnitt in Form eine T geschnitten. In diesen T-Schnitt kommt das Auge, dessen überstehender Teil sauber abgeschnitten wird. Die Stelle der Veredelung wird dann mit einem sauberen Gummiband fest umwickelt, sodass sich das Auge nicht aus dem Stamm lösen kann.

Schon nach einigen Wochen treibt die Pflanze an der Veredelungsstelle aus. Neue Wildrosentriebe müssen im kommenden Frühling entfernt werden.

Rosen durch Stecklinge pflanzen und vermehren

Eine einfache Methode, um neue Rosen zu erhalten, ist die Vermehrung und Anpflanzung durch Stecklinge. Stecklinge können im Frühjahr von vorhandenen Pflanzen, aber auch von verblühten Schnittrosen gewonnen werden. Die zurechtgeschnittenen Stecklinge sollten etwa drei Knospen haben und unterhalb der letzen Knospe abgeschnitten werden. Nur bei der oberen bleibt ein Blatt.

Anschließend werden sie in lockere Erde gesteckt, bevorzugt im Halbschatten. Über die Stecklinge werden dann leere Gläser (Marmeladengläser, Gurkengläser) gestülpt. Bis in den September sollten die kleinen Pflanzen vollkommen in Ruhe gelassen werden. Dann sind die Rosen kräftig genug, dass die Gläser abgenommen werden können. Zum Umpflanzen sind sie noch zu jung. Das sollte frühestens im kommenden Frühjahr, noch besser im Spätsommer erfolgen.

Auf zu alten Rosenbeeten gedeihen die Rosen nicht mehr gut. Man geht von zehn Jahren aus, nach denen ein Rosenbeet gewechselt werden sollte. Die Rosen bekommen einen neuen Platz und das Beet kann sich mit einer anderen Bepflanzung erholen.

Rosen vertragen sich gut mit Pflanzen wie Buchsbaumhecken oder schönem Lavendel. Der Lavendel hat dabei noch den guten Nebeneffekt, dass die Rosen dann weniger von Blattläusen und Pilzen heimgesucht werden.

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