Rotavirus-Infektion - Allgemeine Informationen und Ursachen

Kinder beim Arzt

Bei einer Rotavirus-Infektion handelt es sich um eine so genannte Rotavirus-Gastroenteritis (Magen-Darm-Entzündung) Diese Krankheit kommt vor allem bei Säuglingen und Kleinkinder vor und ist hochansteckend. Besonders bei Kindern unter zwei Jahren führt eine Rotavirus-Infektion zu sehr schweren Symptomen, zum Beispiel Erbrechen, Bauchschmerzen und wässrigem Durchfall. Bedingt durch Durchfall und Erbrechen kann es gerade bei Kindern unter drei Jahren zu einer Dehydrierung (Austrocknung) des Körpers kommen. Wenn Eltern also Anzeichen für eine Rotavirus-Infektion bei ihrem Kind entdecken, sollte so schnell wie möglich ein Arzt aufgesucht werden. Die Rotaviren werden leicht über eine Schmierinfektion, also fäkal-oral übertragen werden.

 

Dies passiert zum Beispiel durch kontaminiertes Spielzeug, Wasser oder Lebensmittel. Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Krankheit beträgt einen bis drei Tage. Über den Zeitraum der akuten Rotavirus-Infektion ist man so lange ansteckend, wie die Viren mit ausgeschieden werden. Es handelt sich im Allgemeinen um einen Zeitraum von etwa 8 Tagen, in Einzelfällen auch länger. Es existieren verschiedene Typen von Rotaviren, die je nach Jahreszeit und Saison auftreten. Die Rotavirus-Infektion wird dabei in den meisten Fällen durch den Virus des Typs G1P[8] verursacht. Nach einer Infektion besteht für einen gewissen Zeitraum eine Resistenz gegen den jeweiligen Virustyp, jedoch kann es auch zu Infektionen mit anderen Typen kommen. 



Suchen Sie in unserer Datenbank:

Symptome und Diagnose bei Rotavirus-Infektion

Die Symptome einer Rotavirus-Infektion können unterschiedlich stark sein. Gerade bei Säuglingen und Kleinkindern treten häufig sehr schwere Symptome auf. Die Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe und wässriger Durchfall sowie Fieber. Manchmal können auch Atemwegsbeschwerden auftreten. Durch die mitunter starken Durchfälle und das Erbrechen kann es sehr schnell zu einer Dehydration kommen.

Die Anzeichen hierfür sind großer Durst, trockene Schleimhäute und eine trockene Zunge, verminderte Urinausscheidung, Lethargie, Verwirrtheit sowie eingesunkene Augen, Unruhe und Reizbarkeit. Wenn eins oder mehrere dieser Anzeichen bemerkt werden, muss sofort ein Arzt aufgesucht werden, damit die Austrocknung möglichst schnell behandelt werden kann. Wenn der Verdacht auf eine Rotavirus-Infektion besteht, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Diagnose zu stellen. Am einfachsten kann man eine Infektion mit Rotaviren durch eine Stuhluntersuchung diagnostizieren. Auch die Symptome Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen deuten darauf hin, gerade, wenn auch andere, zum Beispiel Kinder im Kindergarten betroffen sind, jedoch gibt es auch viele andere Erkrankungen mit diesen Symptomen.

Bei der Stuhluntersuchung wird ein spezieller Enzym-Immung-Test im Labor durchgeführt, durch den ein bestimmtes Antigen nachgewiesen werden kann. Mittels etwas aufwändigeren Tests kann der direkte Nachweis von Rotaviren zum Beispiel durch Elektronenmikroskopie oder Polymerase-Kettenreaktionen erfolgen. Mit solchen Tests kann auch der genaue Typ von Rotaviren ermittelt werden. 

Ursache, Therapie und Prophylaxe von Rotavirus-Infektion

Die Therapie einer Rotavirus-Infektion besteht in erster Linie darin, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, der durch den starken Durchfall und das Erbrechen entsteht. Ganz besonders für Babys und Kleinkinder kann eine Rotavirus-Infektion durch die Austrocknung schnell lebensbedrohlich werden, so dass sofort ein Arzt aufgesucht werden sollte, wenn über einen längeren Zeitraum hinweg Durchfall und Erbrechen bestehen. Der Arzt wird in erster Linie den Flüssigkeitsmangel durch viel Flüssigkeitszufuhr verschreiben. Bei Erwachsenen genügt es meistens, viel zu trinken und so den Verlust von Flüssigkeit auszugleichen. Wenn ein Kind nicht trinken möchte oder die Flüssigkeit nicht bei sich behalten kann, werden so genannte Elektrolytinfusionen im Krankenhaus verabreicht.

Die Flüssigkeitszufuhr sollte möglichst in Form von Wasser, Fruchtschorle oder Tee erfolgen, koffeinhaltige Getränkt sind gerade für Säuglinge und Kleinkinder nicht geeignet, um eine Rotavirus-Infektion zu behandeln. Erstens enthalten diese Getränkt Koffein, was bei Säuglingen und Kleinkindern generell vermieden werden sollte, außerdem fördert der hohe Zuckergehalt die Abgabe von Wasser aus dem Körper ins Darminnere und zusätzlich verstärkt das Koffein den Kaliumverlust, der durch den Brechdurchfall sowieso schon besteht. Einfach Hygienemaßnahmen reichen in den meisten Fällen nicht aus, um einer Rotavirus-Infektion vorzubeugen, da die Erreger sehr hygiene- und umweltresistent sind.

Am einfachsten ist es, Personen, die sich mit einer Rotavirus-Infektion angesteckt haben, komplett zu meiden, wenn man von dieser Krankheit weiß. Wenn dies nicht möglich ist, sind gründliches Händewaschen und die Desinfektion von Kontaktflächen (Toilette, Türgriffe, Waschbecken) wichtig. 

Aminosäuren

Lassen Sie Ihre Muskeln wachsen, mit dem richtigen Eiweiss.

Bestellen Sie gleich hier!

Tarifvergleich

Online Ihre Versicherungen vergleichen und einfach abschließen.

Hier zum Vergleich!

Vitamine

Vitamine lebensnotwendig für Ihren Körper.

Erfahren Sie mehr!

Leberreinigung

Reinigen Sie Ihre Leber nach Dr. Hulda Clark.

Gleich bestellen!