Sauna und Wellness im eigenen Keller

Seit dem frühen Mittelalter ist Finnland das klassische Sauna-Land. Die Sauna spielte schon damals im familiären und gesellschaftlichen Bereich eine bedeutende Rolle. War die Sauna damals nur ein Erdloch das mit Holz ausgestattet war, so ist die Sauna in Finnland heute ein kleines aus Holz gebautes Blockhaus, das vorwiegend an Ufern von Seen zu finden ist. Von der Sauna aus führt ein Steg direkt ins Wasser, in dem sich Sauna-Begeisterte nach ihrem Sauna-Gang abkühlen. Nun kann man nicht immer nach Finnland reisen, um einmal in eine Sauna zu gehen und das Dampfbad zu genießen.

Wer sich in seinem Haus eine eigene Sauna einrichten möchte, weil er auf seinen Sauna-Gang nicht mehr verzichten möchte, hat dazu räumlich gesehen gleich zwei Möglichkeiten. Da immer häufiger Keller und Dachgeschoß für Wohn- und Arbeitszwecke ausgebaut werden, bieten diese zwei Etagen genug Platz, um eine Sauna einzubauen. Meist jedoch sind der Keller und das Dachgeschoß nicht so hoch wie die eigentlichen Wohnetagen. Für eine Standard-Saunakabine sind jedoch mindestens 2,40 Meter Raumhöhe erforderlich.

Dennoch ist es ausreichend, wenn die Mindestkabinenhöhe 1,80 Meter plus 10 Zentimeter hoch ist. Bei dieser Mindesthöhe kann der erforderliche Sicherheitsabstand zwischen Heizgerät und Saunadecke noch eingehalten werden. Außerdem darf die Saunakabine nicht zu nah an der Wand stehen, denn es muss ein Abstand für die erforderliche Hinterlüftung bleiben, der nicht zu gering sein sollte. Nur wenn der Abstand weit genug ist können Probleme mit der Restfeuchtigkeit vermieden werden. 


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Manchmal sind kleine Umbauarbeiten für die Sauna im Keller erforderlich

Da nicht jeder Keller die Raumhöhe von 2,40 Metern hat, muss dies vor dem Einbau einer Heim-Sauna bedacht werden. Wird die gewünschte Sauna schon vor Baubeginn eingeplant, können die Baumaßnahmen darauf ausgerichtet werden und der entsprechende Raum wird dementsprechend in Höhe und Breite der Sauna angepasst.

Soll die Sauna aber erst nachträglich in einem Raum eingebaut werden, der die geforderte Mindesthöhe nicht erreicht, kann, sofern noch kein Estrich und kein Fußbodenaufbau vorhanden sind, eine Vertiefung im Fußboden die optimale Lösung sein. Wenn man auf den Fußbodenaufbau, der allgemein zwischen 16 und 22 Zentimeter liegt, verzichtet, kann diese Vertiefung für die Saunakammer genutzt werden.

 

Die Vertiefung sollte dabei aber ebenfalls wegen der Feuchtigkeit mit einer Isolierung ausgestattet sein. Da man dann etwas tiefer in die Saunakabine einsteigen muss, darf nicht übersehen werden, dass die Saunatür in diesem Fall entsprechend kürzer sein muss. Für die Sauna gilt gleichermaßen wie für Toilette und Bad, dass kein Fenster eingebaut werden muss, da es sich auch bei einer Sauna nicht um einen Aufenthaltsraum handelt. Die Sauna muss dennoch wegen der Feuchtigkeit gut belüftbar sein.

Wenn also kein Fenster vorhanden ist, muss eine Zwangsbelüftung mit Ventilator eingebaut werden, damit die feuchte Luft verdunsten oder nach außen gelangen kann. Da nur wenige der kleinen Saunakabinen für 230 Volt geeignet sind, ist für eine größere Sauna meist ein 400 Volt Drehstromanschluss erforderlich. Da Saunaheizgeräte Starkstromgeräte sind, dürfen sie nur von einem Elektromeister angeschlossen werden. 

Die Saunakabine aus Holz

Das Angebot an Saunen ist inzwischen stark angewachsen. Man kann zwischen verschiedenen Größen, Holzarten und Ausstattungen wählen. So ist es möglich, auch schon eine Sauna für nur eine Person einzubauen. Bei Platzproblemen empfiehlt sich eine Ecksauna, da sie platzsparend ist, jedoch den gleichen Komfort bietet. Gerade bei einer Sauna im Keller ist darauf zu achten, dass der Boden gut wischbar ist. Ideal eignen sich dafür PVC-Bodenbeläge oder Fliesen. Linoleum oder Parkett eignen sich wegen der Feuchtigkeit nicht besonders gut.

Für den Bau von Saunen werden überwiegend die nordische und die Polarfichte verwendet. Sie eignen sich, wie auch Espe, Kiefer und Red Zeder, besonders gut, da sie das Saunaklima positiv beeinflussen. Für die Innenausstattung werden meist Pappel-, Fichten- oder Abachiholz verwendet. Für die Sauna im Keller eignen sich sowohl die Massivholzsauna als auch eine Elementsauna. Die Elementsauna bietet den Vorteil, dass sie sich flexibler an den Raum anpassen kann, während die Massivholzsauna wegen ihrer Holzmasse Wärme besser speichern kann.

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