Was tun bei Schlafapnoe ? Informationen und Behandlungsmöglichkeiten

Schlafapnoe richtig behandeln

Wenn die Atmung im Schlaf immer wieder aussetzt, spricht man von einer Schlafapnoe. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Schlaf ohne Atmung“. Es handelt sich hierbei um eine Atemregulationsstörung, die durch Atempausen von mindestens zehn Sekunden im Schlaf sowie ein Auftreten von mehr als zehn solcher Atempausen pro Schlafstunde definiert wird.

 

Männer neigen häufiger dazu, eine Schlafapnoe zu entwickeln. Bei den über 40-Jährigen entfällt sie auf vier Prozent bei den Männern und zwei Prozent bei den Frauen. Außerdem sind 80 Prozent der Betroffenen stark übergewichtig.


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Formen der Schlafapnoe

Wer unter einer Schlafapnoe leidet, kann dies anhand von Symptomen wie Tagesmüdigkeit, Sekundenschlaf, morgendlichen Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Gedächtnis- und Potenzstörungen sowie Depressionen erkennen. Charakteristisch sind außerdem die bereits erwähnten Atemaussetzer sowie lautes Schnarchen und Hyperventilationsphasen, die dazu führen, dass der Schlafrhythmus gestört ist, was sich in einem chronischen Schlafdefizit und als Folge davon in Tagesmüdigkeit äußert. Klinische Untersuchungen zeigten außerdem, dass bei einer länger andauernden Schlafapnoe die roten Blutkörperchen durch den nächtlichen Sauerstoffmangel vermehren und gleichzeitig der Sauerstoffgehalt des Blutes verringert und der CO2-Gehalt erhöht ist.

 

Die Diagnose lässt sich anhand der oben beschriebenen Beschwerden stellen und wird dann nur noch durch Untersuchungen der Blutwerte gestützt. Eindeutige Ergebnisse kann ebenfalls eine Untersuchung im Schlaflabor bringen. Der Betroffene verbringt dazu eine Nacht in einer Schlafkabine, wo während des Schlafs die Atemfrequenz, der Sauerstoffgehalt des Blutes, das Atemgeräusch sowie EKG und EEG überwacht werden. Diese Untersuchung wird als Polysomnographie bezeichnet.

 

Außerdem kann man aus den Ergebnissen dieser Untersuchung den so genannten Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) berechnen. Dieser ergibt sich aus der Anzahl der Atempausen und Hypopnoen (Phasen flacher Atmung während des Schlafes). Während der Hypopnoen ist der Atemstrom für mindestens zehn Sekunden deutlich verringert, wodurch auch die Sauerstoffsättigung im Blut abfällt, wodurch man aus dem Tiefschlaf in einen leichten Schlaf wechselt (der so genannte Arousal-Effekt).

Symptome und Behandlung von Schlafapnoe

Zwei Ursachen werden im Zusammenhang mit Schlafapnoe immer wieder diskutiert. Am häufigsten tritt das so genannte obstruktive Schlafapnoe-Syndrom auf, das bei mehr als 90 Prozent der Betroffenen festgestellt wird. Bei diesem Syndrom werden durch Erschlaffung der Schlundmuskulatur im Schlaf die Atemwege verschlossen, wodurch es zum Sauerstoffmangel und einem Anstieg von Kohlendioxid im Blut sowie einer deutlich verlangsamten Pulsfrequenz kommt. Der Anstieg von CO2 im Blut führt im Gehirn zu gesteigertem Atemantrieb, als Folge davon kommt es zur Hyperventilation sowie zur Öffnung der Atemwege mit gleichzeitiger Steigerung der Herzfrequenz. Begünstige Faktoren für eine Schlafapnoe sind starkes Übergewicht, Nasenpolypen, vergrößerte Rachenmandeln, Schlafen in Rückenlage sowie ein nach hinten fallender Unterkiefer während der Schlafphasen.

 

In weniger als zehn Prozent der Fälle liegt kein Verschluss der Atemwege, sondern eine so gennante zentrale Schlafapnoe vor. In diesen seltenen Fällen ist die Atemmuskulatur durch fehlende Stimulierbarkeit zeitweise nicht funktionsfähig. Bei chronischen Lungenkrankheiten besteht ebenfalls die Möglichkeit, eine Schlafapnoe zu entwickeln. In diesem Fall herrscht dann in den Lungenbläschen ein chronischer Sauerstoffmangel.

 

Die Ursachen für ein Schlafapnoe-Syndrom lassen sich nur bedingt oder gar nicht behandeln. In vielen Fällen helfen jedoch schon einfache Maßnahmen wie der Verzicht auf Akohol, regelmäßige Schlafzeiten, Schlafen in Seitenlage und bei starkem Übergewicht eine Gewichtsabnahme. Wenn diese Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen, kann die Nutzung eines Atemtherapiegerätes in Kombination mit einer Atemmaske empfehlenswert sein. Bei dieser Behandlung werden die Atemwege während des Schlafs offen gehalten, so dass die Atempausen und auch Schnarchen vermieden werden. Eine solche Atemmaske wird im Schlaflabor individuell angepasst und der Betroffene lernt auch den Umgang mit dieser Maske. Weitere Hilfsmittel wie Aufbissschienen und chirurgische, bzw. HNO-ärztliche Eingriffe zur Behandlung der Schlafapnoe werden ebenfalls in Betracht gezogen. Die chirurgischen Maßnahmen beinhalten die Entfernung von Hindernissen (zum Beispiel vergrößerte Mandeln oder Polypen). Eine Korrektur der Nasenscheidewand oder eines weichen Gaumens sind heutzutage aufgrund von guten Alternativen nicht mehr sinnvoll und werden nur noch selten angewandt.

 

Über 80 Prozent der Betroffenen sind übergewichtig, daher zählt eine Gewichtsreduktion zu den ersten prophylaktischen Maßnahmen gegen eine Schlafapnoe. Auch der Verzicht auf Alkohol und Nikotin können dem vorbeugen.

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