Schlaganfall - Erkennen und behandeln

Hilfe bei Schlaganfall

Ein Schlaganfall ist in seinen Ursachen einem Herzinfarkt sehr ähnlich. Er wird daher auch Hirninfarkt genannt. Das menschliche Gehirn hat im Körper den größten Energiebedarf. Daher ist es überaus gut durchblutet, damit es optimal mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden kann. Wird diese Versorgung gestört, kann es zu einem Schlaganfall kommen. Wenn z.B. ein Gerinnsel ein Blutgefäß verstopft, kann nicht mehr genug Blut in einen Teil des Gehirns gepumpt werden. Ein anderer Grund kann eine Hirnblutung sein, bei der ein geplatztes Gefäß die Ursache für eine verminderte Versorgung ist.

In beiden Fällen bekommt das Gehirn an den betroffenen Stellen keinen Sauerstoff mehr und es beginnt teilweise abzusterben. Der Hirninfarkt zählt damit neben dem Herzinfarkt zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland und er betrifft hauptsächlich ältere Menschen um das 70. Lebensjahr, wobei Männer um die 68 Jahre und Frauen meistens schon weit über 70 sind. Die Symptome können bei einem Schlaganfall sehr unterschiedlich sein, je nachdem welche Teile des Gehirns betroffen sind.

Sprachstörungen und halbseitige Lähmungserscheinungen sind die häufigsten Anzeichen für einen Schlaganfall. Umgehend und richtig behandelt, können die Folgen abgemildert werden, weil weniger Hirngewebe abstirbt. In der Nachbehandlung können andere Hirnregionen trainiert werden, einige oder große Teile der Aufgaben der abgestorbenen Hirnregionen zu übernehmen. 


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Schlaganfall - Symptome und Diagnose

Die Ursache für einen Schlaganfall ist eine plötzliche Unterbrechung der Sauerstoffversorgung in Teilen des Gehirns. Das kann verschiedene Gründe haben. Eine Embolie entsteht durch ein Klümpchen aus Blutzellen, welches sich an einem anderen Ort durch eine fehlerhafte Blutgerinnung gebildet hat. Durch den Blutstrom wird es mitgerissen und bleibt in einem zu engen Blutgefäß im Gehirn stecken. Dadurch kann nur wenig oder auch gar kein Blut mehr in das Gefäß einströmen und die Sauerstoffversorgung des Gewebes hinter der Verstopfung reißt ab.

Eine andere Ursache für einen Schlaganfall kann eine Hirnblutung sein, bei der eine Gefäßwand dem Blutdruck nicht standhalten kann und platzt. Das Blut strömt nicht mehr weiter durch das Gefäß, sondern fließt durch den Riss in das umliegende Gewebe ab. Auch hier ist die Konsequenz, dass das hinter dem Riss liegende Gewebe nicht mehr ausreichend versorgt wird.

In manchen Fällen ist ein Blutgerinnsel die mögliche Ursache. Hier ist ein Blutklumpen direkt in einem Gefäß entstanden und verstopft es nun. Es wirkt sich aber ähnlich wie das Blutgerinnsel aus. Die Symptome beim Schlaganfall können sehr unterschiedlich sein, je nachdem welche Region im Gehirn betroffen ist. Meistens gibt es aber eine Kombination immer gleicher Anzeichen. Das liegt daran, dass für viele Tätigkeiten mehrere Gehirnregionen zusammenarbeiten müssen. Fällt eine Region aus, kann die Tätigkeit nicht mehr oder nur eingeschränkt ausgeführt werden. Typische Symptome sind daher unter anderem Probleme beim Sprechen, Taubheitsgefühle, Schwindel, Bewusstlosigkeit und Schwächeanfälle sein. Diese Ausfallerscheinungen können auftreten, müssen aber nicht.

Therapie und Heilungschancen bei einem Schlaganfall

Ein Schlaganfall muss so schnell wie möglich behandelt werden, damit der Schaden im Gehirn begrenzt bleibt. Auch ein schwach ausgeprägter Schlaganfall wird als Notfall behandelt. In vielen Orten gibt es spezielle Notfall-Einheiten, die auf einen Schlaganfall spezialisiert sind. Ärzte in diesen Einheiten müssen in der Lage sein, die Ursache des Schlaganfalls schnell und richtig zu diagnostizieren, damit umgehend die entsprechende Behandlung einsetzen kann. Bei einem Schlaganfall durch ein Blutgerinnsel müssen sofort blutverdünnende Medikamente verbreicht werden, die diesen Blutklumpen auflösen.

Diese Medikamente wären aber bei einer ursächlichen Hirnblutung genau das falsche Mittel, da dadurch der Blutverlust noch gesteigert wird. Hier müssen sofort chirurgische Eingriffe erfolgen, um die Blutung zu stillen. Welche Behandlungsmethode auch immer eingesetzt wird, die anschließende Nachbehandlung zielt auf eine weitest gehende Wiederherstellung der normalen Fähigkeiten des Betroffenen in allen Bereichen.

Dafür nutzt man unter anderem die Bobath-Methode, die davon ausgeht, dass die noch vorhandenen Hirnregionen lernen können, die Funktionen der durch den Schlaganfall abgestorbenen Regionen zu übernehmen. Je jünger der Betroffene Mensch ist, desto besser sind die Aussichten auf eine weitest gehende, wenn nicht sogar vollständige Erholung. Die Rehabilitation beginnt nach Möglichkeit während und sofort im Anschluss der Behandlung im Krankenhaus, soweit der Gesundheitszustand es zulässt.

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