Informationen zur Schleudertrauma

Schleudertrauma

Ein Schleudertrauma ist kein Krankheitsbild im eigentlichen Sinne. Es ist ein Begriff für eine Verletzung im Bereich der Halswirbelsäule, die durch ein plötzliches, starkes Vorbeugen und Überstreckung des Kopfes ausgelöst wird. Dabei ist vorrangig das Muskel- und Bindegewebe von Verletzungen betroffen. Knochenbrüche oder Gelenkverletzungen sind eher die Ausnahme. Bei Auffahrunfällen sind diese Verletzungen aufgrund der plötzlichen Beschleunigung des Kopfes nach vorne und wieder zurück typisch. Aber auch bei Sportunfällen kann ein Schleudertrauma auftreten.

 

Bei einem Schleudertrauma können die Folgen unterschiedlich sein. Kopf- und Nackenschmerzen, Sprachstörungen und auch Gangunsicherheiten wurden schon damit in Zusammenhang gebracht. Die Verletzung der Muskulatur und des Bindegewebes heilt bei richtiger Behandlung schnell aus. Allerdings entwickelt sich bei einigen Betroffenen daraus ein chronisches Schmerzleiden, dessen Ursachen noch nicht vollständig geklärt sind. Denn die Ursachen der Schmerzen sind eigentlich nicht mehr vorhanden.

 

Man vermutet unter anderem eine Erinnerung an den Schmerz, weswegen eine Schonhaltung eingenommen wird und sich aus dieser Fehlstellung der Schmerz ergibt. Eine vorgeschädigte Wirbelsäule kann bei einem erlittenen Schleudertrauma zu Komplikationen führen. Der Nachweis eines Schleudertraumas ist nicht immer einfach, da auch kleinste Schäden an Muskeln oder anderem Gewebe bei den Betroffenen Schmerzen auslösen können. Allerdings lässt sich auch das Gegenteil schlecht nachweisen. Daher ist diese Verletzung bei Gerichtsverhandlungen um die Forderung nach einem Schmerzensgeld meistens ein schwieriges Thema.


Suchen Sie in unserer Datenbank:

Ursachen und Symptome eines Schleudertrauma

Häufig ist ein Unfall, besonders häufig ein Auffahrunfall, die Ursache für ein Schleudertrauma. Das Fahrzeug, in dem der Betroffene sitzt, fährt auf ein anderes Fahrzeug oder Hindernis auf, bzw. ein anderes Fahrzeug fährt von hinten oder der Seite auf. Auch Sportunfälle sind nicht selten. Bei verschiedenen Sportarten wie Tauchen oder Kampfsport, ist ein Schleudertrauma nicht selten die Folge. In der Freizeit kommt es beim Achterbahn-Fahren oder Auto-Scooter zu solchen Verletzungen.

 

Bei einem Schleudertrauma wirken verschiedene Kräfte auf den Hals-Wirbel-Bereich ein, die meistens zu kleineren Verletzungen führen. Ernstere Verletzungen sind die Ausnahme. Durch die beim Aufprall einwirkenden Kräfte im Bereich der Muskeln und des Bindegewebes im Halsbereich können kleinere Entzündungen oder Verspannungen auftreten, welche die Schmerzen auslösen. Bei einigen Betroffenen können diese Schmerzen aber auch psychosomatisch bedingt sein, die wahrscheinlich durch die Schockwirkung des Unfallereignisses ausgelöst werden. Körperlich kann das Schleudertrauma unterschiedliche Symptome hervorrufen, die meistens unmittelbar nach der Verletzung für die Betroffenen spürbar sind.

 

In der Regel sind das Kopfschmerzen, Nackenschmerzen und Einschränkungen in der Bewegungsfähigkeit des Kopfes, z.B. durch Verspannungen der Nackenmuskulatur. Es kann vorkommen, dass die Schmerzen erst später auftreten oder sich steigern, was wahrscheinlich auf kleine Entzündungen im Bereich der verletzten Gewebestrukturen zurückzuführen ist. Ob ein Schleudertrauma vorliegt, ist aufgrund der Art der Verletzung schwierig zu ermitteln. Ein Arzt kann sich bei der Diagnose fast nur auf die Beschreibungen des Unfallhergangs und den genannten Beschwerden des Betroffenen stützen.

Therapie eines Schleudertraumas

Das Ausmaß der Verletzungen beim Schleudertrauma entscheidet darüber, welche Behandlungsmöglichkeiten angewandt werden können. Bei kleineren Verletzungen oder Zerrungen reicht im Allgemeinen eine Schmerzlinderungstherapie. Die Alltagstätigkeiten sollten allerdings von den Betroffenen nach kurzer Zeit aktiv wieder aufgenommen werden, da sich die Heilung ansonsten verzögern kann. Gerade die Halskrause entlastet die Nackenmuskulatur so stark, dass es zu Problemen mit der Kopfhaltung bzw. der damit verbundenen Muskulatur kommen kann, wenn diese nach zu langer Tragezeit wieder abgenommen wird.

 

Sollte eine längerer Schonzeit notwendig sein, wird danach durch Krankengymnastik und auch physiotherapeutische Maßnahmen die Nackenmuskulatur wieder aufgebaut und gestärkt. Keinesfalls darf die Nackenmuskulatur zu früh belastet werden. Durch Wärmeanwendungen und Akupunktur lassen sich die dauerhaften Verspannungen und Schmerzen lindern. Sollte neben dem Schleudertrauma auch eine Verletzung der Halswirbelsäule vorliegen, muss der Halsbereich ruhiggestellt und unter Umständen auch operativ behandelt werden.

 

Ein leichtes Schleudertrauma heilt in der Regel innerhalb weniger Tage oder Wochen von selbst aus. Warum es bei einigen Betroffenen danach zu einem chronischen Schmerzverlauf kommt, ist bis heute noch nicht vollständig geklärt. Man vermutet hier unter anderem eine Vorschädigung der Wirbelsäule oder eine Störung im Nervensystem, was zu einem Schmerzgedächtnis führt, sowie psychische Folgen des Unfallereignisses wie Schock oder Angstzustände.

Aminosäuren

Lassen Sie Ihre Muskeln wachsen, mit dem richtigen Eiweiss.

Bestellen Sie gleich hier!

Tarifvergleich

Online Ihre Versicherungen vergleichen und einfach abschließen.

Hier zum Vergleich!

Vitamine

Vitamine lebensnotwendig für Ihren Körper.

Erfahren Sie mehr!

Leberreinigung

Reinigen Sie Ihre Leber nach Dr. Hulda Clark.

Gleich bestellen!