Informationen zur Sehnenscheidenentzündung

Informationen zu Sehnenscheidenentzündung

Die Sehnen im menschlichen Körper verbinden die Knochen mit der Muskulatur und sind Teil des Bewegungsapparates. Dort, wo die Sehnen über einen Knochen verlaufen oder über einen Knochenvorsprung, sind sie von einer schützenden Hülle umgeben. Diese wird Sehnenscheide genannt. Durch wiederholte Bewegungen oder Belastungen kann es passieren, dass sich hier eine schmerzhafte Entzündung entwickelt: die Sehnenscheidenentzündung.

Am häufigsten passiert dies an den Handgelenken, aber es kann überall passieren, wo Sehnenscheiden verlaufen. Betroffen davon sind oft Sportler oder Menschen, die viel mit einem Computer arbeiten, da hier ständig die immer wieder gleichen Bewegungen ausgeführt werden. Grund dafür kann ein falsch eingerichteter Arbeitsplatz sein, ein monotoner Bewegungsablauf oder, wie im Sport, eine starke Belastung. Nur in Ausnahmefällen entsteht eine Sehnenscheidenentzündung durch eine rheumatische Erkrankung oder als Folge einer Infektion.

Beschwerden der Sehnenscheidenentzündung sind unter anderem ziehende oder stechende Schmerzen bei bestimmten Bewegungen und eine Schwellung an der betroffenen Stelle. Am besten hilft gegen die Sehnenscheidenentzündung die Ruhigstellung des Gelenks, Medikamente gegen die Entzündung und die Schmerzen. Die auslösende Tätigkeit sollte dann nach Möglichkeit ganz vermieden werden, um den Heilungsprozess nicht zu behindern.

Eine Sehnenscheidenentzündung verheilt meistens ohne Probleme, aber wenn sie nicht behandelt wird oder durch die falsche Belastung immer wiederkehrt, kann sie chronisch werden und als Berufskrankheit ist die Sehnenscheidenentzündung mittlerweile anerkannt.



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Symptome und Diagnose von Sehnenscheidenentzündungen

Anhaltende falsche und/oder monotone Bewegungsabläufe sind Ursache der Sehnenscheidenentzündung. Durch die ständig gleichen Bewegungen reibt die Sehnen bzw. die Sehnenscheide an immer wieder der gleichen Stelle über den Knochen oder Knochenvorsprung.

Dabei entstehen mit der Zeit kleine Verletzungen, die sich dann im weiteren Verlauf entzünden können. Solche monotonen Bewegungen sind im Büroalltag nicht ungewöhnlich, wenn ein Computer am Arbeitsplatz genutzt wird. Oftmals ist dieser Arbeitsplatz nur bedingt benutzerfreundlich eingerichtet, bzw. die für die Arbeit notwendigen Peripheriegeräte wie Tastatur und Maus sind nicht ergonomisch geformt. Aber auch im Sport können solche Bewegungen vorherrschen, wie zum Beispiel beim Rudern. In den seltensten Fällen ist eine andere Erkrankung oder Infektionen die Ursache für die Entzündung.

 

Symptome der Sehnenscheidenentzündung sind ziehende oder stechende Schmerzen, vor allem dann, wenn die ursächliche Bewegung ausgeführt wird. Manchmal kann man auch die Reibung der Sehne an der entzündeten Stelle spüren oder hören. Durch die Entzündungsreaktion wird die Sehnenscheide en der entzündeten Stelle besser durchblutet und es kommt dadurch zu einer Rötung und Schwellung der Stelle.

Bei einer chronischen Sehnenscheidenentzündung kann man kleine, knötchenartige Verdickungen auf der Sehnenscheide ertasten. Liegen diese Verdickungen in der Nähe der Fingergrundgelenke, kann ein schnellender Finger die Folge sein. Durch die Verdickungen gleitet die Sehnenscheide mit der Sehne nicht mehr sauber durch die Ringbänder an den Fingergliedern. Die Bewegung stockt und wenn der Muskel den kleinen Widerstand überwindet, schnappt der Finger nach vorne. Unbehandelt macht diese Streckbewegung den Betroffenen immer mehr Probleme.

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Im Normalfall wird eine Sehnenscheidenentzündung konservativ (d.h. ohne Operation) behandelt. Entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung ist es, den Auslöser der Entzündung zu bekämpfen. Zu allererst sollte die verursachende Bewegung vermieden werden, damit die Heilung nicht gestört wird. Dabei kann auch eine Ruhigstellung des betroffenen Gelenks mit Hilfe von Gips oder anderen stützenden Hilfsmitteln helfen. Im Anfangsstadium kann es ausreichend sein, die betroffene Stelle zu kühlen um der Entzündung entgegen zu wirken. Entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente können eine große Entlastung für die Betroffenen bringen und bei akuten Schmerzen kann auch eine örtliche Betäubung helfen.

Die Betäubung bewirkt, dass der Nerv, welcher den Schmerzreiz auslöst, blockiert wird. Ist die Entzündung aufgrund einer Infektion entstanden, wird zuerst eine Bestimmung der Erreger notwendig, damit ein effektives Gegenmittel gefunden werden kann. Greift die konservative Therapie nicht, kann auch operiert werden. Ziel dabei ist es, die angeschwollene und verengte Sehnenscheide zu weiten und durch diese Entlastung die normale Bewegungsfähigkeit wieder herzustellen. Eine Sehnenscheidenentzündung hat im Allgemeinen eine gute Heilungsprognose, sofern nicht noch andere Faktoren wie Rheuma oder Infektionen vorliegen. Die Vermeidung der belastenden Tätigkeit hilft dabei, dass sich die Sehnenscheidenentzündung nicht erneut entwickelt und möglichweise einen chronischen Verlauf nimmt. 

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