Die Sonnenallergie - Informationen zur Sonnenallergie

Fragen an den Hautarzt zur Sonnenallergie

Sonnenallergie wird auch als polymorphe Lichtdermatose bezeichnet und ist eine Reaktion der Haut auf ungewohnt hohe Dosen von UV-A- oder UV-B-Strahlung. Eine genaue Ursache für eine Sonnenallergie konnte bisher nicht erforscht werden, es könnte allerdings sein, dass es sich um eine Immunreaktion des Körpers handelt. Einige Wissenschaftler glauben zum Beispiel, dass es in den Hautzellen einen „Sensor“ gibt, der auf Licht reagiert und bei zuviel Licht die Sonnenallergie auslöst. Andere wiederum sind der Meinung, dass die Immunreaktion bei Betroffenen einfach anders abläuft als bei Menschen, die nicht unter einer Sonnenallergie leiden.

 

Denn normalerweise löst die UV-B-Strahlung eine Schwächung des Immunsystems aus, die sonst eine Abwehrreaktion auslösen würde. Bei Menschen, die von Sonnenallergie betroffen sind, könnte es sein, dass diese Abwehrreaktion trotzdem stattfindet und so die Symptome auslöst. Eine andere Erklärung hält ein Ungleichgewicht zwischen Oxidantien und Antioxidantien in den Keratinozyten der Oberhaut für möglich.

 

Diese Keratinozyten machen den Großteil der Oberhautzellen aus und können das zum UV-Schutz gebildete Pigment Melanin aufnehmen. Dieses Melanin umhüllt den Zellkern und dient zum Schutz der DNA durch das UV-Licht. Dies ist besonders wichtig, da durch das UV-Licht in den Keratinozyten freie Radikale (aggressive Sauerstoffverbindungen) gebildet werden, die das Erbgut schädigen können. Antioxidantien sind quasi Radikalfänger und fangen diese ab, bevor sie im Körper Schaden anrichten können. 


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Symptome und Diagnose Sonnenallergie

Eine Sonnenallergie hat, ähnlich wie ein Sonnenbrand, Juckreiz, Schmerzen und gerötete Haut zur Folge. Wenige Stunde bis einige Tage nach der Sonneneinstrahlung treten die Symptome an den Hautbereichen auf, die der Sonne ausgesetzt waren, beispielsweise am Hals oder Dekolleté, auf den Armen, dem Handrücken, den Beinen oder im Gesicht. Im weiteren Verlauf bilden sich weitere Hautveränderungen, die in jedem Fall anders aussehen können. Man unterscheidet hier den so genannten papulösen Typ, der sich durch kleine Hautverdickungen bemerkbar macht und den Plaque-Typ mit flachen Hautveränderungen, die bis zu zwei Zentimeter groß werden können.

 

Der so genannte papulovesikulöse Typ äußert sich durch Papeln (kleine Hautverdickungen) und verschieden große Bläschen in Kombination. Die Diagnose einer Sonnenallergie wird mit Hilfe der Krankengeschichte (der so genannten Anamnese) und den dazu genannten Angaben des Betroffenen zum Auftreten und zum Verlauf gestellt. Eine Sonnenallergie tritt zum Beispiel gehäuft im Urlaub auf, wenn die Haut nicht an die ungewohnt hohe Sonneneinstrahlung gewöhnt ist. Anhand dieser oder ähnlicher Angaben kann der Arzt die Diagnose stellen. Darüber hinaus kann diese Diagnose durch die so genannte Photoprovokation bestätigt werden. Bei der Photoprovokation bestrahlt der Arzt einen Hautbereich, zum Beispiel am Oberarm gezielt mit UV-Licht, um die typischen Symptome zu provozieren.

Therapie und Prophylaxe von einer Sonnenallergie

Die Therapie einer Sonnenallergie besteht darin, die dafür verantwortliche UV-Strahlung so gut wie möglich zu meiden und sich, zum Beispiel im Urlaub, möglichst langsam an die ungewohnte Sonnenstrahlung zu gewöhnen. Außerdem sollten Betroffene sich so gut wie möglich vor der Sonne schützen, zum Beispiel mit Sonnenschutzmitteln mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor oder mit entsprechend hautbedeckender Kleidung. Des Weiteren muss beim Sonnenschutzmittel unbedingt darauf geachtet werden, dass es Schutz vor UV-A und UV-B-Strahlen bietet. Außerdem kann das Antioxidans AGR (Alpha-Glucosylrutin) zusätzlich die Wirkung des Sonnenschutzmittels verstärken, wenn es auf die Haut aufgetragen wird. In schweren Fällen kann man sich außerdem mit Antihistaminika oder Hydrocortison in Form von Cremes und Salben schützen.

 

Die Vorbeugung einer Sonnenallergie setzt genau wie die Therapie darauf, sich der Sonne gar nicht oder möglichst wenig auszusetzen. Wenn bekannt ist, dass man unter einer Sonnenallergie leidet, kann ein paar Wochen vor einem geplanten Urlaub damit begonnen werden, die Haut durch eine so genannte vorbeugende UV-Bestrahlung langsam an die erhöhte Sonneneinstrahlug zu gewöhnen. Diese vorbeugende Maßnahme wird als Phototherapie bezeichnet und beginnt mit einer geringen Dosis, die dann langsam gesteigert wird.

 

Alternativ kann man auch die so genannte Photochemotherapie anwenden. Hier wird zuerst eine Substanz verabreicht, die die Haut lichtempfindlicher macht. Im darauf folgenden Schritt wird die Haut dann mit UV-A-Licht bestrahlt. Möglicherweise können auch bestimmte probiotische Bakterien einen positiven Einfluss auf die Entwicklung einer Sonnenallergie haben.

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