Informationen zu Spreizfuß

Informationen zu Spreizfuß

Eine der am häufigsten vorkommenden Fußfehlbildungen ist der sogenannte Spreizfuß. Quergewölbe im Bereich des Vorfußballens ist dabei zusammengesunken und die Knochenstrahlen im Mittelfuß weichen auseinander. Aufgrund dieser Fehlstellung verlagern sich die Hauptbelastungspunkte beim Gehen und Stehen auf Teile des Fußes, die nicht dafür ausgelegt sind. Normalerweise wird der Fuß beim Gehen auf der Ferse, dem äußeren Fußrand, dem 5. und dem ersten Mittelfußkopf belastet. Die durch den Spreizfuß veränderte Belastung führt im weiteren Verlauf zu unterschiedlichen Symptomen, wie der Bildung von schmerzhaften Schwielen und Hühneraugen und kann später auch Ursache für die Ausbildung eines Hammerzehs sein.

Der Spreizfuß selbst entsteht in der Hauptsache durch das jahrelange Tragen von falschem oder ungeeignetem Schuhwerk. Aber auch rheumatische Erkrankungen können ihn verursachen. Der Spreizfuß kann anhand der äußeren Erscheinungen und auch der Symptome recht schnell diagnostiziert werden. Bei unklaren Befunden kann ein Röntgenbild letzte Klarheit schaffen. Behandelt  werden muss nur, wenn der Betroffene auch Beschwerden hat. Dabei kommen dann sowohl konservative (d.h. ohne Operation) als auch operative Therapien in Betracht.

Da die Mittelfußknochen nicht, wie lange vermutet, durch Bänder, sondern durch Muskeln zusammengehalten werden, kann man durch entsprechende Übungen diese Muskeln stärken. Passende Einlagen in den Schuhen können das Fußgewölbe passiv unterstützen und so die Probleme durch die falsche Belastung ausgleichen. Ist eine Operation notwendig, hat diese das Ziel, die Mittelfußknochen wieder in die ursprüngliche Position zurückzuführen und die durch den Spreizfuß möglicherweise entstandenen Fehlstellungen der Zehen zu beseitigen. 



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Symptome und Diagnose von Spreizfuß

Ein Spreizfuß kann viele Ursachen haben. Meistens lässt sich die Ursache nicht auf einen einzigen Punkt zurückführen, sondern vielmehr ist es dann eine Kombination mehrerer Faktoren, die ein Auseinanderweichen der Mittelfußknochen verursacht. Zu diesen Faktoren gehören unter anderem Übergewicht und falsches Schuhwerk. Die Entwicklung zum Spreizfuß beginnt meistens schon in jungen Jahren, aber meistens treten die Probleme erst in der zweiten Lebenshälfte auf. Kinder sind nur sehr selten von einem Spreizfuß betroffen. Probleme machen auch die Folgeerkrankungen, wie der Hammerzeh, mit den typischen Symptomen.

 

Eine Verbreiterung und Absenkung des Vorderfußgewölbes ist ein charakteristisches Symptom des Spreizfußes. Durch den Druck weicht die Großzehe nach außen aus und die kleine Zehe drückt nach innen. Dadurch verformen sich die Mittelzehen unter dem Druck und können sich zu Hammerzehen ausbilden. Der Fuß verbreitert sich, was in den vorhandenen Schuhen ebenfalls auf Dauer zu Problemen mit Druckstellen und Hühneraugen führen kann. Daneben treten durch das zusammengesunkene Gewölbe Belastungen an Stellen im Fuß auf, die nicht dafür ausgelegt sind. Beim Gehen oder Laufen haben die Betroffenen teilweise starke Schmerzen. Diese Schmerzen lassen bei fehlender Belastung durch sitzen oder liegen nach. Ein weiteres Problem sind mögliche orthopädische Folgeschäden, weil die Betroffenen durch die Schmerzen in eine Schonhaltung verfallen.

Ursache, Therapie und Prophylaxe bei Spreizfuß

Solange ein Spreizfuß keine Beschwerden verursacht, muss er auch nicht behandelt werden. In der Regel lässt sich ein zusammengesunkenes Fußgewölbe nicht wieder anheben, daher ist meistens eine Behandlung notwendig. Dafür kommen sowohl konservative als auch operative Maßnahmen in Betracht. Bei der konservativen Behandlung sollte der Betroffene zuerst das ungeeignete Schuhwerk gegen bequeme und nicht zu enge Schuhe austauschen. Angepasste Einlagen unterstützen das Fußgewölbe und helfen dabei, die Belastung wieder auf die richtigen Punkte im Fuß zu verteilen.

Da die Mittelfußknochen durch Muskeln zusammengehalten werden, können spezielle Fußübungen helfen, die Muskeln aufzubauen. Damit lässt sich zwar das Fußgewölbe nicht wieder herstellen, aber die Muskeln können wieder einen Teil ihrer Stützfunktion übernehmen. Die möglichen Entzündungen können durch Ruhigstellung und entsprechende Schmerzmittel behandelt werden. Wenn die konservativen Maßnahmen nicht den beabsichtigten Erfolg bringen, wird auf operative Maßnahmen zurückgegriffen.

 

Dabei werden die Mittelfußknochen wieder in die ursprüngliche Position zurückgeführt und mögliche weitere Fehlstellungen korrigiert. Der Spreizfuß zählt zu den harmlosen Fehlstellungen und wird in der Mehrzahl der Fälle eher zufällig entdeckt. Treten Beschwerden auf, muss der Spreizfuß behandelt werden damit sich nicht weitere Fehlstellungen bilden. Durch das Vermeiden der begünstigenden Faktoren wie Übergewicht und falsche Schuhe, und das auch schon in jungen Jahren, lässt sich dem Spreizfuß wirksam vorbeugen.

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