Was tun bei Gehörlosigkeit ? Informationen und Behandlungsmöglichkeiten

Gehörlosigkeit richtig behandeln

Bei einer Gehörlosigkeit ist der Hörsinn beider Ohren vollständig ausgefallen und Geräusche sind nur minimal oder gar nicht wahrnehmbar. Gehörlosigkeit kann angeboren sein, meistens entsteht sie jedoch erst später. Je nachdem, wann die Taubheit auftritt, bezeichnet man sie als prälingual, also vor der Sprachentwicklung, oder postlingual (nach der Sprachentwicklung).

 

Ohne intensive Therapie wird sich keine Sprache entwickeln, wenn eine angeborene oder sehr früh entstandene Gehörlosigkeit besteht. Eine angemessene geistige Entwicklung kann jedoch auch ohne Lautsprache, sondern durch die von Gehörlosen benutzte Gebärdensprache, also eine visuelle Sprache, die sogar ihre eigene Grammatik hat, entstehen.

 

Die ausschließliche Verwendung der Gebärdensprache kann jedoch dazu führen, dass die Betroffenen nur soziale Kontakte zu Menschen pflegen, die die Gebärdensprache ebenfalls beherrschen, also in den meisten Fällen andere Menschen, die unter Gehörlosigkeit leiden. Um dies zu vermeiden, gibt es inzwischen verschiedene Beratungen und Freizeitaktivitäten, die Hörende und Gehörlose zusammenbringen.


Suchen Sie in unserer Datenbank:

Formen der Gehörlosigkeit

Die typischen Symptome einer Gehörlosigkeit oder beidseitigen Taubheit entstehen dadurch, dass der Hörsinn fast oder komplett wegfällt. Betroffene können also Geräusche nicht oder nur schlecht wahrnehmen und reagieren meistens nicht auf entsprechende Reize, wodurch die Kommunikation mit der hörenden und sprechenden Umwelt wesentlich erschwert wird. Außerhalb des Kreises anderer Gehörloser fallen somit die Bildung von Sozialkontakten sowie die Chancen, einen Beruf zu ergreifen, wesentlich schwerer. Bei einer angeborenen Gehörlosigkeit liegen manchmal parallel Schäden an anderen Organen, zum Beispiel den Knochen, den Augen, den Nieren oder der Haut vor. Angeborene oder früh entstandene Taubheit, die nicht behandelt wird, führt außerdem zu einer starken Einschränkung oder einem völligen Fehlen der Sprachentwicklung. Deshalb ist es schon bei Kleinkindern extrem wichtig, dass man die Reaktion auf akustische Reize beobachtet, um eine eventuelle Gehörlosigkeit frühzeitig zu erkennen und entsprechend handeln zu können. Um eine mögliche Taubheit so früh wie möglich zu erkennen, wird bereits bei Neugeborenen in den ersten Tagen nach der Geburt sowie in den folgenden Früherkennungsuntersuchungen ein Hörtest durchgeführt. Wenn ein Verdacht auf Schwerhörigkeit, einseitige Taubheit oder vollständige Gehörlosigkeit besteht, gibt es inzwischen Untersuchungen, mit denen man bestimmen kann, wo der Hörschaden liegt und welche Therapien man anwenden kann. Zu diesen Untersuchungen gehört zum Beispiel der objektive Hörtest. Dieser Test wird vor allem bei Kindern angewandt, da er das Hörvermögen objektiv widerspiegelt. Eine zweite Möglichkeit ist die Messung otoakustischer Emmissionen. Hierbei wird untersucht, ob einen Schädigung der äußeren Haarzellen im Innenohr vorliegt. Dieser Test ist ebenfalls objektiv und kann daher gut bei Kindern angewandt werden. Des Weiteren gibt es die so genannte Gleichgewichtsprüfung, bei der getestet wird, ob das Gleichgewichtsorgan in Mitleidenschaft gezogen wurde.

 

Eine Computer- oder Magnetresonanztomographie liefert Ergebnisse in Bezug auf eventuelle anatomische Veränderungen der Hörschnecke oder des Hörnervs. Schlussendlich gibt es noch den so genannten Promontorialtest, der die Funktionsfähigkeit des Hörnervs testet, wenn eine Therapie mit einer Innenohrprothese vorgesehen ist.

Ursachen, Therapie und Prophylaxe von Gehörlosigkeit

Ursachen für eine Gehörlosigkeit können angeborene oder später erworbene Schädigungen sein. Etwa 15 Prozent der Betroffenen haben die Taubheit geerbt, in den meisten Fällen entwickelt sie sich jedoch später. Die angeborene Taubheit ist entweder vererbt worden oder aufgrund von schädigenden Einflüssen während der Schwangerschaft (zum Beispiel durch bestimmte Medikamente, Alkohol oder Nikotin) entstanden. Postnatale Gehörlosigkeit entsteht meistens durch Krankheiten wie Meningitis, Mumps, Masern oder eine chronische Mittelohrentzündung. Auch ein Schädelbruch kann eine Taubheit verursachen.

 

Die Therapie einer Taubheit hängt von der Ursache und Schwere des Hörverlusts ab. Eine starke Schwerhörigkeit kann durch den Einsatz eines Hörgerätes behoben werden, während eine vollständige Gehörlosigkeit dadurch wahrscheinlich nicht verbessert werden würde. Hier könnte unter Umständen ein Innenohrimplantat helfen, jedoch könnte man dies nicht mit dem Hörvermögen eines gesunden Menschen vergleichen. Außerdem ist eine spezielle und sehr umfangreiche Rehabilitation vonnöten. Eine Gehörlosigkeit, die durch Schäden an der Erbanlage entsteht, kann man nicht vorbeugen. Um Schäden am Neugeborenen zu vermeiden, sollten schwangere Frauen nicht rauchen, keinen Alkohol trinken und Infektionen wie Röteln oder Toxoplasmose sowie bestimmte Antibiotika meiden. Bei Feststellung eines teilweisen oder vollständigen Hörverlustes ist es außerdem ratsam, sofort einen Arzt aufzusuchen.

Aminosäuren

Lassen Sie Ihre Muskeln wachsen, mit dem richtigen Eiweiss.

Bestellen Sie gleich hier!

Tarifvergleich

Online Ihre Versicherungen vergleichen und einfach abschließen.

Hier zum Vergleich!

Vitamine

Vitamine lebensnotwendig für Ihren Körper.

Erfahren Sie mehr!

Leberreinigung

Reinigen Sie Ihre Leber nach Dr. Hulda Clark.

Gleich bestellen!