Thrombose - Allgemeine Informationen und Ursachen

Hilfe bei Thrombose

Als Thrombose wird der Verschluss eines Blutgefäßes durch einen so genannten Thrombus, also ein Blutgerinnsel, bezeichnet. Am häufigsten kommt dies in den tiefen Bein- und Beckenvenen vor. Ursachen für eine Thrombose sind in den meisten Fällen ein verlangsamter Blutfluss, eine erhöhte Gerinnerungsneigung des Blutes durch eine Veränderung der Zusammensetzung oder eine Schädigung der Gefäßwand. Eine solche Schädigung kommt vor allem bei Thrombosen in den Arterien vor, wenn sich Kalk, Bindegewebe und Blutfette an den Wänden ablagen (die so genannte Arteriosklerose).

Es gibt außerdem verschiedene Risikofaktoren, die die Entstehung einer Thrombose begünstigen können. Hierzu gehören bereits vorausgegangene Thrombosen oder Lungenembolien in der Anamnese, Verletzungen, Infektionskrankheiten, Bluterkrankungen, bei denen das Blut zähflüssiger wird, z. B. Polyzythämie, Schwangerschaft, Kreislaufschock, Herzinsuffizienz, Übergewicht, langes Sitzen, Verengungen der Gefäßwand (begünstigt durch Rauchen, Hypertonie und Diabetes Mellitus), Flüssigkeitsmangel, Krampfadern und bestimmte Medikamente.

Weiterhin können auch eine länger andauernde Bettlägerigkeit, eine erhöhte Neigung zur Blutgerinnung (z. B. nach größeren Operationen oder einer Geburt), ein Lebensalter über 60, ausgeprägte Krampfaderleiden oder vererbte Blutgerinnungsstörungen sowie Entzündungen der Gefäße eine Thrombose begünstigen. Es ist bekannt, dass pro Jahr etwa eine oder zwei von 1000 Personen neu an einer Thrombose erkranken. Dabei macht das Geschlecht keinen großen Unterschied, Männer und Frauen sind etwas gleichermaßen Betroffen. Mit zunehmendem Alter wird jedoch auch das Risiko einer Thrombose höher. 


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Thrombose - Symptome und Diagnose

Besteht eine Thrombose, sind gerade in der Anfangsphase oft untypische Symptome zu beobachten. Hinweise auf eine Beinvenenthrombose zu zum Beispiel plötzlich auftretende oder belastungsabhängige Schmerzen, die dann besser werden, wenn der Betroffene das Bein hochlagert. Ein Spannungsgefühl, ziehender oder muskelkaterähnlicher Schmerz bei Tieflagerung des Beins, Wadenschmerzen bei Druck oder Beugung des Fußes, Überwärmung des Beins, deutlichere Abzeichnung der oberflächlichen Venen, Druckschmerz an der Innenseite des Fußes und dem Verlauf der betroffenen Vene sowie Zunahme des Beinumfangs mit gleichzeitiger Schwellung deuten ebenfalls auf eine Thrombose hin. Die Diagnose eines Gefäßverschlusses wird mit Hilfe von so genannten bildgebenden Verfahren gesichert, zum Beispiel durch Röntgen.

Der Therapieerfolg hängt maßgeblich davon ab, wie lange das Blutgerinnsel schon besteht, daher sollten solche Untersuchungen recht schnell durchgeführt werden. Zum Ausschluss einer Thrombose kann der Arzt die Konzentration der D-Dimere im Blut bestimmen. Bei den D-Dimeren handelt es sich um ein Produkt, das bei der Spaltung von Fibrin (Eiweiß, das für die Blutgerinnung sehr wichtig ist) entsteht. Bei einem bestehenden Blutgerinnsel ist die Konzentration der D-Dimere deutlich höher als normal. Dies kann jedoch auch andere Urschen haben. Um ein Blutgerinnsel nachzuweisen oder auszuschließen, kann man spezielle Ultraschalluntersuchungen oder Röntgenuntersuchungen mit Kontrastmitteln durchführen. Die Therapie bei einer Thrombose zielt in erster Linie darauf ab, das Blutgerinnsel aufzulösen und den Blutfluss wieder zu erleichtern, bzw. wiederherzustellen. Es ist sehr wichtig, schnell zu handeln, da eine Behandlung davon abhängt, wie lange das Gerinnsel schon besteht und auch nur innerhalb der ersten zehn Tage nach der Entstehung des Gerinnsels wirkt.

Die Wiederherstellung des Blutflusses kann medikamentös erfolgen, zum Beispiel mit Medikamenten wie Heparin, die die Blutgerinnung hemmen und helfen können, Blutgerinnsel wieder aufzulösen. Eine Hochlagerung des Beine und ein Kompressionsverband zählen ebenfalls zu den Erste-Hilfe-Maßnahmen. In schlimmeren Fällen kann auch eine Operation notwendig werden, in der dann das verstopfte Blutgefäß komplett entfernt oder mit einem Bypass überbrückt wird. Um ein erneutes Wachstum des Blutgerinnsels zu verhindern, sollte die Gabe von Heparin noch über einen längeren Zeitraum von mindestens sechs Monaten, auch nach einer OP, erfolgen. 

Therapie und Heilungschancen bei einer Thrombose

Um einer Thrombose vorzubeugen, gibt es viele verschiedene Maßnahmen, unter anderem viel Bewegung durch häufige Spaziergänge oder auch Schwimmen, Krankengymnastik, kalte Duschen der Gliedmaßen, ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Wasser, Schorlen oder Tee), Tragen von Stützstrümpfen nach Operationen oder Entbindungen.

Auch die Vermeidung von bestimmten Risikofaktoren wie langes Sitzen oder Stehen, Übergewicht, Rauchen und die Einnahme der Anti-Baby-Pille können die Entstehung einer Thrombose begünstigen. Antikoagulatien oder Venenmittel, die pflanzliche Wirkstoffe wie Aescin oder rotes Weinlaub enthalten, können einen schützenden Effekt auf die Venen haben, da sie die Durchblutung verbessern und die Gefäßwände stabilisieren können.

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