Toxoplasmose - Allgemeine Informationen und Ursachen

Toxoplasmose richtig behandeln

Toxoplasmose ist eine Erkrankung, die im Allgemeinen harmlos verläuft. Ein gewisses Risiko besteht für Menschen mit einem schwachen Immunsystem und während einer Schwangerschaft. Erreger der Toxoplasmose ist der Parasit Toxoplasma gondii. Zwischenwirte für diesen Parasiten können bestimmte Säugetiere und Vögel sein, die Endwirte sind jedoch immer Katzen. Die geschlechtliche Vermehrung des Erregers findet ausschließlich im Dünndarm von Katzen statt. Aus den weiblichen und männlichen Geschlechtsformen der Toxoplasmen entstehen die so genannten Oozysten, die die Katze mit dem Kot ausscheidet.

 

Die Erreger gelangen auf den Boden, wo sie von Zwischenwirten (Schweine, Rinder, Menschen) aufgenommen werden können (zum Beispiel durch Gemüse oder Futterpflanzen). Menschen können sich mit diesem Erreger zum Beispiel beim Säubern der Katzentoilette, bei der Gartenarbeit oder beim Genuss von rohem bzw. nicht vollständig durchgegartem Fleisch infizieren. Dabei bleibt die Mehrzahl der Infektionen unbemerkt. Wenn eine Erstinfektion jedoch während der Schwangerschaft erfolgt, kann dies das ungeborene Kind schwer schädigen und der Fötus kann sogar absterben.

 

Auch Menschen mit einem eingeschränkten Immunsystem sollten eine Infektion mit dem Erreger vermeiden. Wenn der Toxoplasmose-Erreger Menschen befällt, bevorzugt er dort das so genannte retikuloendotheliale System. Durch Zellteilung vermehren sich die Erreger so lange, bis die befallene Zelle vollständig gefüllt ist. Eine Pseudomembran bildet sich, die in einem bestimmten Stadium zerfällt und die Erreger ins Blut abgibt.


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Symptome und Diagnose von Toxoplasmose

Eine Infektion mit dem Erreger von Toxoplasmose verläuft in den meisten Fällen ohne Symptome. Nur in seltenen Fällen zeigen sich Anzeichen. Es gibt drei verschiedene Arten von Toxoplasmose, die auch unterschiedliche Anzeichen aufweisen. Bei der postnatal erworbenen Toxoplasmose zeigen sich in vielen Fällen (ca. 80%) keine Symptome, wenn das Immunsystem in Ordnung ist. Bei den restlichen 20% treten Symptome auf, die denen einer Grippe ähneln, also Gelenkschmerzen, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Fieber und Muskelschmerzen. Außerdem können die Lymphknoten, vor allem im Halsbereich, anschwellen.

 

Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann eine Toxoplasmose weitaus heftigere Symptome zeigen. Bei gesunden Menschen überlebt der Erreger lebenslang im Gehirn, ohne jedoch Symptome hervorzurufen. Bei Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist oder unterdrückt wird, zum Beispiel bei AIDS oder durch Einnahme von Immunsuppressiva kann sich Toxoplasmose zum Beispiel durch Krampfanfälle, Gleichgewichtsstörungen, Fieber, Kopfschmerzen, Veränderungen des Augenhintergrundes und Lähmungserscheinungen äußern. Die Diagnose von Toxoplasmose erfolgt über den Nachweis der Erreger.

 

Dies ist entweder direkt oder indirekt möglich. Der direkte Nachweis erfolgt durch die Entnahme von Gewebeproben aus verschiedenen Organen, zum Beispiel Lymphknoten oder Gebärmutter. Häufiger kommt jedoch die indirekte Methode zum Einsatz, bei der eine Blutuntersuchung zeigen soll, ob gegen den Erreger Antikörper gebildet werden. Bei diesem Test kann bereits eine Woche nach der Infektion mit Toxoplasmose ein Anstieg des Antikörperspiegels nachgewiesen werden.

Therapie und Prophylaxe von Toxoplasmose

Da Toxoplasmose im Allgemeinen keine Symptome zeigt und somit nicht erkannt wird, wird es in den meisten Fällen auch nicht behandelt. Besteht jedoch eine Schwangerschaft, wenn man sich zum ersten Mal mit dem Erreger der Toxoplasmose infiziert, kann das Kind geschädigt werden, was eine Therapie nötig macht, selbst wenn man keine Beschwerden hat. Das Ziel ist dann, eine Infektion des ungeborenen Kindes zu verhindern. Der Arzt verschreibt dafür ein Antibiotikum, das während der Schwangerschaft eingenommen werden, meistens noch in Verbindung mit einem anderen Medikament und Folinsäure, um Knochenmarksschäden zu verhindern.

 

Auch nach der Geburt kommen diese Medikamente noch zum Einsatz. Bei einer Schädigung des Immunsystems, beispielsweise durch eine HIV-Infektion oder die Einnahme von Immunsuppressiva wird ebenfalls mit einem Antibiotikum in Kombination mit einem anderen Medikament behandelt. Außerdem kommt noch die so genannte Chemoprophylaxe mit Atovaquonen zum Einsatz. Einer Toxoplasmose kann mit vorbeugen, indem man sich nach jedem Kontakt mit möglicherweise verseuchter Erde oder rohem Fleisch gründlich die Hände wäscht und auch Obst, Gemüse und Salat vor dem Verzehr wäscht.

 

Beim Umgang mit Katzen sollte besonders aufgepasst werden, gerade, wenn reine Wohnungskatzen rohes Fleisch zu fressen bekommen. Die Säuberung der Katzentoilette sollte, ganz besonders bei einer bestehenden Schwangerschaft, jemand anders übernehmen. Der Genuss von rohem Fleisch (Schinken, Salami oder Mettwurst) sollte, wenn möglich, vermieden werden.

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