Die Qual der Wahl – welche Treppe beim Platz sparen?

Treppen die wenig Platz benötigen

Ein Hausneubau kostet viel Geld. Jeder, der schon einmal Bauherr war, weiß das. Dennoch soll das neue Haus schön und der zur Verfügung stehende Platz gut genutzt werden. In vielen Häusern ist der Flurbereich relativ klein gehalten, um ein größeres Wohnzimmer oder eine geräumigere Küche zu erhalten. Da ergibt sich dann die Frage, welche Treppe ins Obergeschoss führen soll.

 

Auf jeden Fall muss sie platzsparend sein. Die Herstellerbetriebe haben sich auf diese Käuferwünsche längst eingestellt und bieten sehr verschiedene Treppenarten an. Aber nicht nur die Formen unterscheiden sich. Auch das Material betreffend ist die Auswahl groß, so dass sich die Treppe jedem innenarchitektonischen Gestaltungswunsch des Bauherren anpasst. Ebenso unterschiedlich sind – das sollte an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben – die Preise für platzsparende Treppen.


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Spindeltreppe oder halbgewendelt – schön anzusehen sind beide

Die gängigste Variante der platzsparenden Treppen stellt die so genannte Spindeltreppe dar. Im Volksmund „Wendeltreppe“ genannt, sieht sie nicht nur gut aus, sondern beansprucht den geringsten Platz im Treppenhaus. Die Hersteller haben sich in den vergangenen Jahren viel Mühe gegeben, das Design der Spindeltreppen deutlich zu verbessern. So hat der Kunde heutzutage bei der Auswahl der Treppe wirklich die Qual der Wahl, aber auch die Möglichkeit, seine ganz persönliche Treppe dem Gesamtkonzept der Einrichtung anzupassen. Häuser, die im Landhausstil möbliert sind, werden also eher eine Holztreppe erhalten. Für eine eher kühle Wohnumgebung eignet sich eine Metalltreppe eher. 

 

Beim Einbau einer Spindeltreppe ist allerdings zu berücksichtigen, dass es gegen die Bauvorschriften verstößt, diese Treppenform in einem Haus einzubauen, das mehr als zwei Wohnungen hat. Aus Sicherheitsgründen muss ein solches Haus eine gerade Treppe haben. Konzipiert wurde die „Spindeltreppe“ bereits im Mittelalter. Seinerzeit bot sich eine solche Lösung besonders in Türmen an, in denen grundsätzlich Platzmangel herrschte. Aber auch in engen Stadthäusern mit wenig Grundfläche bot sich diese Treppenbauweise an. Häufig sieht man heutzutage Wendeltreppen aus unterschiedlichen Materialien. Die Mittelstange besteht häufig aus Metall. Die Treppenstufen dagegen können auch aus verschiedenen Holzarten stammen. Besonders hübsch bei der Spindeltreppe sind Stufen, die keine scharfen Ecken haben, sondern abgerundete.

 

Besonders wichtig für das Raumambiente ist die Wahl des Holzes. Ist das Treppenhaus ohnehin klein, sollte besser eine helle Holzfarbe gewählt werden. Helles Holz hat auch den Vorteil, dass nicht jedes Staubkorn zu sehen ist. Eine verstaubte Treppe macht auf Besucher nicht den besten Eindruck. Eine Holz- und auch eine Metalltreppe haben auch den Nachteil, laute Gehgeräusche zu verursachen, wenn sie mit Straßenschuhen betreten wird. Deshalb wählen viele Hausbesitzer auch die Variante der mit Teppichboden bespannten Stufen. Sie sind deutlich geräuschärmer. 

Die halbgewendelte Treppe – ein ganz besonderer Hingucker

Nur 6,7 Quadratmeter Platz benötigt die halbgewendelte Treppe. Anders als die Spindeltreppe, die eine 360 – Grad – Drehung vollführt, macht die halbgewendelte Treppe nur eine 180 – Grad – Drehung und bietet dadurch eine ganz besondere Optik. Schon das macht sie zu einem interessanten architektonischen Stilmittel. Die halbgewendelte Treppe ist zwar fast so platzsparend wie die Spindeltreppe, aber noch nicht so weit verbreitet. Wer also einen echten Hingucker für sein Treppenhaus sucht, ist damit bestens bedient.

 

Die Materialvielfalt ist auch bei dieser Treppenart groß. Auch hier ist es möglich, alles aus „einem Guss“ zu bekommen, also aus ausschließlich einem Material. Aber gerade der Materialmix erlaubt spannende optische Gestaltungsmöglichkeiten. Jeder Bauherr weiß, dass eine eigens für ihn konzipierte und gebaute Treppe das Portemonnaie erheblich strapazieren kann. Für den kleineren Geldbeutel halten inzwischen sogar Baumärkte Spindeltreppen als Bausatz vor. Auch dort findet der Kunde interessante Angebote für Treppen mit Holz- oder mit Metallstufen und vielen verschiedenen Varianten der Handläufe.

 

So ein Bausatz ist schnell montiert und hilft, die Baukosten im Rahmen zu halten. Beim Einbau beider gewundener Treppenformen ist allerdings eine gute Einrichtungsplanung angesagt. Denn die Möbel sind über diese beiden Treppenformen nicht zu transportieren. Vor dem Einbau der Treppe sollten sie bereits an Ort und Stelle stehen. Meist bietet sich ein Flaschenzug durch die Treppenöffnung an oder ein Transport durch die Fenster. 

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