Trockene Augen – Informationen und Hilfe

Trockene Augen behandeln

Das Syndrom der trockenen Augen, unter Fachärzten auch als Keratoconjunctivitis sicca bekannt, bezeichnet trockene Augen als Folge von mangelnder Tränensekretion oder Veränderungen in der Tränenflüssigkeit. Wird diese Erkrankung nicht behandelt, kann sie chronisch werden und sich in immer wiederkehrenden Beschwerden wie Rötungen, brennenden Augen oder Fremdkörpergefühlen äußern und im schlimmsten Fall die Lebensqualität stark einschränken.

 

Trockene Augen können durch verschiedene Diagnosetechniken erkannt werden. Besteht der Verdacht, führt der Arzt diverse Tests durch, zum Beispiel auf klinische Veränderungen oder Anomalien den Tränenfilms oder der Hornhaut des betroffenen Auges. Außerdem bestimmt der Arzt die Tränenfilmaufrisszeit und damit auch die Stabilität des Tränenfilms. Durch den Einsatz von Mitteln wie Bengalrosa oder Fluorescin können Defekte der Bindehaut oder Hornhaut erkannt und behandelt werden. Der Arzt hat außerdem die Möglichkeit, die Menge der Tränensekretion oder eine komplette Untersuchung inklusive Hormonstatus, Rheumafaktoren und Bindehautabstrich zu machen, um alle möglichen Ursachen für trockene Augen zu erkennen.


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Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von trockenen Augen

Als Ursachen für trockene Augen kommen verschiedene Faktoren in Frage. Hierzu zählen unter anderem Arbeit am Bildschirm, das Tragen von Kontaktlinsen, niedrige Luftfeuchtigkeit, bzw. die Benutzung einer Klimaanlage, hormonelle Umstellungen, wie zum Bespiel eine verringerte Bildung und daher ein Mangel an Testosteron im Alter, aber auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten (Betablocker, Anti-Baby-Pille, Anti-Androgene) oder Krankheiten wie Lidrandentzündungen, Allergien, Rosazea (akneähnliche Hauterkrankung) oder bestimmte Autoimmunerkrankungen.

 

Auch Vitamin-A-Mangel, Umweltbelastungen und Augenoperationen (z.B. eines Katarakts oder nach Laserbehandlungen) können die Bildung von trockenen Augen begünstigen. Des Weiteren begünstigt die geringe Luftfeuchtigkeit in Flugzeugen, gerade bei Berufen wie dem des Piloten oder des Flugbegleiters das Syndrom der trockenen Augen. In einem Flugzeug herrscht meistens eine Luftfeuchtigkeit von maximal zehn Prozent, was gerade auf Langstreckenflügen die Augen sehr stark belasten kann. Flugbegleiter oder Piloten behelfen sich daher in vielen Fällen auch mit den so genannten künstlichen Tränen, einer Flüssigkeit mit tränenähnlichen Eigenschaften, die man in der Apotheke bekommen kann. Auch als Passagier, gerade als Kontaktlinsenträger, empfiehlt es sich, besonders bei Langstreckenflügen, die Augen des Öfteren mit diesen künstlichen Tränen zu benetzen und damit zu unterstützen.

 

Die Therapie beinhaltet meistens eine Verbesserung des Tränenfilms und gleichzeitig die Behandlung eventuell in Frage kommender vorheriger Erkrankungen, die für die Bildung von trockenen Augen verantwortlich sind. Der Tränenfilm wird durch den Einsatz von so genannten künstlichen Tränen oder Tränenersatzmittel (Augentropfen mit bestimmten Eigenschaften, die man in der Apotheke kaufen kann) verbessert. Diese Tränenersatzmittel werden in die offenen Augen eingetropft oder in Form von Gel in den Bindehautsack am Auge eingebracht. Es besteht außerdem die Möglichkeit, die oberflächliche Lipidschicht des Tränenfilms durch das so genannte liposomale Augenspray zu ergänzen. Durch dieses Spray, das auf die geschlossenen Augen gesprüht wird, wird die Verdunstung der natürlichen Tränenflüssigkeit reduziert und ein frühzeitiges Ablaufen der Flüssigkeit als Träne vermieden. Ebenfalls werden meistens nachts fetthaltige Salben eingesetzt um den Tränenfilm zu ersetzen und gleichzeitig die Reibung zwischen der Augenoberfläche und dem Lid zu reduzieren.

Der Besuch beim Augenarzt

Die so genannten Punctum plugs werden in die Augen, genauer gesagt, in die Tränenwege eingesetzt, um ein frühzeitiges Abfließen der Tränenflüssigkeit zu vermeiden. Je nach Art dieser Plugs lösen sie sich nach Ablauf eines gewissen Zeitraums auf oder verbleiben im Tränenkanal. Der Nachteil dieser Methode besteht jedoch darin, dass die entzündungsfördernden Stoffe, die sich in der Tränenflüssigkeit befinden, auch länger im Auge verbleiben, was Infektionen durch aus dem Nasenraum aufsteigenden Bakterien begünstigen kann. Derzeit gibt es außerdem weitergehende Therapien, die in geeigneten Fällen versuchen, die dem Syndrom der trockenen Augen zugrunde liegenden entzündlichen Prozesse am Auge zu unterdrücken und außerdem den Tränenfilm zu verbessern.

 

Dies geschieht zum Beispiel durch eine Lösung mit dem Wirkstoff Cyclosporin A oder einem Eigenserum, das seit 2007 an deutschen Universitäts-Augenkliniken in der Erprobung ist. In den USA werden klinische Studien durchgeführt, die Androgene untersuchen, die äußerlich am Auge angewendet werden sollen. Es wird hier vorausgesetzt, dass Androngene entzündungshemmend wirken und dass die entzündlichen Prozesse, die trockene Augen auslösen können, sehr stark von den Androgenen abhängen.

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