Tropenmedizin: Informationen und Anwendung

Tropenmedizin richtig behandeln

Die Tropenmedizin ist ein Fachgebiet der Medizin, das sich mit der Bekämpfung und Vorbeugung von Erkrankungen beschäftigt, die überwiegend in tropischen oder subtropischen Gegenden auftreten oder von dort weiter verbreitet werden. Außerdem gilt die Tropenmedizin als Teil der Reisemedizin.


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Was muss man vor Reisen in die Tropen beachten?

Wenn man in eine tropische oder subtropische Klimazone verreist, empfiehlt es sich, für einen guten Mückenschutz zu sorgen, die Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene strikt einzuhalten, nicht in tropischen Gewässern zu baden, nicht barfuß zu laufen, für einen guten Sonnen- und Hitzeschutz und Reiseapotheke zu sorgen, die Tabletten zur Malariaprophylaxe konsequent einzunehmen, die Adresse der Botschaft vor Ort mitzunehmen und sich individuell reisemedizinisch beraten zu lassen. Tropische Länder sind zum Beispiel Äthiopien, Kongo, Angola oder Nigeria, bei den subtropischen Ländern unterscheidet man zwischen den trockenen Subtropen (Naher Osten, Sahara oder Atacama-Wüste), den winterfeuchten Subtropen (Zentralchile, Kalifornien, Südwest-Australien), den immerfeuchten Subtropen (im Allgemeinen befinden diese sich auf den Ostseiten der Kontinente). Besonders ernst zu nehmen ist die Malariaprophylaxe, denn die Malaria zählt zu den sehr weit verbreiteten Tropenkrankheiten, die bei etwa einer Million Menschen jährlich zum Tode führt.

 

Angesichts einer jährlichen Erkrankungsrate von etwa 300 Millionen mag diese Zahl gering erscheinen, jedoch können auch die befallenen Organe noch jahrelang geschädigt sein. Eine Malariaprophylaxe ist wichtig, wenn die Reise nach Afrika, Asien, Mittel- oder Südamerika und Karibik, in den Nahen oder Mittleren Osten oder nach Ozeanien gehen soll. Es sollte außerdem beachtet werden, dass die Malariaprophylaxe individuell durchgeführt werden muss und die Medikamente in Apotheken nur auf Rezept erhältlich sind. Dies bedeutet, dass die Malariaprophylaxe im Vorfeld mit dem Hausarzt besprochen werden muss. Ferner sollte man sich bewusst sein, dass zur Malariaprophylaxe ein Chemicocktail mit teilweise sehr starken Nebenwirkungen verabreicht wird, so dass Menschen, die länger in tropischen Malariaregionen leben, sich mit diesen Medikamenten nicht dauerhaft gegen eine Erkrankung schützen sollten.

 

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass der Parasit Resistenzen gegen die Malariamedikamente entwickelt, so dass trotz Einnahme der Malariaprophylaxemedikamente die Krankheit trotzdem ausbrechen kann. Wissenschaftler sind sind nicht ganz einig, ob sich durch Einnahme der Malariaprophylaxe die Symptome nicht eindeutig zuordnen lassen, was die Diagnose deutlich erschwert. Ohne die Prophylaxe sind die Symptome eindeutig, so dass man im Krankenhaus problemlos behandelt werden kann.

Weitere Tropenkrankheiten

Neben der Malaria gibt es noch weitere Tropenkrankheiten wie die Bakterienruhr, das Dengue-Fieber und Ebola. Bei der Bakterienruhr handelt es sich um eine meldepflichtige Durchfallerkrankung, die in Entwicklungsländern vorkommt und vor allem Kleinkinder und Ältere sowie Menschen mit einem geschwächten Immunsystem befällt. Zwei bis vier Tage nach der Aufnahme der Erreger treten erste Symptome in Form von Fieber und wässrigem Durchfall auf. Um eine Ansteckung mit der Bakterien-Ruhr zu vermeiden, ist es wichtig, beim Umgang mit Lebensmitteln und Trinkwasser auf Hygiene zu achten.

 

Das Dengue-Fieber ist eine verbreitete Virusinfektion, die von bestimmten Moskitos übertragen wird. Erste Symptome sind hohes Fieber, Hautausschlag und Kopf- und Gliederschmerzen. Die Symptome ähneln im Allgemeinen den Symptomen einer Grippe. Es gibt bisher kein Medikament, so dass nur die Symptome, nicht aber die Ursachen des Dengue-Fieber bekämpft werden können. Zur Vorbeugung sollte auf ausreichenden Schutz gegen Stiche bestimmter Moskitoarten geachtet werden.

 

Die Ebola zählt zu den so genannten hämorrhagischen Fiebern und ist eine sehr schwere Infektionskrankheit, die hohes Fieber und innere Blutungen verursachen kann. Die Übertragung findet über Körperflüssigkeiten statt. Bricht die Krankheit aus, entstehen als erste Symptome allgemeine Erschöpfung, Muskel-, Kopf- und Halsschmerzen und natürlich Fieber. Es gibt leider noch keine Impfung gegen Ebola, also bleibt als einzige Maßnahme nur die Vermeidung des Kontakts zum Erreger. Jedoch besteht in den meisten Touristenzielen Afrikas keine Ansteckungsgefahr, da hier keine Ebolaregionen sind. Es sollte jedoch immer beachtet werden, dass bei allen Tropenkrankheiten gerade für kleine Kinder und ältere Menschen oder Menschen mit einem geschwächten Immunsystem erhöhte Ansteckungsgefahr besteht. Reisen in die Tropen oder Subtropen mit Kleinkindern oder Menschen, die schon älter sind oder über ein geschwächtes Immunsystem verfügen, sollten also lieber verschoben werden.

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