Das Sanierungsausmaß überprüfen

Wie teuer wird die Sanierung

Schon bei einer Teilsanierung sollte im Vorfeld immer das Ausmaß der vorzunehmenden Arbeiten überprüft werden. Im Zuge einer solchen Überprüfung kann sich leicht herausstellen, dass das Ausmaß der Sanierungsmaßnahmen doch größer ist als angenommen. So kann sich bei der Prüfung für eine Innensanierung schnell die grundlegende Erneuerung von Leitungen für Strom- und Wasserversorgung ergeben. Bei der Freilegung von Mauern in Räumen und im Keller kann sich zeigen, dass es hier Risse und die Gefahr für das Eindringen von Feuchtigkeit gibt.

 

Bei Schäden am Dach kann es umfangreiche Folgearbeiten nach sich ziehen, wenn ohne gründliche Prüfung nur die eine oder andere Stelle, die offensichtlich schadhaft ist, ausgebessert wird. Gerade beim Dach und Keller verbergen sich hinter offensichtlichen Schadstellen oft weitere Schadenspotenzielle,  die tiefer liegend sind und erst in absehbarer Zeit spürbar werden können.

 

Ein unbedingtes Muss ist jedoch eine fachlich kompetente Zustanderfassung für die Festlegung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen, wenn es um eine umfangreiche Vollsanierung eines Baus geht. 


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Überprüfung für die Vollsanierung eines Hauses

Stellt sich heraus, dass ein Haus von Grund auf vollständig saniert werden muss, ist unbedingt zu überprüfen, wie es um die Bausubstanz von Grundmauern und Basis bestellt ist. Nur wenn hier eine ausreichend gute Substanz gegeben ist, lohnt sich die Vollsanierung.

Eine Ausnahme machen natürlich immer Häuser, die unter Denkmalsschutz stehen. Hier kommt ein Abriss nicht infrage. Auch Sanierungen können hier nur entsprechend strenger Auflagen vorgenommen werden. Für die Zustandserfassung von Häusern, die unter den Denkmalsschutz fallen, gibt es Spezialisten für solche Gutachten und Empfehlungen.

 

Eine vollständige Sanierung bezieht immer die grundlegende Innensanierung und eine umfassende Außensanierung mit ein. Meist sind hier auch Zufluss- und Abwassersysteme zu überprüfen und eventuell zu erneuern. Die Überprüfung im Vorfeld der Sanierung sollte auch Maßnahmen zur Ersparnis von Energie, ökologische Gesichtspunkte und Überlegungen zur künftig geplanten Heizung einbeziehen.

 

Im Rahmen einer Vollsanierung kann durchaus aus dem alten Bau ein Energiesparhaus gemacht werden. Bauunternehmen und Sanierungs-Gutachter bestätigen, das derzeit gerade das energieoptimierte und umweltverträgliche und gesundheitsbewusste Sanieren im Vordergrund steht. Ein großer Teil der privaten Sanierungsmaßnahmen werden vorrangig aus solchen Überlegungen heraus geplant und in Angriff genommen

Wen mit Zustandserfassung und Sanierungsumfang betrauen?

Für die Erfassung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen sollten immer Fach-Spezialisten beauftragt werden. Es gibt hier Gutachter für Baumaßnahmen und Zustandserfassung von Häusern, Spezialisten, die sich eigens mit der Energiebilanz befassen und einen umfassenden Energie-Check vornehmen. Bauunternehmen können mit der Überprüfung von notwendigen Sanierungsmaßnahmen betraut werden.

Dies muss nicht zwingend einschließen, dass die gleiche Firma auch mit dem Umbau betraut werden muss. In Fällen einer Begutachtung zur Feststellung von erforderlichen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sollte stets auch eine Kostenübersicht erstellt werden. Diese gibt am Anfang zumindest den finanziellen Rahmen für die nötigen Maßnahmen vor, unabhängig davon, ob in letzter Konsequenz allen Empfehlungen gefolgt wird.

 

Geht es darum, festzulegen, welche Maßnahmen zuerst zu ergreifen sind, so sollten immer alle substanziellen Sanierungsmaßnahmen an erster Stelle stehen. Dazu gehören Maßnahmen, die zum Erhalt und der Wärmedämmung beim Mauerwerk, im Keller und am Dach vorzunehmen sind. Dabei sollten Fenster und Türen unbedingt einbezogen werden. Von gleichrangiger Wichtigkeit ist es, wenn eine energiesparende  Modernisierung der Heizung einzuplanen ist.

 

Es ist nie zu empfehlen, vorerst mit verschönernden Maßnahmen am Bau zu beginnen, die die Überprüfung der Substanz außer Acht lassen. Insgesamt können dadurch die Arbeiten am Haus sehr viel teurer werden. Für die Verschönerungen gibt es keine Fördergelder wie für die Sanierung unter Einbeziehung energetischer Maßnahmen. In der Folgezeit kann sich zudem herausstellen, dass im Inneren der frisch gestrichenen Wände und des renovierten Hauses tiefe Schäden vorhanden sind. So fallen am Ende doppelte Kosten an oder ständige Reparaturkosten. Durch eine umfassende und gründliche Begutachtung von Fachleuten kann das vermieden werden. Zwar fallen augenblicklich höhere Kosten, auf lange Sicht aber Ersparnisse an.

 

Gutachter, die sich speziell mit Baugutachten, Sanierungsgutachten und Energiegutachten befassen, können über das Internet gefunden werden. Gibt es bereits ein Bauunternehmen des Vertrauens, dann kann dieses gleich mit dem Gutachten und dem Kostenvoranschlag betraut werden.

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