Die Unfallversicherung als freiwillige Versicherung

In Deutschland gibt es die gesetzliche Unfallversicherung und die private Unfallversicherung. Während die gesetzliche Unfallversicherung hauptsächlich nur Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert, übernimmt die private Unfallversicherung Unfälle jeglicher Art. Als Unfall versteht sie das plötzliche und unfreiwillige von Außen auf den Versicherungsnehmer wirkende Unfallereignis sowie die Verletzungen, die dadurch verursacht wurden.

Als Unfall ist jedoch auch in einer erweiterten Definition zu verstehen, wenn sich der Versicherungsnehmer durch überhöhte Kraftanstrengung und somit ohne Einwirkung von außen an der Wirbelsäule oder den Gliedmaßen ein Gelenk verrenkt,  Muskeln, Bänder, Sehen oder Kapseln zerreißt. Verletzt sich der Versicherungsnehmer beispielsweise beim Tragen schwerer Gegenstände und die Bizepssehne würde wegen der überhöhten Muskelkraft reißen, wäre dies ein Unfall.

Ereignet sich jedoch bei gleichem Vorhaben ein Bandscheibenvorfall, wird dies nicht als Unfall angesehen und es tritt somit auch kein Versicherungsfall ein. Da die Unfallversicherung für den Versicherungsnehmer im Allgemeinen vertraglich so geregelt wird, dass sie weltweit und rund um die Uhr bei Unfällen in Kraft tritt, ist sie die beste Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung. 


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Vorteile und Leistungen sprechen für eine Unfallversicherung

Die meisten Unfälle passieren bekanntlicherweise in der Freizeit und dafür übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung leider keinen Versicherungsschutz mehr. Mit einer Unfallversicherung schließt der Versicherungsnehmer die finanzielle Absicherung für alle Aktivitäten des täglichen Lebens auch bei bleibender Invalidität als Unfallfolge ab. Die Unfallrente und der Kapitalertrag werden entsprechend dem Invaliditätsgrad der Invalidität gezahlt. Zudem übernimmt die Unfallversicherung in diesen Fällen auch kostspielige Umbaumaßnahmen am Auto, in der Wohnung oder im Haus auch rollstuhlgerecht, wenn dies zwingend erforderlich ist.  

Da in der Hauptsache die finanzielle Seite mit der Unfallversicherung versichert ist, zahlt das Versicherungsunternehmen je nach Versicherungsvertrag meist schon eine lebenslange Invaliditätsrente ab 50 Prozent Invalidität und das unabhängig vom Verdienst des Versicherungsnehmers. Passiert dem Versicherungsnehmer ein Arbeitsunfall, bekommt er die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, die darin bestehen, seine Gesundheit wieder, sofern das möglich ist, herzustellen. Die private Unfallversicherung zahlt ihre Leistungen bei Unfällen immer unabhängig von der GKV, da sie eine freiwillige Zusatzversicherung ist. Als weitere Zusatzvereinbarungen können in ihr unter anderem Krankenhaustagegeld, kosmetische Operationen und Bergungskosten mit versichert werden.

Das Krankenhaustagegeld und auch das Genesungsgeld werden als Leistung der Unfallversicherung pro Tag gezahlt. Tritt der schlimmste Fall, also der Unfalltod des Versicherten innerhalb eines Jahres ein, erhalten die Hinterbliebenen aus der privaten Unfallversicherung die vertraglich festgelegte Todesfallsumme ausbezahlt. Es gibt inzwischen auch einige Versicherungsunternehmen, die neben dem Unfall auch gesundheitliche Schäden versichern, die zum Beispiel entstehen, wenn ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall zum Unfall führen.

Tipps und ein Vergleich der Unfallversicherungen können sich auszahlen

Wie in allen Bereichen des Lebens gibt es auch in der Unfallversicherung Nachteile. Die Versicherungsprämie wird nach verschiedenen Kriterien ermittelt. Dabei sind das Eintrittsalter in die Unfallversicherung, der zu diesem Zeitpunkt ausgeübte Beruf und das Geschlecht des Versicherten von entscheidender Bedeutung. Je älter der Versicherungsnehmer also ist, desto höher wird seine Versicherungsprämie berechnet, denn mit zunehmendem Alter kann auch das Unfallrisiko und somit die Kosten ansteigen. Für gefährliche Hobbys und Freizeitaktivitäten wird ebenfalls ein höherer Versicherungsbeitrag fällig.

Wechselt der Versicherungsnehmer seinen Beruf, sollte er dies unverzüglich seinem Versicherungsunternehmen mitteilen, denn durch eine andere Berufsgruppe kann sich eine Berechnungsgrundlage ergeben. Wer also immer ausreichend unfallversichert sein möchte, sollte so eine Anpassung seiner Unfallversicherung vornehmen lassen. Obwohl die Unfallversicherung auch im Ausland aktiv wird, übernimmt sie dort keine Behandlungskosten bei Unfällen. Deshalb empfiehlt sich gerade für Auslandsaufenthalte eine zusätzliche private Auslandsreisekrankenversicherung. Bevor eine private Unfallversicherung abgeschlossen wird, sollte sich der künftige Versicherungsnehmer fragen, für wen die Versicherung wichtig ist und welche Leistungsarten in ihr enthalten sein sollten.

Um eine günstige und doch mit vielen Leistungen ausgestattete Unfallversicherung zu finden, kann der Versicherungsnehmer einen Versicherungsvergleich und die Beitragsberechnung vornehmen. Kostenlose Vergleichsrechner werden von fast allen Versicherungsunternehmen zur Verfügung gestellt. Beim Versicherungsvergleich sollte in erster Linie auf die Versicherungsbedingungen geachtet werden, denn sogenannte Top-Angebote müssen nicht immer gut und ausreichend sein. Wer seine Unfallversicherung mit Bedacht auswählt, ist auf der sicheren Seite. 

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