Windpocken - Allgemeine Informationen und Ursachen

Kinder und Windpocken

Bei Windpocken, die auch als Varizellen bekannt sind, handelt es sich um eine hochansteckende Viruskrankheit. Windpocken treten überwiegend bei Kindern zwischen zwei und sechs Jahren auf. Der Winter und der Frühling gelten dabei als typische Zeit, in der die Windpocken verstärkt auftreten. Der Windpocken-Erreger verbleibt nach der Erstinfektion mit den Varizellen über einen längeren Zeitraum im Körper. Bei einer Zweiterkrankung, die nach einigen Jahren auftreten kann, löst das Virus dann eine Gürtelrose aus. Die Ursache für Windpocken sind die Varicella-Zoster-Viren, die über Tröpfcheninfektion (zum Beispiel durch Husten oder Niesen) oder durch eine Schmierinfektion (direkter Kontakt zu dem hochansteckenden Inhalt eines Bläschen) übertragen werden. Diese Viren gehören zur Gruppe der Herpesviren und können auch eine Gürtelrose, sozusagen die Folgekrankheit der Windpocken, auslösen. Hierzu breitet sich das Virus nach der Erstinfektion im Blut aus und besiedelt die Haut und die Schleimhäute.

Es verbleibt ein Leben lang im Körper und kann unter Umständen reaktiviert werden. Besonders ein enger Kontakt mit Infizierten birgt ein großes Risiko, dass die Krankheit übertragen wird. Bei Menschen mit einem gesunden Abwehrsystem kann die Krankheit zum Beispiel durch sehr engen Körperkontakt oder sogar durch Aufenthalt in dem selben Raum übertragen werden. Bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem reichen manchmal schon zehn Minuten, dass sie sich anstecken. Eine Ansteckung über Dritte ist nicht möglich. 



Suchen Sie in unserer Datenbank:

Symptome und Diagnose bei Windpocken

Wer an Windpocken leidet, bemerkt dies unter anderem an einem allgemeinen Krankheitsgefühl, leichtem Fieber, das meistens nicht über 39 Grad hinausgeht sowie den typischen Hautausschlag mit kleinen runden oder ovalen roten Flecken, die sich im Gesicht, den Thorax und die Extremitäten ausbreiten. Von diesen Bläschen können auch die Haut und die Schleimhäute (beispielsweise am Mund) betroffen sein. Ein weiteres, sehr unangenehmes Symptom ist der Juckreiz, der durch die Bläschenbildung am ganzen Körper entsteht. Die Symptome der Windpocken dauern über etwa zehn Tage an.

Wenn Erwachsene an den Windpocken erkranken, ist das Risiko deutlich höher als bei Kindern. Hier muss besonders darauf geachtet werden, dass keine Lungen- oder Hirnhautentzündung aus den Varizellen entsteht. Die Diagnose kann in vielen Fällen sehr leicht anhand des typischen Hautausschlages gestellt werden. Dieses Exanthem äußert sich im Allgemeinen durch die roten Flecken, Bläschen oder auch Schorf.

Bei Unklarheiten kann der Arzt außerdem eine Probe aus den Bläschen nehmen, in der die Erreger der Windpocken nachgewiesen werden können. Auch im Blut des Erkrankten können Antikörper oder Bestandteile der Viren gefunden werden. Bei der ebenfalls von den Varicella-Zoster-Viren ausgelösten Gürtelrose ist es möglich, mittels der typischen Hautveränderungen eine so genannte Blickdiagnose zu stellen. 

Ursache, Therapie und Prophylaxe von Windpocken

Die Therapie der Windpocken ist im Allgemeinen unkompliziert und zielt eher darauf ab, die Beschwerden zu lindern, d.h. die Infektion an sich wird nicht behandelt. Wichtig ist vor allem, den typischen und unangenehmen Juckreiz zu lindern und dadurch weitere Infektionen zu vermeiden, die leicht entstehen können, wenn die Bläschen aufgekratzt werden. Wenn ein ansonsten gesundes Kind an Windpocken erkrankt, verlaufen sie in der Regel nicht sehr heftig. Wenn bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem der Verdacht auf Varizellen entsteht, wird empfohlen, in Rücksprache mit dem Arzt so früh wie möglich virenhemmende Medikamente einzunehmen, da die Vermehrung der Viren verhindert.

Es ist außerdem dringend zu beachten, dass bei eine Varizellen-Infektion auf gar keinen Fall fiebersenkende Mittel eingesetzt werden sollten, die den Wirkstoff ASS (Acetylsalicylsäure) enthalten, da die Einnahme während einer Viruserkrankung zum so genannten Reye-Syndrom führen und Verwirrung und Erbrechen sowie Krampfanfälle und Koma auslösen kann. Der Entstehung von Windpocken kann am besten durch eine Impfung vorgebeugt werden. Wenn man sich nicht impfen lassen möchte, ist es meistens schwierig, sich gegen die Krankheit zu schützen, da Betroffene meistens schon einen bis zwei Tage, bevor sich Symptome zeigen, ansteckend sind. Für bereits Infizierte ist es ratsam, zu Hause zu bleiben, um eine Ansteckung der Mitmenschen zu vermeiden. Den wirksamsten Schutz bietet jedoch die Impfung, die einmal im Alter von 11 bis 14 Monaten und vier bis sechs Wochen später durchgeführt wird. 

Fit ab 50

Richtig versorgt, dann auch fit mit 50.

Hier einmal reinschauen

Enkelsparplan

Die richtige Vorsorge für Ihren Enkel.

Enkelsparplan hier!

Darmreinigung

Gesundheit kommt von innen.

Darmreinigung!

Zellbehandlung

Wenn die Zellen geschädigt sind, kann Salvestrole unterstützend helfen.

Hier gleich bestellen!