Allgemeine Informationen zu Verbrennungen

Durch die Hitzeinwirkung von mehr als 45° C entstehen bei Verbrühungen oder Verbrennungen Gewebeschädigungen oder sogar Zellschädigungen bis hin zum Zelltod. Des Weiteren können die Eiweißpartikel gerinnen und es kann sogar zu Verkohlungen kommen. Das Ausmaß der Schäden hängt von der Höhe der Temperatur und von der Dauer ab, der man dieser Temperatur ausgesetzt ist. Je nachdem, wie stark die Haut geschädigt ist, teilt der Arzt die Verbrennungen in die Grade eins bis vier ein. Das Ausmaß der Verbrennung wird dabei vom Arzt nach der Größe der betroffenen Flächen bezogen auf die gesamte Körperoberfläche geschätzt. Die Tiefe der Verletzung kann dabei in den meisten Fällen erst am zweiten oder dritten Tag nach dem Unfall genau bestimmt werden. Für Verbrühungen oder Verbrennungen gibt es sehr unterschiedliche Ursachen.

 

Allen gemeinsam ist jedoch die Einwirkung von Temperaturen über 45° C auf die Haut und das Gewebe. Zwei Drittel der Unfälle, bei denen Verbrühungen und Verbrennungen entstehen, passieren im Haushalt, in der Freizeit und im Verkehr, das restliche Drittel sind Arbeitsunfälle. Ursachen sind zum Beispiel offenes Feuer (zum Beispiel durch Kerzen), heiße Flüssigkeiten oder Dämpfe (zum Beispiel durch heißes Wasser oder Wasserdampf), elektrischer Strom und Blitzschlag. Weiterhin kann eine Verbrennung durch Explosionen, so genannte Kontaktverbrennungen (Bügeleisen) oder Strahlung, zum Beispiel von Sonne oder Solarium, entstehen.


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Symptome und Diagnose von Verbrennungen

Bei Verbrennungen unterscheidet man zwischen vier verschiedenen Schweregraden. Die Symptome bei einer Verbrennung ersten Grades ist die betroffene Haut durch eine vermehrte Durchblutung gerötet und schmerzt. Weiterhin kann es zu einer Schwellung kommen. Typisch für Verbrennungen ersten Grades ist zum Beispiel ein Sonnenbrand. Bei einer Verbrennung des zweiten Grades ist die Haut ebenfalls schmerzhaft gerötet und geschwollen. Durch die große Hitzeeinwirkung sind die Wände von Blutgefäßen geschädigt und es tritt eine Flüssigkeit aus, die sich dann unter der Haut sammelt. Dadurch entstehen Blasen unter der Haut. Je nach Dauer und Schwere der Hitzeeinwirkung werden Verbrennungen des zweiten Grades in Grad 2a und 2b eingeteilt. Beim Grad 2a sind die Blasen oft noch geschlossen.

 

Wenn die Blasendecke jedoch einreißt, ist der nässende Grund der Wunde erkennbar, der gerötet und schmerzempfindlich ist. Verbrennungen des Grades 2b zeigen überwiegend zerrissene Blasen und man kann einem weißen Untergrund, leicht raue Wundränder und eine Rötung erkennen, die auf Druck nur gering verblasst. Aufgrund der möglichen Nervenschädigung ist das Schmerzempfinden bei Verbrennungen des Grades 2b geringer als bei den anderen Schweregraden. Die Diagnose einer Verbrennung wird durch Begutachten der Wunde vom Arzt gestellt. Durch eine körperliche Untersuchung kann dieser Grad und Umfang der Verbrennungen einschätzen.

Therapie und Prophylaxe von Verbrennungen

Bei einer Verbrennung oder Verbrühung ist eine schnell erste Hilfe direkt am Unfallort sehr wichtig. Der Betroffene muss schnell geborgen und die Hitzequelle entfernt werden, dann besteht die erste und auch wichtigste Maßnahme darin, die Verbrennungen mit Wasser von etwa 15 bis 25° C zu „berieseln“, um das so genannte „Nachbrennen“ zu verhindern. Ein Eintauchen der Wunde in das kalte Wasser sowie eine Behandlung mit Eiswasser sind ebenfalls nicht zur Behandlung von einer Verbrennung geeignet.

 

Die Kühlung ist solange fortzusetzen, bis die Schmerzen nachlassen oder ganz verschwinden, jedoch nicht länger als 20 Minuten, um eine Unterkühlung des Körpers zu vermeiden. Weiterhin sollte der Betroffene in Decken eingehüllt werden und die Rettungsdecke aus dem Erste-Hilfe-Kasten als Unterlage genutzt werden. Bei Kindern gilt weiterhin, dass bereits bei einer leichten Verbrennung, bei Erwachsenen hingegen erst bei einem schwereren Fall, dass ein Notarzt gerufen werden sollte. Den Betroffenen sollten außerdem kein Essen und keine Getränke gegeben werden. Weiterhin ist es, auch im Interesse des Betroffenen, wichtig, absolute Ruhe zu bewahren und Betroffene von Wohnungsbränden auf gar keinen Fall alleine zu lassen, da die eingeatmeten Gase auch Halluzunationen verursachen können.

 

Verbrennungen und Verbrühungen vorzubeugen, ist durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen sehr gut möglich. Gerade bei Kleinkindern und Babies ist besondere Aufmerksamkeit und die Vermeidung von Gefahrenquellen wichtig, denn sie können schnell heiße Herdplatten anfassen, heiße Getränke vom Tisch ziehen oder sich an der heißen Ofentür verbrennen.

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