Informationen zum Schwindel (Vertigo)

Schwindel (Vertigo)

Mit dem Begriff Schwindel (Vertigo) wird ein subjektives Empfinden einer Orientierungsstörung bezeichnet, wobei der Begriff Vertigo in diesem Zusammenhang nur für einen gerichteten Schwindel mit der Wahrnehmung einer scheinbaren Bewegung verwendet wird. Das Wort Vertigo kommt aus dem lateinischen und bedeutet „Umdrehung“. Abgeleitet wird der Begriff aus dem Wort „vertere“, welches auch „wenden“ bedeutet. Beim Schwindel (Vertigo) hat der Betroffene das Gefühl, als ob sich der Raum oder der eigene Körper bewegen bzw. schwanken würden.

 

Der Schwindel an sich ist aber nur ein Symptom einer anderen Ursache, die nicht zwangsläufig eine ernsthafte Erkrankung sein muss. Normalerweise ist der Schwindel eine Art Schutzmechanismus, bei dem der Körper dem Gehirn Informationen über den aktuellen Zustand übermittelt und eine mögliche Gefahr signalisiert. Der Schwindel an sich wird von den Betroffenen unterschiedlich wahrgenommen. Grundsätzlich unterscheiden sich die Symptome in Dreh-, Schwank-, Lift-, Bewegungs- und unsystematischen Schwindel.

 

Die Symptome einer Kreislaufschwäche werden ebenfalls oftmals unter dem Begriff Schwindel zusammengefasst. Neben Kopfschmerzen gelten die Schwindelsymptome als eine der häufigsten Gründe für einen Besuch in der Arztpraxis. Dabei steigt die Häufigkeit der Anfälle mit dem Alter an. Nur ein geringer Teil der jungen Menschen leidet mehr oder weniger regelmäßig daran. Bei der Gruppe der über 60-jährigen sind es dagegen schon mehr als 30% und im hohen Alter jenseits der 80 Jahre sind es dann schon fast 50%.


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Ursachen und Symptome von Schwindel (Vertigo)

Das Gehirn empfängt über drei verschiedene Systeme die Informationen über eine Bewegung des Körpers. Die Augen sehen quasi die Bewegung, die Muskeln übermitteln über bestimmte Rezeptoren eine Bewegung und das Gleichgewichtsorgan im Ohr übermittelt die aktuelle Lage des Körpers. Der Schwindel an sich wird meistens durch widersprüchliche Informationen der zuständigen Sinnesorgane ausgelöst. Dabei tritt der Schwindel entweder vorübergehend oder dauerhaft (chronisch) auf. Die Ursachen dafür können dabei sehr vielfältig sein. Beispielsweise kann eine völlig ungewohnte Situation die Symptome auslösen.

 

Ist man Seekrank, liegt das an den widersprüchlichen Sinneseindrücken, denn das Auge sieht den unbeweglichen Horizont, während das Gleichgewichtsorgan eine Bewegung an das Hirn meldet. Bestimmte Erkrankungen der Sinnesorgane, wie beispielsweise der gutartige Lagerungsschwindel lösen ebenfalls die Schwindelsymptome aus. Diese entstehen, wenn Kalziumablagerungen im hinteren Bogengang des Gleichgewichtsorgans beim Einnehmen einer bestimmten Position einen Reiz auslösen, welcher vom Gehirn als Bewegung registriert wird. Da die anderen Organe aber keine Bewegung melden, können die widersprüchlichen Informationen ebenfalls zu dem Schwindelgefühl führen.

 

Bei einigen Medikamenten, wie Antibiotika, die zur Gruppe der Aminoglykoside zählen, Alkohol und Drogen sind Schwindelsymptome nicht selten eine Begleiterscheinung. Aber auch seelische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen und Somatoforme Störungen sind ebenfalls als Auslöser für Schwindelsymptome bekannt. Die Symptome des Schwindels sind meistens ein unsicherer Gang oder wackeliges Stehen. Die Betroffenen neigen bei schweren Anfällen auch zum Hinfallen. Weitere Folgen können Übelkeit, Erbrechen oder auch Ohrensausen sein.

Therapie und Verlauf von Schwindel (Vertigo)

Vorbeugen kann man dem Schwindel nicht. Bei einigen Symptomen wie z.B. der Seekrankheit kann der Betroffene versuchen, sich langsam und regelmäßig diesen Auslösern auszusetzen, um eine Gewöhnungseffekt zu erzielen. Aufgrund der Tatsache, dass die Symptome aus den unterschiedlichsten Ursachen entstehen, sind die Behandlungsmöglichkeiten ebenfalls breit gestreut. Was an Therapien notwendig ist, entscheidet sich im Einzelfall. Bei einer Seekrankheit kann die Einnahme von Medikamenten wie Scopolamin oder Droperidol schon eine spürbare Entlastung bewirken.

 

Auch Physiotherapie kann im Einzelfall einen Erfolg bringen. So werden bei diesen Übungen absichtlich Haltungsunsicherheiten ausgelöst, um das Gleichgewichtssystem zu fordern und damit zu trainieren. Der Lagerungsschwindel lässt sich durch entsprechende Bewegungsübungen weitestgehend minimieren. Als allerletztes Mittel können auch operative Maßnahmen an den Sinnesorganen eine Heilung oder Besserung bringen. Aufgrund der direkten Beteiligung der für das Gleichgewicht verantwortlichen Organe sind diese Operationen nicht ohne Risiko für den Betroffenen.

 

Daher sind diese Maßnahmen die absolute Ausnahme. Bei richtiger Diagnose der Ursachen und der korrekten Behandlung haben die Betroffenen aber in den meisten Fällen eine sehr gute Heilungsprognose. Ein dauerhafter Schwindel, für den auch keine Krankheit oder andere körperliche Ursache gefunden werden kann, weist auf ein seelisches Problem hin, welches dann entsprechend behandelt werden muss.

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