Wachstumsschmerzen bei Kinder

Kinder beim Arzt

Wachstumsschmerzen treten bei Kindern im Alter von zwei bis zwölf Jahren meistens nachts auf. Es handelt sich dabei um kurzzeitig anhaltende Schmerzen, die meistens in den Beinen auftreten und von selbst wieder aufhören. Erkrankungen des Bewegungsapparates können ausgeschlossen werden. Etwa 4 – 37 Prozent der während einer Studie untersuchten Personen klagten über diese nächtlichen Wachstumsschmerzen, wobei Mädchen etwas häufiger betroffen waren als Jungen.


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Symptome und Diagnose bei Wachstumsschmerzen

Es gibt bislang keine Definition dieses Syndrom, was bedeutet, dass in Studien zu Wachstumsschmerzen, je nach Definition, verschiedene Typen von Probanden untersucht werden. Die medizinische Literatur geht jedoch von Symptomen wie Schmerzen in den Beinen, gelegentlich auch in den Armen. Hierbei ist der Schmerz in vielen Fällen nicht exakt lokalisierbar und betrifft hauptsächlich die langen Röhrenknochen. Viele Kinder berichten von einem Auftreten der Wachstumsschmerzen in der Nacht, die sehr plötzlich auftauchen, das Kind aus dem Schlaf reißen, aber auch genau so schnell wieder verschwinden.

 

Am nächsten Morgen war von den Schmerzen nichts mehr zu spüren. Weiterhin wurde berichtet, dass der Schmerz wandern und sogar die Seiten wechselt. Massagen, Wärme und Zuwendung von den Eltern werden von den betroffenen Kindern als Erleichterung empfunden. Manche Betroffene berichten, dass die Wachstumsschmerzen nach ausgiebiger Bewegung am Tag auftraten, jedoch nie während der Belastung selbst. Körperliche Untersuchungen zeigten während und auch nach dem Auftreten der Wachstumsschmerzen keine Ergebnisse. Die Kinder sind normal aktiv und es gibt keine Hinweise auf eine Krankheit des Bewegungsapparates. Tatsache ist jedoch, dass mit den so genannten Wachstumsschmerzen auch Kopf- und Bauchschmerzen einhergehen können und dass diese Beschwerden auch über mehrere Jahre bestehen bleiben können.

 

Wachstumsschmerzen werden durch die so genannte Ausschlussdiagnose erkannt. Das heißt, dass Erkrankungen des muskoskelettalen Symstems, die ebenfalls Schmerzen verursachen können, ausgeschlossen werden müssen, bevor man tatsächlich von Wachstumsschmerzen reden kann. Ebenfalls werden andere Krankheiten wie Tumore, Verletzungen, Infektionen, rheumatologische Erkrankungen, gutartige Knochentumore, die so genannten Osteoid-Osteome ausgeschlossen, um die Diagnose zu festigen. Der Ausschluss der oben genannten Krankheiten erfolgt über das Krankheitsbild sowie gegebenenfalls mit zusätzlicher Hilfe von  Blutuntersuchungen oder Röntgenaufnahmen.

Ursache, Therapie und Prophylaxe von Wachstumsschmerzen

Die Ursache der Wachstumsschmerzen ist nicht geklärt, es gibt jedoch einige unterschiedliche Annahmen zur Ursache dieser Schmerzen. Bisher wurden Fehlhaltungen, Hypermobilität und verstärkte Beanspruchung des Bewegungsapparates sowie Durchblutungsstörungen, ein Zusammenhang mit dem so genannten Restless-Legs-Syndrom, eine verstärkte Ermüdbarkeit (die so genannte Fatigue) und psychosoziale Störungen. Statistische Untersuchungen ergaben bei etwa einem Drittel der beobachteten Kinder einen Zusammenhang mit Kopf- und Bauchschmerzen.

 

Wurden die Wachstumsschmerzen einmal als solche diagnostiziert, müssen sowohl die Eltern als auch die Kinder erst einmal über die Prognose aufgeklärt und informiert werden. Um die Schmerzen zu behandeln, eignen sich Massagen, Wärme und bei stärkeren Schmerzen Analgetika wie Ibuprofen oder Paracetamol. Es ist jedoch zu beachten, dass diese Schmerzmittel nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden sollten. Besser ist es, das Kind zu beruhigen, die betroffenen Stellen zum Beispiel mit 5%igem Johanniskrautöl zu massieren oder auch homöopathische Mittel (morgens 5 Globuli Calcium phosphoricum D12 oder 5 Globuli Manganum metallicum D12, jeweils über einen Zeitraum von vier Wochen) helfen.

 

Wichtig ist, dass Wachstumsschmerzen, die an sich harmlose, wenn auch sehr störende  Schmerzen sind, von ernsthaften Erkrankungen des Skelettes unterschieden werden. In jedem Fall es ist ratsam, einen Kinderarzt aufzusuchen, so dass schwerwiegende Krankheiten wie zum Beispiel kindliches Rheuma (schleichender Beginn mit steifen Gelenke, besonders am Morgen, Anlaufschwierigkeiten und Schmerzen im Gelenkbereich, Schwellungen ober Überwärmung, die zu Beginn nur die großen Gelenke wie Fuß, Knie, Hand oder Ellbogen betreffen und häufig die Augen in Mitleidenschaft ziehen), Knochentumore oder Leukämie (der Schmerz zeigt sich während der Belastung und kann gut lokalisiert werden.

 

Es zeigen sich Anzeichen wie Leistungsminderung, Müdigkeit, Blässe, Fieber und Einblutungen), Knochenbrüche (plötzlicher Schmerzeintritt, der sich unter Belastung verstärkt), Borreliose (nach einem Zeckenbiss entstehende Krankheit, die unbehandelt nach ein paar Monaten zu Gelenkschmerzen führen kann. Dies kann durch eine Blutuntersuchung ausgeschlossen werden) ausgeschlossen werden können. Die Diagnostik und Behandlung von Wachstumsschmerzen ist nicht einfach, da die Kinder keine Angaben zur Schmerzstärke machen können.

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